Die Ausstellung „Miteinander nebeneinander. Die 1970er und Aarau“ im Aargauer Kunsthaus blickt auf eine prägende Umbruchzeit der Schweizer Kunst und Gesellschaft. Vom 12. Juni bis 6. September 2026 verbindet sie die lokale Aarauer Kunstszene mit regionalen und nationalen Entwicklungen und zeigt, wie vielfältig die künstlerischen Experimente der 1970er Jahre waren.
Pop Art, Nouveau Réalisme und Konzeptkunst im Dialog
Ausgangspunkt ist die Ateliergemeinschaft Ziegelrain, von der aus die Ausstellung unterschiedliche Positionen miteinander in Beziehung setzt. Pop Art, Nouveau Réalisme und konzeptuelle Kunst treten in einen spannungsreichen Dialog. Dabei geht es nicht nur um einzelne Werke, sondern auch um neue Formen des gemeinsamen Arbeitens.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Ateliergemeinschaften und Ko-Autorschaft. Künstlerisches Schaffen wurde zunehmend kollektiv gedacht, Hierarchien wurden hinterfragt und neue Formen der Zusammenarbeit erprobt. Die Ausstellung fragt, welche Impulse dieses Aufbruchsmoment auch fünf Jahrzehnte später noch geben kann.
Im Videorundgang führt Kuratorin Anouchka Panchard durch die Ausstellung und gibt Einblicke in die künstlerischen Positionen sowie in die Geschichte der Aarauer Kunstszene.
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