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	<title>Transzendenz Kunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Gott, Raum, Kunst: Ulrike Grossarth eröffnet neue Vortragsreihe in Graz</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 12:53:47 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was geschieht, wenn das Subjekt aufhört zu handeln – und der Raum selbst aktiv wird? Die Documenta-Künstlerin Ulrike Grossarth eröffnete in Graz eine Vortragsreihe, die Theologie, Raumerfahrung und Kunst auf ungewohnte Weise zusammendenkt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann Kunst erfahrbar machen, dass das Transzendente im Raum einen Ort hat? Mit dieser ebenso schlichten wie tiefgründigen Frage eröffnet die neue Vortragsreihe „Gott, Raum und Kunst&#8221; an der Universität Graz. Veranstaltet vom Fachbereich Fundamentaltheologie (Univ.-Prof.in Martina Bär / René Corvaia Koch) in Kooperation mit KULTUM-Diskurs, beleuchtet sie das spannungsreiche Verhältnis von räumlicher Erfahrung, göttlicher Gegenwart und künstlerischem Potenzial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt machte am 18. Juni 2026 die Documenta-Künstlerin und emeritierte Professorin für Bildende Kunst in Dresden, Ulrike Grossarth. Ihr Vortrag „Zwischenlandung auf Metaebenen&#8221; führte in ein künstlerisches Denken, das sich bewusst in jene Zonen begibt, die mit den gewöhnlichen Mitteln des Denkens und Sprechens nicht zu erschließen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn das Objekt handelt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum von Grossarths Vortrag stand eine radikale Umkehrung: Was passiert, wenn Handlung nicht mehr vom Subjekt ausgeht? Indem sie bewusstseinsmäßige Kontrollmechanismen zurückstellt, schafft sie Raum für das, was sie den „Einfall des Objektiven&#8221; nennt – eine Aktivität, die nicht gesteuert, sondern zugelassen wird. Dem klassischen, positivistischen Raumbegriff, in dem ein handelndes Subjekt einem fixen Objekt gegenübersteht, setzt sie die Idee reiner Aufnahmefähigkeit entgegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei entsteht, ist ein Bereich jenseits totalisierender Ordnungen: ein Raum, in dem vielfältige, disparate Erscheinungen und neue Kategorien gleichzeitig existieren können, ohne in ein System gezwungen zu werden. Grossarth zeigt in ihren Projekten, wie diese Erfahrung gesellschaftliche Bewusstseinsprozesse grundlegend verändern kann – und folgt dabei Hinweisen auf unbewusste Bereiche und kulturelle Fehlstellen, die ihr besonders im Zusammenhang mit der jüdischen Tradition begegnet sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Künstlerinnengespräch mit Dorothee Golz: Zwischen KI-Kritik und Renaissance-Faszination</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 10:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KULTUM Graz]]></category>
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<iframe title="Dorothee Golz im Gespräch über ihre &quot;digital paintings&quot; in der Ausstellung &quot;Gott hat kein Museum&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/scx8ixa92M4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Künstlerinnengespräch zwischen Kurator Johannes Rauchenberger und der Künstlerin Dorothee Golz am 9. Mai 2026 in der Ausstellung „Gott hat kein Museum“ bot weit mehr als eine klassische Werkbetrachtung. Im Zentrum stand eine intensive Auseinandersetzung mit Zeit, Bildlichkeit und der Frage nach Transzendenz in der Kunst.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik an KI-Kunst: Fehlende Tiefe und Zeitlichkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich zu Beginn wurde das Thema Künstliche Intelligenz angesprochen – jedoch nicht als zukunftsweisendes Werkzeug, sondern kritisch hinterfragt. Golz formulierte deutlich, dass KI-generierte Bilder eine zentrale Dimension vermissen lassen: den Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für sie fehlt bei KI die echte Auseinandersetzung mit dem Werk – sowohl inhaltlich als auch zeitlich. Während klassische Kunst aus einem oft langwierigen, körperlich und geistig durchdrungenen Schaffensprozess entsteht, basiert KI auf schnellen Eingaben und algorithmischen Ergebnissen. Das Resultat kann visuell überzeugen, bleibt jedoch in ihrer Sicht oberflächlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das eigene Verfahren: Ein Spiel mit Zeit und Unwiederholbarkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kontrast dazu erläuterte Golz ihr eigenes künstlerisches Verfahren. Ihre „digital paintings“ entstehen nicht durch einfache digitale Manipulation, sondern durch präzise inszenierte, performative Prozesse am Set.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentral ist dabei die Idee der <strong>extremen Zeitlichkeit</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jeder Moment ist einzigartig</li>



<li>Jede Aufnahme ist unwiederholbar</li>



<li>Der Prozess ist Teil des Kunstwerks</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Herangehensweise verleiht ihren Arbeiten eine besondere Authentizität und Tiefe – etwas, das sie in KI-generierten Bildern vermisst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kultum.at" target="_blank" rel="noopener">kultum.at</a></p>
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