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	<title>Wilhelm Scheruebl &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Wilhelm Scheruebl &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Wilhelm Scheruebl im Gespräch mit Johannes Rauchenberger bei aktuelle kunst in graz</title>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2023 14:03:01 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Wilhelm Scheruebl erzählt bei den Galerientagen 2023 (12.–14. Mai 2023) über seine Arbeit aus den letzten drei Jahrzehnten: Über den Anfang in der Klasse von Bruno Gironcoli, über seine Anfänge der Präsentation als junger Künstler. Was ist es, was seine Kunst ausmacht? Die Frage stellte er sich schon früh: Die Form, das Konzept, die physische Energie, etwas zu gestalten? Ist es alles zusammen? Scheruebl erzählt vom Prozess des Wegnehmens und vom Prozess der Wiederverwendung von Abfällen bildhauerischer Vorgänge, er erzählt vom Gehen und Vergehen. Schließlich nimmt die Natur mehr und mehr Raum ein, die ihm zur unbändigen Transformationsquelle von Energie, Kraft und Leben wird, über seinen bildhauerischen Zugang, über verschiedene Medien in seiner Kunst. Ausgehend von seinen – für die Galerientage &#8211; aktuelle kunst in graz entstandenen – neuen Installationen &#8220;Die Worte, die Welt&#8221; und &#8220;Franziskus&#8221; (eine Vogeltränke) spricht er über das hellenistische Konzept &#8220;Oikos&#8221; (Haus). Die Metapher von &#8220;Haus&#8221; findet sich mehrfach in der Ausstellung wieder. Ferner werden die Arbeiten aus 2007 im Stiegenaufgang zum Minoritensaal erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen Ende des Gesprächs spricht Scheruebl auch über seinen Auftrag, für den Dom zu Graz Altar, Ambo und Kathedra zu gestalten. Und über seine Form von Bescheidenheit angesichts der alten Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Kunst muss man wollen. Und wenn man sie will muss man sie ermöglichen&#8221;, so Scheruebl erneut bei seinem Dank am Ende des Gesprächs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kultum.at/" target="_blank" rel="noopener">www.kultum.at</a></p>
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		<title>JE SUIS – Wie werden wir gewesen sein? Eröffnung der Ausstellung: GEHEN&#038;VERGEHEN. Wilhelm Scheruebl &#124; KULTUM Graz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/je-suis-wie-werden-wir-gewesen-sein-eroeffnung-der-ausstellung-gehenvergehen-wilhelm-scheruebl-kultum-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 09:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KULTUM Graz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;JE SUIS – Wie werden wir gewesen sein?&#8221; Kurator Johannes Rauchenberger eröffnet am 29. April 2023 die Ausstellung &#8220;GEHEN&#38;VERGEHEN. Wilhelm Scheruebl&#8221; im KULTUMUSEUM Graz. Scheruebl arbeitet in und mit der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">&#8220;JE SUIS – Wie werden wir gewesen sein?&#8221; Kurator Johannes Rauchenberger eröffnet am 29. April 2023 die Ausstellung &#8220;GEHEN&amp;VERGEHEN. Wilhelm Scheruebl&#8221; im KULTUMUSEUM Graz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scheruebl arbeitet in und mit der Natur, die ihm zur unbändigen Transformationsquelle von Energie, Kraft und Leben wird. Aus dem Gehen heraus entstehen künstlerische Arbeiten, sie werden daraus entwickelt und daraufhin reflektiert. Gehen ist aber auch Thema und Titel ganz konkreter Arbeiten. Ver-Gehen, dieses Verb, das ein Verschwinden oder eine Transformation anzeigt, hat das „Gehen“ in sich enthalten: Es beschreibt einen Prozess, dem sämtliche Arbeiten und die gesamte Existenz ausgeliefert sind. Diesen Prozess, diese Vorgänge des Lebens, macht Wilhelm Scheruebl speziell mit Pflanzen sichtbar. Seine Kunst steht metaphorisch für die Existenz, ja für die Schöpfung insgesamt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In die Eröffnungsrede werden viele Werke der Ausstellung eingebunden; sie werden auch in kurzen Bildsequenzen vorgestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wilhelm Scheruebl, geboren 1961 in Radstadt, studierte an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Nach dem Diplom bei Bruno Gironcoli im Jahr 1990 folgten durch verliehene Stipendien Arbeitsaufenthalte in Paris, Budapest, Glenfiddich (Schottland) Krumau und zuletzt 2022 Merida (Mexiko).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scherübl ist Preisträger des Großen Salzburger Kunstpreises (2005). Seine Arbeiten kreisen um Licht, Photosynthese, Natur und Transformation von Energie. Er war in zahlreichen Ausstellungen u.a. in Wien, Graz, Salzburg, Linz, Wels, Rosenheim, Brünn, Budapest, Admont, Trier, Novi Sad vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Scheruebl verwirklichte in den letzten Jahren in Österreich einige große Sakralraum- und Kirchenfenstergestaltungen, zuletzt die Altarraum- und Kathedragestaltung des Grazer Doms 2020. Im KULTUM waren seine Arbeiten in der Installation im Minoriten-Stiegenaufgang: „Vanishing Work – Verschwinden durch Licht“ (2007), im intermedialen Projekt „Lichtmesz“ (2009) und in der Ausstellung „RELIQTE“ (2010) zu sehen. Vom 29. April bis 15. Juli 2023 ist die Ausstellung &#8220;GEHEN und VERGEHEN. Wilhelm Scheruebl&#8221; im KULTUMUSEUM in Graz zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr uznter; <a href="https://www.kultum.at/" target="_blank" rel="noopener">www.kultum.at</a></p>
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