Was ist wirklich? „In Szene gesetzt” im Kunstpalast Düsseldorf

Amanda Ross-Ho, OMEGA XXS, 2024, UV cured resin, automotive primer, acrylic paint, waterslide decals, acrylic lacquer, silicone encased copper wire, 33 x14.3 x 20.4 cm, Foto: Jeffrey Nakamura © Amanda Ross-Ho

Die achte Ausgabe von „Made in Düsseldorf” fragt, was Bilder eigentlich zeigen – und entlarvt Fotografie, Film und Skulptur als Konstruktionen unserer Wahrnehmung.

Ein Bild ist kein Abbild der Wirklichkeit

Was sehen wir, wenn wir ein Foto betrachten? Und was glauben wir zu sehen? „Made in Düsseldorf #8 – In Szene gesetzt” stellt diese Fragen ins Zentrum einer Ausstellung, die vom 21. August bis zum 27. September 2026 im Kunstpalast Düsseldorf zu erleben ist. Gezeigt werden Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf, die das Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und menschlicher Wahrnehmung auf je eigene Weise erkunden.

Fotografie als Konstruktion, nicht als Dokument

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler machen deutlich: Fotografie und Bewegtbilder sind längst keine neutralen Dokumentationsmittel mehr – wenn sie das jemals waren. Ein Bild kann Konstruktion sein, chemischer oder digitaler Prozess, räumliche Behauptung oder sprachliches Fragment. Mittels Fotografie, Film, Ton und Skulptur hinterfragen die Werke, was es überhaupt bedeutet, Realität abzubilden. Die Medien selbst werden dabei zum eigentlichen Thema.

Potenziale, Limitationen, Übersetzungsleistungen

Die Ausstellung offenbart mit verschiedenen künstlerischen Strategien, was Medien können – und was ihnen unweigerlich entgleitet. Zwischen (De-)Konstruktion und Neuerfindung der Wirklichkeit entstehen Perspektiven, die den gewohnten Blick auf Bilder verschieben und die Frage nach dem Verhältnis von Wahrnehmung und Realität neu stellen.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler

Vertreten sind Jan Dibbets, Simon Dybbroe Møller, Andreas Gefeller, Gudrun Kemsa, Sophie Meuresch, Steven Pippin, Barbara Probst, Amanda Ross-Ho und Juergen Staack – ein vielstimmiges Ensemble, das die Bandbreite zeitgenössischer Auseinandersetzung mit Bild und Wirklichkeit abbildet.

Mehr unter: www.kunstpalast.de

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