Albträume und Popkultur: Olaf Brzeski feiert ein „Feast“ im Gerhard-Marcks-Haus

Das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen widmet dem polnischen Künstler Olaf Brzeski (1975) die Ausstellung „Feast“. Seine Skulpturen, Zeichnungen und Filme wurzeln in surrealen Visionen und Ängsten. Die Schau bevölkern ein riesiger blauer Vampirkopf, ein gelockter Löwe und ein winziger, grüner Frosch.

Mit „Feast“ präsentiert das Gerhard-Marcks-Haus Bremen die vielschichtigen Arbeiten des in Breslau geborenen Künstlers Olaf Brzeski. Brzeskis Schaffen speist sich aus den Tiefen des Unterbewusstseins: surreale Visionen, Ängste, Träume und banale alltägliche Anlässe werden durch Skulptur, Zeichnung und Film sichtbar gemacht.

Das Unterbewusstsein wird greifbar

Die Ausstellung zeugt davon, dass die Botschaften aus der Psyche des Künstlers durchaus auch albtraumhaft sein können. Zu den zentralen Werken gehört ein:

  • Großer blauer Vampirkopf: Aus dessen weit geöffnetem Mund blitzen scharfe, rote, spitze Zähne hervor.
  • Löwe mit dekorativ gelockter Mähne: Dieses Tier bevölkert ebenfalls das Museum. Die Frage, wann es einen winzigen, grünen Frosch „leckt“, wird in der Ausstellung beantwortet.

Mix aus Pop und Mythos

Brzeski erzählt mit seinen Werken persönliche Geschichten und erschafft dabei neue, faszinierende Bildwelten. Seine Stärke liegt in der leichten Verbindung scheinbar disparater Elemente: Er verknüpft mühelos Popkultur mit obskuren tibetischen Mythen und intimen privaten Erzählungen.

Die Ausstellung „Feast“ lädt das Publikum ein, in dieses vielschichtige und manchmal unheimliche Universum des Künstlers einzutauchen.

Museumskalender

Bild mit der Aufschrift "Museumsnachrichten". Link zu den Nachrichtentexten auf museumsfernsehen.de

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