Tarek Atoui spricht über seine Ausstellung im Kunsthaus Bregenz. Die Arbeit ist bis 12. Jänner / Januar 2025 zu sehen.
Musik und Klang prägen seit Jahren das Programm des Kunsthaus Bregenz – von Susan Philipsz’ Bearbeitungen von Hanns Eislers Night and Fog (2015) bis zu Anri Salas Klangarchitekturen (2021). Nun ist es der libanesisch-französische Klangkünstler Tarek Atoui, der das Haus am Bodensee in eine vielschichtige Klanglandschaft verwandelt.
Atoui (*1980 in Beirut, lebt in Paris) arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Musik. Er verbindet elektroakustische Experimente, eigens entwickelte Instrumente und Soundscapes mit handwerklichen Traditionen aus aller Welt. Dabei geht es ihm nicht nur um ästhetische Wahrnehmung, sondern auch um soziale, politische und geografische Kontexte. Seine Arbeiten schaffen Räume für Begegnung und Austausch – für eine neue, klangbasierte Form des Arts and Crafts Movement.
Die Ausstellung im KUB präsentiert erstmals in Österreich eine umfassende Werkschau Atouis. Besucher*innen erwartet ein Parcours durch akustische Erfahrungsräume.
Mehr unter: www.kunsthaus-bregenz.at





