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	<title>Museum für Hamburgische Geschichte &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Museum für Hamburgische Geschichte &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Funkfahrrad, das mobile Fahrrad-Studio der Historischen Museen Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:09:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wozu braucht ein Museum ein mobiles Aufnahmestudio? Das Museum für Hamburgische Geschichte setzt auf ein ganz besonderes Kooperationsprojekt: das Funkfahrrad. Das mobile Studio sammelt mitten in der Stadt die Geschichten [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong class="">Wozu braucht ein Museum ein mobiles Aufnahmestudio? Das Museum für Hamburgische Geschichte setzt auf ein ganz besonderes Kooperationsprojekt: das Funkfahrrad. Das mobile Studio sammelt mitten in der Stadt die Geschichten der Menschen – und macht sie zum Teil der museumseigenen Sammlung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Fahrrad, ein Studio, viele Stimmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das sogenannte Funkfahrrad ist das Herzstück eines neuen Beteiligungsformats im Museum für Hamburgische Geschichte. Entwickelt wurde es von Jonas Wietelmann und Javi Acevedo als mobiles Aufnahmestudio auf zwei Rädern. Damit bricht das Museum aus seinen Räumen aus und trifft die Hamburger Stadtgesellschaft dort, wo sie sich aufhält: im öffentlichen Raum. Das Funkfahrrad fungiert als rollender Treffpunkt, der Menschen einlädt, ihre persönlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Perspektiven auf die Stadt zu teilen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Mein Hamburg!&#8221;: Geschichten statt Exponate</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Projekts „Mein Hamburg!&#8221; setzt das Museum auf direkte Partizipation. An mobilen Stationen in der Stadt sowie über digitale Beteiligungsformate können Hamburgerinnen und Hamburger ihre eigenen Lebenswirklichkeiten erzählen. Es geht nicht um die große Historie aus Büchern, sondern um die kleinen, persönlichen Geschichten, die das Stadtbild erst lebendig machen. Vielfalt, Alltag und subjektive Blicke stehen im Mittelpunkt – und werden so für alle sichtbar gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Straße in die Sammlung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders innovativ ist die langfristige Perspektive des Projekts: Nicht wenige der gesammelten Erzählungen werden dauerhaft Teil der museumseigenen Sammlungen und zukünftiger Ausstellungen. Während das Haus sich baulich und inhaltlich modernisiert, entsteht so schon jetzt ein neuer, partizipativer Blick auf Hamburg. Das Museum wird damit nicht nur zum Aufbewahrungsort der Vergangenheit, sondern aktiv zum Sammelbecken gegenwärtiger Stadtgeschichte – erzählt von den Menschen, die sie täglich erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.shmh.de" target="_blank" rel="noopener">www.shmh.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Historisches Feiern: Als die Reepschläger St. Pauli unsicher machten</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/historisches-feiern-als-die-reepschlaeger-st-pauli-unsicher-machten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 13:46:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Hamburgische Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer glaubt, dass die wilden Partys auf St. Pauli ein Phänomen der Moderne sind, irrt gewaltig. Die Stiftung Historische Museen Hamburg gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt anhand [&#8230;]</p>
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<iframe title="Die Reepschläger - Hinter den Kulissen" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/mgpJI7mUSqw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer glaubt, dass die wilden Partys auf St. Pauli ein Phänomen der Moderne sind, irrt gewaltig. Die Stiftung Historische Museen Hamburg gewährt einen Blick hinter die Kulissen und zeigt anhand kurioser Exponate, dass auf der Reeperbahn bereits vor 400 Jahren ausgelassen gefeiert wurde – inklusive Kostümen, Bier und rituellen Kämpfen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reeperbahn ist heute weltweit als Vergnügungsviertel bekannt, doch ihr Name führt direkt zurück zum harten Handwerk der Reepschläger, die hier einst die Taue für die Schifffahrt herstellten. Dass diese Handwerker nicht nur hart arbeiteten, sondern auch das Feiern meisterhaft beherrschten, belegen Objekte aus der Sammlung des Museums für Hamburgische Geschichte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">„Schief und Lieke“: Ein wildes Spektakel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonders spannendes Exponat ist eine hölzerne Pritsche aus dem Jahr 1822. Sie ist stummer Zeuge einer „wilden Begebenheit“, die sich an Sommerabenden auf St. Pauli abspielte. Lehrlinge verkleideten sich als Harlekine, zogen singend durch die Straßen und sammelten Geld für Bier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Grünfläche nahe der Reeperbahn gipfelte der Umzug in einem rituellen Spiel namens „Schief und Lieke“:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Rollen:</strong> Es gab die „Schäfen“ (die schiefen, gepolsterten Kostümierten) und die „Lieken“ (die Gleichen).</li>



<li><strong>Der Kampf:</strong> Während die Lieken mit Pritschen auf die Schäfen einschlugen, versuchten diese wiederum, ihre Kontrahenten an den Beinen zu packen und umzuwerfen.</li>



<li><strong>Die Resonanz:</strong> Dieses rabiate Volksfest war ein Massenereignis; Überlieferungen zufolge verfolgten tausende Zuschauer das Spektakel.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Handwerksehre und Trinkkultur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Zunftkrug von 1699 erinnert an eine noch ältere Tradition. Der darauf verewigte Sinnspruch „Leichter veracht als besser gemacht“ war nicht nur ein Motto beim Trinken, sondern spiegelte den Stolz und den Qualitätsanspruch des Reepschläger-Handwerks wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Besucher heute über die Reeperbahn wandeln, tun sie dies auf historischem Boden. Das Video macht deutlich: Die heutige Amüsiermeile setzt eine Tradition fort, die schon vor vier Jahrhunderten mit viel Bier und Lebensfreude begründet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://shmh.de" target="_blank" rel="noopener">shmh.de</a></p>
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		<title>Wegmarken Jüdischer Geschichte: Ein Impuls für ein neues Museum in Hamburg</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/wegmarken-juedischer-geschichte-ein-impuls-fuer-ein-neues-museum-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Altonaer Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Braucht Hamburg ein eigenes Jüdisches Museum? Diese Debatte ist seit 2024 in vollem Gange. Anja Dauschek, Direktorin des Altonaer Museums, positioniert sich in einem aktuellen Beitrag klar: Der neue Projektraum [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Braucht Hamburg ein eigenes Jüdisches Museum? Diese Debatte ist seit 2024 in vollem Gange. Anja Dauschek, Direktorin des Altonaer Museums, positioniert sich in einem aktuellen Beitrag klar: Der neue Projektraum „Wegmarken Jüdischer Geschichte“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern ein entscheidender Testlauf für die Zukunft.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Hamburg wird jüdische Geschichte aktuell an wenigen Orten umfassend erzählt. Da das Museum für Hamburgische Geschichte wegen Sanierung geschlossen ist, schließt der Projektraum im Altonaer Museum eine wichtige Lücke. Für Anja Dauschek ist er der erste Schritt, um zu diskutieren, wie ein eigenständiges Museum in der Hansestadt aussehen könnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Geschichte zweier Gemeinden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüdische Historie Hamburgs ist laut Dauschek eine ganz besondere. Sie beginnt bereits im 17. Jahrhundert mit der Koexistenz zweier unterschiedlicher Gemeinden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der <strong>sephardischen</strong> Gemeinde (Nachfahren der Juden von der Iberischen Halbinsel)</li>



<li>Der <strong>aschkenasischen</strong> Gemeinde (deutsch-jüdische Tradition)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese doppelte Präsenz und die daraus resultierenden unterschiedlichen Gemeindeordnungen machen die Hamburger Geschichte im Vergleich zu anderen Städten einzigartig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Altona der richtige Ort ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist kein Zufall, dass dieser Projektraum in Altona beheimatet ist. Lange Zeit war die jüdische Geschichte Hamburgs im Kern eine <strong>Altonaer Geschichte</strong>. Während Jüdinnen und Juden in der Hamburger Altstadt über lange Perioden weder Eigentum besitzen noch ihren Glauben frei ausüben durften, herrschte im damals dänischen Altona Glaubens- und Gewerbefreiheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Ort der Diskussion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Projektraum dient derzeit als einer der wenigen Orte in Hamburg (neben der Israelitischen Töchterschule), an dem diese Geschichte im Überblick erzählt wird. Er soll als Labor fungieren, um aus Museumssicht „in die Tiefe zu gehen“ und zu zeigen, dass es sich lohnen würde, ein dauerhaftes jüdisches Museum für die gesamte Stadt zu planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die „Wegmarken Jüdischer Geschichte“ laden dazu ein, die Vergangenheit neu zu entdecken und gleichzeitig die kulturelle Zukunft Hamburgs mitzugestalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://shmh.de" target="_blank" rel="noopener">shmh.de</a></p>
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		<item>
		<title>Hamburg in den 1980ern: Das Foto-Konvolut von Milan Horacek</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/hamburg-in-den-1980ern-das-foto-konvolut-von-milan-horacek/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Hamburgische Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Dokumentarfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 1980er Jahre waren in Hamburg ein Jahrzehnt der Kontraste – zwischen Hausbesetzungen, dem Wandel im Hafen und dem pulsierenden Straßenleben. Dr. Sönke Knopp, Kurator am Museum für Hamburgische Geschichte [&#8230;]</p>
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<iframe title="Dr. Sönke Knopp über den Sammlungsbestand von Milan Horacek" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/3vg7XWIVuqg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die 1980er Jahre waren in Hamburg ein Jahrzehnt der Kontraste – zwischen Hausbesetzungen, dem Wandel im Hafen und dem pulsierenden Straßenleben. Dr. Sönke Knopp, Kurator am Museum für Hamburgische Geschichte (MHG), stellt einen besonderen Sammlungsbestand vor: Die Fotografien von Milan Horacek, die diese Ära in eindrucksvollen Bildern konserviert haben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Abteilung für das 20. und 21. Jahrhundert hütet das <strong>Museum für Hamburgische Geschichte</strong> einen fotografischen Schatz. Die Arbeiten von <strong>Milan Horacek</strong> sind weit mehr als reine Dokumentation; sie sind künstlerische Zeitzeugnisse einer Stadt im Umbruch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Blick des Beobachters</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Milan Horacek, bekannt für seine sozialdokumentarische Fotografie und Reportagen, fing die Atmosphäre der Hansestadt mit einem geschärften Blick für das Menschliche und das Alltägliche ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Sönke Knopp</strong> hebt in seiner Vorstellung des Bestands hervor, was diese Sammlung so wertvoll macht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Authentizität:</strong> Horacek bewegte sich nah an den Menschen, egal ob in den Arbeitervierteln, bei politischen Protesten oder in den Vergnügungsvierteln.</li>



<li><strong>Stadtbild im Wandel:</strong> Die Aufnahmen zeigen Orte, die heute völlig verändert oder verschwunden sind, und machen die Stadtplanung der 80er Jahre greifbar.</li>



<li><strong>Soziale Dynamik:</strong> Das Konvolut spiegelt die gesellschaftlichen Spannungen und die subkulturelle Vielfalt wider, die Hamburg in diesem Jahrzehnt prägten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Fotografie im Museum?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für das MHG ist das Horacek-Konvolut ein zentraler Baustein der <strong>visuellen Gedächtniskultur</strong>. Während Akten und Dokumente Fakten liefern, transportieren Horaceks Fotografien die Stimmung, die Mode und das Lebensgefühl der 1980er Jahre. Dr. Knopp ordnet diese Bilder in den historischen Kontext ein und zeigt auf, wie sie unser heutiges Bild von der jüngeren Stadtgeschichte mitgestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://shmh.de" target="_blank" rel="noopener">shmh.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Denkmal, das klingt: Das Fleischer-Cembalo von 1716</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ein-denkmal-das-klingt-das-fleischer-cembalo-von-1716/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Hamburgische Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Barockmusik Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Restaurierung Musikinstrumente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Sammlung des Museums für Hamburgische Geschichte (MHG) verbirgt sich ein akustischer Schatz: das Fleischer-Cembalo aus dem Jahr 1716. Das Instrument ist weit mehr als ein bloßes Museumsobjekt – [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Das Fleischer-Cembalo von 1716 - Michael Fuerst" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/J6n6DQQ6660?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Sammlung des Museums für Hamburgische Geschichte (MHG) verbirgt sich ein akustischer Schatz: das Fleischer-Cembalo aus dem Jahr 1716. Das Instrument ist weit mehr als ein bloßes Museumsobjekt – es ist ein lebendiges Zeugnis Hamburger Handwerkskunst. Michael Fuerst erklärt, warum dieses Cembalo regelmäßig bespielt werden muss, um seinen historischen Klang für die Nachwelt zu erhalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Fleischer-Cembalo von 1716</strong> gehört zu den wertvollsten Stücken in der Musikinstrumentensammlung des <strong>Museums für Hamburgische Geschichte</strong>. Gefertigt von der berühmten Hamburger Instrumentenbauer-Familie Fleischer, besticht es durch seine prachtvolle Optik und die filigrane Technik des frühen 18. Jahrhunderts.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konservierung durch Klang</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Merkmal bei der Bewahrung historischer Musikinstrumente ist die <strong>akustische Konservierung</strong>. Im Gegensatz zu Gemälden oder Skulpturen, die durch Ruhe geschont werden, „sterben“ Tasteninstrumente wie das Cembalo, wenn sie über Jahrzehnte verstummen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Experte <strong>Michael Fuerst</strong> betont in seinem Bericht die Notwendigkeit des Spielens:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spannung halten:</strong> Die Saiten und der Korpus müssen unter Spannung bleiben und „schwingen“, damit das Holz seine Resonanzfähigkeit nicht verliert.</li>



<li><strong>Mechanik pflegen:</strong> Regelmäßiges Spielen verhindert, dass die feine Mechanik der Kiele und Springer verharzt oder unbeweglich wird.</li>



<li><strong>Klangidentität:</strong> Nur durch das Klingen bleibt die spezifische Hamburger Klangcharakteristik des Barock erlebbar.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fenster in das barocke Hamburg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument steht stellvertretend für die Blütezeit der Musikstadt Hamburg. Wenn Michael Fuerst die Tasten des Fleischer-Cembalos drückt, wird die Geschichte hörbar. Das Museum verfolgt damit einen modernen Ansatz der <strong>lebendigen Vermittlung</strong>: Geschichte wird nicht nur ausgestellt, sondern in ihrer ursprünglichen Funktion – dem Klingen – bewahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://shmh.de" target="_blank" rel="noopener">shmh.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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