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	<title>NSU-Ausstellung &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>&#8220;Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU&#8221; – Ausstellung von Regina Schmeken im Altonaer Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:52:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bewegende Fotoausstellung von Regina Schmeken über die NSU-Morde. Erinnerung, Mahnung und Aufklärung im Altonaer Museum bis Juli 2026. Am 27. Juni 2001 wurde der Hamburger Lebensmittelhändler Süleyman Taşköprü in der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bewegende Fotoausstellung von Regina Schmeken über die NSU-Morde. Erinnerung, Mahnung und Aufklärung im Altonaer Museum bis Juli 2026.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. Juni 2001 wurde der Hamburger Lebensmittelhändler <strong>Süleyman Taşköprü</strong> in der Schützenstraße in Altona vom <strong>Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)</strong> ermordet – eines von zehn Todesopfern einer rechtsterroristischen Mordserie zwischen 2000 und 2007. Die Opfer waren neun Männer türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ausstellung <strong>„Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“</strong> erinnert das Altonaer Museum an die Ermordeten und an die fortdauernden Gefahren rechten Terrors. Gezeigt werden großformatige Schwarzweiß-Fotografien der Künstlerin <strong>Regina Schmeken</strong>, die die Schauplätze der NSU-Morde als scheinbar alltägliche, zugleich aber von Gewalt und Verlust gezeichnete Orte sichtbar machen. Der Titel spielt auf die NS-Propagandaformel <em>„Blut und Boden“</em> an und verweist auf die ideologischen Wurzeln der Täter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleitet wird die Präsentation von einem <strong>Erinnerungsraum</strong> mit Interviews und Zitaten von Angehörigen, Überlebenden und Expert:innen – darunter <strong>Okan Taşköprü</strong>, <strong>Ibrahim Arslan</strong>, <strong>Barbara John</strong>, <strong>Aydan Özoğuz</strong>, <strong>Annette Ramelsberger</strong> und <strong>Regina Schmeken</strong> selbst. Eine partizipative Installation <strong>„Was ist Erinnern für dich?“</strong> lädt die Besucher:innen ein, aktiv am Gedenken mitzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist bis <strong>7. Juli 2026</strong> im Altonaer Museum zu sehen und wird von einem umfangreichen Begleitprogramm flankiert. Sie erinnert nicht nur an die Opfer des NSU, sondern ruft dazu auf, Haltung zu zeigen gegen Rassismus, Ausgrenzung und rechte Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.shmh.de/altonaer-museum/" target="_blank" rel="noopener">www.shmh.de/altonaer-museum/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>&#8220;Blutiger Boden&#8221; – Ausstellung im Altonaer Museum erinnert an NSU-Morde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 13:46:26 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Vor bald 25 Jahren wurde <strong>Süleyman Taşköprü </strong>in seinem Laden in der Schützenstraße in Hamburg Altona kaltblütig ermordet. Der 31-Jährige war eines von zehn Todesopfern der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), die zwischen 2000 und 2007 in ganz Deutschland eine beispiellose Anschlagsserie verübte. Neun Männer mit türkischer oder griechischer Herkunft sowie eine Polizistin wurden Opfer dieser rassistisch motivierten Morde. Auch zwei Sprengstoffanschläge in Köln mit zahlreichen Verletzten gehen auf das Konto der Täter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Altonaer Museum erinnert mit der Ausstellung <strong>„Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“</strong> an diese Verbrechen – und an die Menschen, die ihnen zum Opfer fielen. Im Mittelpunkt stehen die Schwarzweißfotografien von <strong>Regina Schmeken</strong>, die 2013 sowie 2015/16 die Tatorte aufsuchte. Ihre großformatigen Aufnahmen dokumentieren die scheinbare Alltäglichkeit jener Orte – Straßen, Läden, Wohnhäuser – und machen das Unsichtbare sichtbar: die Gewalt, den Hass, das Wegschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstellungstitel spielt bewusst auf die NS-Propagandaformel „Blut und Boden“ an – und stellt eine Verbindung her zwischen der Ideologie der NSU-Täter und den historischen Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland. Die Schau ist damit mehr als eine künstlerische Auseinandersetzung – sie ist Mahnung, Aufklärung und gesellschaftspolitisches Statement zugleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ehrt namentlich die Opfer: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Der Mord an Taşköprü, begangen am 27. Juni 2001 nur wenige Schritte vom Museum entfernt, jährt sich 2026 zum 25. Mal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Blutiger Boden &#8211; Die Tatorte des NSU&#8221; von 15.10.2025 – 07.07.2026 im Altonaer Museum</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.shmh.de/ausstellungen/blutiger-boden/" target="_blank" rel="noopener">www.shmh.de</a></p>
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