250 Jahre Geschichte digital erlebbar: Virtuelle Führung durch das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Eine digitale Führung nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch zweieinhalb Jahrhunderte russlanddeutscher Geschichte – zugänglich von überall, für alle.

Eine Geschichte, die kaum bekannt ist

Wer waren die Russlanddeutschen? Welche Wege führten sie aus deutschsprachigen Regionen in das Russische Reich – und später wieder zurück? Und was haben sie hinterlassen? Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte bewahrt und vermittelt eine Geschichte, die im deutschen Kulturgedächtnis noch immer zu wenig Platz einnimmt. Mit einer neuen digitalen Führung öffnet es nun seine Türen für alle, die mehr erfahren möchten – unabhängig von Ort und Zeit.

250 Jahre auf einen Blick

Die digitale Führung begleitet das Publikum durch zentrale Stationen aus 250 Jahren russlanddeutscher Geschichte: von der Einwanderung deutschsprachiger Siedlerinnen und Siedler ins Russische Reich im 18. Jahrhundert über die Verfolgungen und Deportationen im 20. Jahrhundert bis hin zur Aussiedlung nach Deutschland in den 1980er und 1990er Jahren. Ein weiter Bogen – und eine Geschichte voller Brüche, Verluste und kultureller Beharrlichkeit.

Geschichte digital zugänglich machen

Die Entscheidung, diese Führung in digitaler Form anzubieten, ist mehr als eine praktische Lösung: Sie ist ein Bekenntnis zur Zugänglichkeit von Kulturgeschichte. Wer das Museum nicht persönlich besuchen kann – aus geografischen, gesundheitlichen oder anderen Gründen – bekommt damit dennoch die Möglichkeit, an einer Gemeinschaftsgeschichte teilzuhaben, die Millionen Menschen in Deutschland direkt betrifft.

Mehr unter: www.russlanddeutsche.de

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