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	<title>Papierkunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Faszination Papier: Ralph Gleis lüftet die Geheimnisse der ALBERTINA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 09:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Albertina]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was passiert, wenn man eine der größten Papiersammlungen der Welt – rund 1,3 Millionen Werke stark – mit der Neugier eines Entdeckers durchforstet? Der neue Generaldirektor der ALBERTINA, Ralph Gleis, hat genau das getan. Das Ergebnis ist die Ausstellung „Faszination Papier“, die den Bogen von Rembrandt bis Anselm Kiefer spannt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anstatt einer rein chronologischen Hängung folgt die Schau den elementaren Fragen: Was ist das größte Werk? Was das kurioseste? Gemeinsam mit drei Kuratorinnen, deren Expertise vom 15. Jahrhundert bis heute reicht, wurden Schätze gehoben, die teilweise seit Jahrzehnten im Verborgenen schlummerten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein neuer Blick auf 1,3 Millionen Objekte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ralph Gleis setzt auf einen unmittelbaren Zugang zur Kunst. Die Ausstellung macht die Materialität des Papiers greifbar und bricht mit klassischen Museumskonventionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vom Winzigen zum Gigantischen:</strong> Die Schau präsentiert Extreme – von kleinsten, filigranen Skizzen bis hin zu monumentalen Werken, die das Material Papier an seine physikalischen Grenzen treiben.</li>



<li><strong>Papier zum Anfassen:</strong> Ein besonderes Highlight ist die Unmittelbarkeit der Präsentation. In ausgewählten Bereichen wird das Material für die Besucher „zum Anfassen nah“ erlebbar gemacht, um die Haptik und Struktur von 600 Jahren Kunstgeschichte spürbar zu machen.</li>



<li><strong>Kuriose Fundstücke:</strong> Neben Ikonen wie <strong>Rembrandt</strong> werden auch Objekte gezeigt, die man in einer Kunstsammlung nicht sofort vermutet – von technischer Präzision bis hin zu spielerischen Alltagsgegenständen aus Papier.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Drei Expertinnen – Eine Vision</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Leitung von Ralph Gleis haben drei Kuratorinnen die Bestände gesichtet und in einen Dialog gebracht:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Die Klassik:</strong> Einblicke in die Epochen von Rembrandt und den alten Meistern.</li>



<li><strong>Der Aufbruch:</strong> Papier als Experimentierfeld der Moderne.</li>



<li><strong>Die Gegenwart:</strong> Zeitgenössische Positionen wie <strong>Anselm Kiefer</strong>, die Papier als kraftvolles, fast skulpturales Medium nutzen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Papier?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Papier ist geduldig, aber auch extrem wandlungsfähig. Die Ausstellung zeigt, dass es nicht nur Bildträger ist, sondern ein eigenständiges künstlerisches Element, das Licht schluckt, Schatten wirft und Texturen erzeugt, die kein anderes Material bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://albertina.at" target="_blank" rel="noopener">albertina.at</a></p>
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		<title>Zwischen Konzept und Zufall: im Gespräch mit der Künstlerin Eva-Maria Schön im Germanischen Nationalmuseum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/zwischen-konzept-und-zufall-im-gespraech-mit-der-kuenstlerin-eva-maria-schoen-im-germanischen-nationalmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2024 10:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Germanisches Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Eva-Maria Schön]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst auf Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Papierarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Papierkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zeitgenössische Künstlerin Eva-Maria Schön gewährt uns einen besonderen Einblick in ihre Konzeptkunst und ihre künstlerische Arbeitsweise. In dem Interview erzählt sie, wie Material, Farbe und Format Schlüsselrollen für ihre [&#8230;]</p>
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<iframe title="Zwischen Konzept und Zufall: im Gespräch mit der Künstlerin Eva-Maria Schön | &quot;Papierarbeiten&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/R1VNWI8Rq0I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die zeitgenössische Künstlerin Eva-Maria Schön gewährt uns einen besonderen Einblick in ihre Konzeptkunst und ihre künstlerische Arbeitsweise. In dem Interview erzählt sie, wie Material, Farbe und Format Schlüsselrollen für ihre Kunstwerke spielen und wieso sie den Zufall als kreatives Element bewusst integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihren Papierarbeiten bewegt sich die Künstlerin zwischen Konzept und Experimenten und kreiert auf diese Weise vielschichtige Bilder, in denen jeder Betrachtender etwas selbst erkennen kann. Erfahrt, wie Eva-Maria Schön die Grenzen der Kunst neu interpretiert und abstrakte Kunstwerke schafft, die den Betrachter auf visueller Ebene individuelle Geschichten erzählen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell sind zwei Arbeiten von Eva-Maria Schön in unserer Ausstellung „Papierarbeiten“ zu sehen. Die Sonderausstellung präsentiert Zeichnungen der deutschen Nachkriegsmoderne aus der Privatsammlung von Françoise und Heinz-Günter Prager, die 2023 vom Germanischen Nationalmuseum übernommen werden durfte. Mehr über „Papierarbeiten“ (29.02. &#8211; 26.05.2024) erfährst du auf unserer Webseite: www.gnm.de/papierarbeiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.gnm.de/ausstellungen/aktuell/papierarbeiten" target="_blank" rel="noopener">www.gnm.de</a></p>
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		<title>Peter Weber. Struktur und Wandel im Museum Ritter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 10:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Ritter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Peter Weber zunächst als konstruktiver Maler sowie als Lehrender und Musiker aktiv war, ist das Falten seit rund dreißig Jahren das einzige Ausdrucks- und Gestaltungsmittel seiner Kunst. Rund 1800 [&#8230;]</p>
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<iframe title="MUSEUM RITTER Peter Weber. Struktur und Wandel" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/3Kq9tvj-5A4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Peter Weber zunächst als konstruktiver Maler sowie als Lehrender und Musiker aktiv war, ist das Falten seit rund dreißig Jahren das einzige Ausdrucks- und Gestaltungsmittel seiner Kunst. Rund 1800 geometrische Falt-Strukturen hat er mittlerweile geschaffen: anfangs in Papier und Leinwand, dann auch in Materialien wie Aquarellkarton, Kunststoff und Stahl. Zu Peter Webers Markenzeichen sind vor allem aber seine Faltungen in Filz geworden, die seit 2001 entstehen. Mit ihnen nimmt er in der Szene der konkreten Kunst eine Sonderstellung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Webers Faltungen sind das Ergebnis einer experimentell entwickelten Arbeitsweise, gepaart mit einer grandiosen Vorstellungsgabe. Sie basieren auf präzise kalkulierten Konstruktionen, die der Künstler zunächst in Papiermodellen erprobt, bevor er sie im gewünschten Material ausführt. Durch den Faltvorgang wird die plane Fläche des Werkstoffs in eine – im wahrsten Wortsinn – vielschichtige Struktur verwandelt. Dies geschieht grundsätzlich ohne Schnitte durch das Material. Auf diese Weise entstehen Bildobjekte, die nicht nur sinnlich-ästhetisch faszinieren, sondern auch, weil ihre Genese für die staunend Schauenden rätselhaft erscheint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beleuchtet die Vielfalt von Peter Webers beeindruckenden Faltungen und präsentiert neben Einzelwerken auch mehrteilige Faltzyklen sowie Stahlplastiken und -reliefs, die „offene Faltzustände“ zeigen. Darüber hinaus stellt die Schau das weniger bekannte Frühwerk des Künstlers vor, das er ab seiner Studienzeit um 1970 herum in der Tradition von Op-Art und Kinetik entwickelte. Zu sehen sind sowohl systematisch gestaltete Reliefs als auch flimmernde Bildobjekte mit Riffelglas sowie gemalte Interferenzen mit illusionistischer Raumwirkung, die auf einer programmierten Gestaltung von sich überlagernden Linienrastern beruhen. So gibt die Schau einen guten Einblick in Peter Webers umfangreiches Œuvre, das Werkgruppen in verschiedenen Medien und Techniken umfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Weber, 1944 in Kollmar an der Elbe geboren, absolvierte eine Lehre als Schriftsetzer und studierte an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg, wo er später zehn Jahre lang einen Lehrauftrag innehatte. Der Künstler lebt heute bei München und in Vignale Monferrato (IT).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-ritter.de/de/inhalt/home.html" target="_blank" rel="noopener">www.museum-ritter.de</a></p>
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