
Die Krise der liberalen Demokratie – Wer rettet uns vor Carl Schmitt?
5. März | 19:00 – 20:30
Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe Paradoxien der Demokratie
Demokratien stehen weltweit unter Druck. Doch warum scheitern sie, und führt das automatisch in den Autoritarismus? Ein Panel des Jüdischen Museums Berlin untersucht die ideengeschichtlichen Spuren des Anti-Liberalismus, von Carl Schmitts „Freund-Feind“-Denken bis zu dessen Einfluss auf heutige Politik in den USA und Europa. Dabei wird auch Hans Kelsens demokratietheoretischer Gegenentwurf aus jüdischer Perspektive thematisiert.
Es diskutieren:
- Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum
- Anna-Bettina Kaiser, Verfassungsrechtlerin an der Humboldt-Universität
- Jan-Werner Müller, Politikwissenschaftler an der Princeton University
Moderation:
Mariam Lau, DIE ZEIT
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