Das Deutsche Hafenmuseum in Hamburg: Ein Museum der Globalisierung entsteht

Häfen als Dreh- und Angelpunkte der Welt – Hamburg bekommt ein neues kulturelles Großprojekt, das weit über Schifffahrtsgeschichte hinausgeht: Das Deutsche Hafenmuseum.

Deutschland bekommt ein neues nationales Museum: Das Deutsche Hafenmuseum in Hamburg, entwickelt von der Stiftung Historische Museen Hamburg und gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Stadt Hamburg, wird in den kommenden Jahren zu einem der bedeutendsten kulturellen Neuprojekte des Landes. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Geschichte der deutschen Häfen – sondern ihre Rolle als Knotenpunkte einer global vernetzten Welt.

Das Museum wird im neuen Stadtteil Grasbrook entstehen, wo auch die historische Viermastbark PEKING ihren Liegeplatz bekommen wird. Ein zweiter Standort bleibt im Hansahafen: Das Schaudepot in den sogenannten 50er Schuppen bewahrt die historische Aura eines authentischen Hafenortes und ergänzt den modernen Neubau um eine greifbare, atmosphärische Dimension.

Als „Museum der Globalisierung” versteht sich das Deutsche Hafenmuseum als weit mehr als ein Haus für Schifffahrtsgeschichte. Häfen dieser Welt – als Orte des Handels, der Migration, des kulturellen Austauschs und des wirtschaftlichen Wandels – stehen im Zentrum einer Erzählung, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Ein Museum, das zeigt, wie sehr unser aller Leben mit den Häfen dieser Welt verknüpft ist.

Mehr unter: www.shmh.de

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