Der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) wird zur Zeitmaschine: Eine neue Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine packende Reise durch die Medizingeschichte – von den Anfängen der Heilkunst bis zur modernen Wiener Schule.
Die Frage „Was bedeutet es, krank zu sein?“ ist zeitlos. In der Ausstellung „Medizin im Wandel der Zeit – von der Antike zur Moderne“ beleuchtet die ÖNB, wie die Menschheit diese tiefgreifende Frage über Jahrtausende hinweg beantwortete. Die Schau zeigt die dramatische Entwicklung von der reinen Glaubenssache zur wissenschaftlich fundierten Disziplin.
Das ewige Ringen zwischen Glaube und Wissenschaft
In unserem Video-Feature erhalten Sie Einblicke in die wertvollen historischen Dokumente und Exponate, die im prächtigen Ambiente des Prunksaals präsentiert werden. Die Ausstellung gliedert die Evolution der Heilkunst in zentrale Epochen:
- Antike Grundlagen: Von den wegweisenden Schriften von Hippokrates und Galen.
- Mittelalterliche Bewahrung: Die Rolle der Klostermedizin als Wissensspeicher.
- Wissenschaftlicher Aufbruch: Die Geburt der modernen Forschung in der Ersten Wiener Medizinischen Schule.
Krankheit als Gesellschaftsspiegel
Die Präsentation macht eindrücklich erlebbar, wie sich die Heilkunst im ständigen Spannungsfeld zwischen Glauben, Aberglauben und empirischer Wissenschaft entwickelte. Darüber hinaus wird thematisiert, wie Krankheiten, Seuchen und das Ringen um Heilung die Entwicklung unserer Gesellschaft, Kultur und Philosophie nachhaltig prägten.
Ihr Besuch in Wien: Die Ausstellung bietet im historischen Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek einen einzigartigen Rahmen für diese fesselnde Thematik.
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