Ein leuchtendes Feldgemälde, ein rätselhafter Ortsname und Hermine Overbeck-Rohte, eine weitgehend vergessene Künstlerin. Das Bild des Monats Juli lädt zur Entdeckung ein. Museumsvolontärin Malea Frickmann stellt Werk und Künstlerin vor.
Ein Gemälde voller Sommerlichter
„Weg zum Basten” – so heißt ein Gemälde von Hermine Overbeck-Rohte, das einen strahlenden Sommertag in den Feldern nahe Itzehoe festhält. In leuchtenden Farben beschwört die Malerin eine Landschaft herauf, die Wärme, Weite und Stille zugleich ausstrahlt. Doch hinter dem scheinbar schlichten Motiv verbergen sich Fragen, die neugierig machen.
Der ungewöhnliche Titel gibt Rätsel auf – und genau darin liegt ein besonderer Reiz des Bildes des Monats Juli. Die Antwort führt tief in die lokale Geschichte rund um Itzehoe und macht das Gemälde zu mehr als einem malerischen Landschaftsbild.
Ebenso spannend wie der Ortsname ist die Frage nach der Malerin selbst: Was verschlug Hermine Overbeck-Rohte nach Itzehoe? Das Bild des Monats erzählt eine weitgehend unbekannte Episode aus dem Leben der Künstlerin – eine Geschichte, die zeigt, wie viel noch zu entdecken ist, wenn man genauer hinschaut.
Hermine Overbeck-Rohte gehört zu jenen Künstlerinnen, deren Werk lange im Schatten der Kunstgeschichte stand. Das Gemälde „Weg zum Basten” gibt Anlass, ihr Leben und Schaffen neu zu beleuchten – und erinnert daran, wie viele Geschichten noch auf ihre Wiederentdeckung warten.
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