Die kanadisch-philippinische Künstlerin und Filmemacherin Stephanie Comilang (1980) rückt in ihren Arbeiten Fragen von Heimat, Diaspora und Identität in den Mittelpunkt. Ihre vielschichtigen Video- und Rauminstallationen verbinden dokumentarische und fiktionale Elemente zu poetischen Erzählungen über Migration, Arbeit, Technologie und postkoloniale Verflechtungen. Comilang bezeichnet ihre Arbeiten als „Science-Fiction-Dokumentationen“, in denen sie historische Fakten mit persönlichen Erfahrungen und den Stimmen ihrer Protagonistinnen verknüpft.
Im Gespräch mit der Schirn Kunsthalle Frankfurt erläutert die Künstlerin die Hintergründe ihrer Filme und Installationen. Dabei reflektiert sie, wie globale Mobilität und digitale Technologien neue Formen von Gemeinschaft und Zugehörigkeit schaffen – und was der Begriff Heimat in einer von Migration und Transformation geprägten Welt für sie persönlich bedeutet.
Mehr unter:schirn.de





