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	<title>Land Art &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Land Art &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Revolution im Wohnzimmer: Die Geburtsstunde der Videokunst dauerhaft im ZKM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:15:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ZKM Karlsruhe]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/ZKM000258009.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="695" height="1024" src="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/ZKM000258009.jpg" alt="" class="wp-image-114713" style="aspect-ratio:0.6787337532892114;width:325px;height:auto" srcset="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/ZKM000258009.jpg 695w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/ZKM000258009-204x300.jpg 204w" sizes="(max-width: 695px) 100vw, 695px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Plakat zur ersten Fernsehausstellung, »Fernsehgalerie Berlin Gerry Schum. LAND ART«, 1969, Druck auf Papier, 59 x 42 cm<br>© Archiv Gerry Schum und Ursula Wevers; © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Franz J. Wamhof</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lange bevor YouTube oder Netflix existierten, gab es eine radikale Idee: Das Fernsehen sollte kein Ort für Dokumentationen <em>über</em> Kunst sein, sondern selbst zur Galerie werden. Das ZKM Karlsruhe hat nun das legendäre Archiv von Gerry Schum und Ursula Wevers erworben. Ein Coup für die Kunstwelt – und der Anlass für eine monumentale Ausstellung ab Mai 2026.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Erwerb sichert das ZKM ein zentrales Zeugnis der Avantgarde. Es ist die Geschichte eines visionären Paares, das den Mut hatte, das „Medium für die Massen“ gegen den elitären Kunstmarkt auszuspielen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Vision: Kunst für alle, Besitz für niemanden</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ende der 1960er-Jahre steckte das klassische Kunstobjekt in der Krise. Aktionen, Land Art und Konzepte ließen sich nicht einfach in einen Rahmen pressen oder in einen Tresor legen. Gerry Schum und Ursula Wevers antworteten darauf radikal:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Demokratisierung:</strong> Kunst sollte direkt in die Wohnzimmer fließen – ohne Eintrittskarte, ohne exklusiven Sammlerkreis.</li>



<li><strong>Kommunikation statt Besitz:</strong> „Eine unserer Ideen ist die Kommunikation von Kunst anstelle des Besitzes von Kunstobjekten“, so Schums berühmtes Credo.</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Die Übernahme des Archivs durch das ZKM bedeutet mir sehr viel und erfüllt mich mit großer Freude. Nachdem ich über viele Jahre für seine Erhaltung und Pflege Sorge getragen habe, weiß ich die Archivbestände nun in guten Händen und für kommende Generationen dauerhaft gesichert“ — Ursula Wevers</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">Die „Störsender“ der Kunstgeschichte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fernsehgalerie war kein braves Bildungsprogramm. Sie war eine Intervention.</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>LAND ART (1969):</strong> Die erste Fernsehausstellung der ARD brachte monumentale Natur-Eingriffe direkt auf die Röhrenbildschirme.</li>



<li><strong>IDENTIFICATIONS (1970):</strong> In Zusammenarbeit mit Größen wie <strong>Joseph Beuys</strong>, <strong>Richard Serra</strong> und <strong>Gilbert &amp; George</strong> entstanden Werke, die heute zum Weltkanon der Videokunst gehören.</li>



<li><strong>Radikale Stille:</strong> Die Beiträge wurden ohne Kommentar oder erklärende Moderation ausgestrahlt. Ein Schock für das damalige TV-Publikum und ein Bruch mit allen Sehgewohnheiten.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Ende der TV-Kooperation und Gründung der Galerie Schum </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach <em>IDENTIFICATIONS</em> kam der Widerstand der Sender. Die radikale Form der Präsentation überforderte die Institutionen; die Zusammenarbeit wurde eingestellt. Dies zwang Schum und Wevers zu einem strategischen Rückzug in den Markt, den sie eigentlich umgehen wollten. 1971 gründeten sie die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerry_Schum" target="_blank" rel="noopener">videogalerie schum</a> in Düsseldorf. Es war die erste Galerie Europas, die ausschließlich Videoeditionen produzierte und vertrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Schums frühem Tod 1973 bewahrte Ursula Wevers diesen Schatz über fünf Jahrzehnte. Das ZKM übernimmt nun ein Konvolut aus Technik- und Kunstgeschichte gleichermaßen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Filme &amp; Videos:</strong> 66 originale 16-mm-Filme &amp; 81 Videobänder (diverse Formate)</li>



<li><strong>Dokumente</strong>: Korrespondenzen, Zeichnungen, Collagen &amp; technische Unterlagen</li>



<li><strong>Equipment</strong>: Historisches Videoequipment (die „Hardware“ der Revolution)</li>



<li><strong>Unikate</strong>: Werkvorstufen und bisher unveröffentlichte Projekte</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Warum das ZKM der perfekte Ort ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alte Videobänder sind Mimosen – sie zerfallen, wenn man sie nicht richtig pflegt. Das ZKM ist eine der wenigen Institutionen weltweit, die über ein eigenes <strong>Labor für antiquierte Videosysteme</strong> verfügt. Hier werden die Bänder nicht nur gelagert, sondern aktiv vor dem digitalen Vergessen gerettet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://zkm.de" target="_blank" rel="noopener">zkm.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Florian Steininger über die Ausstellung &#8220;Land Art&#8221; in der Kunsthalle Krems</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/florian-steininger-ueber-die-ausstellung-land-art-in-der-kunsthalle-krems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2019 09:04:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krems]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle Krems]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Steininger]]></category>
		<category><![CDATA[Land Art]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Direktor Florian Steininger entwickelte gemeinsam mit dem Team der Kunsthalle Krems eine Videotour, die Einblicke und Hintergründe zur Ausstellung LAND ART bietet. Die Land Art zählt zu den herausragenden Kunstströmungen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Direktor Florian Steininger entwickelte gemeinsam mit dem Team der Kunsthalle Krems eine Videotour, die Einblicke und Hintergründe zur Ausstellung LAND ART bietet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Land Art zählt zu den herausragenden Kunstströmungen des 20. 
Jahrhunderts, die sich Ende der 1960er-Jahre vor allem im 
US-amerikanischen Raum entwickelt hat. Die Künstler/innen verlassen den 
konventionellen Ausstellungsraum und bestimmen die Landschaft als 
kontextuelles Feld ihrer künstlerischen Praxis. Zumeist entstehen Werke,
 die mit und aus der Natur geschaffen sind und von ihr auch wieder 
aufgelöst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die frühesten Beispiele sind besonders durch eine minimalistische  Formensprache geprägt. Geometrische Strukturen fungieren als monumentale  Zeichnungen auf der Oberfläche der Welt: Michael Heizer hat etwa in <em>Double Negative</em>  (1969/70) in Form zweier geometrischer Negativskulpturen das Erdreich  in der Mormon Mesa-Wüste in Nevada ausheben lassen. Anstelle des Pinsels  oder Stifts arbeitet der Land Art-Künstler mit dem Bulldozer, die Welt  wird Leinwand. Walter De Maria hat Wüstenzonen mit einer eine Meile  langen Linie vermessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter <a href="https://www.kunstmeile.at/de/institutionen/kunsthalle" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthalle.at</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/florian-steininger-ueber-die-ausstellung-land-art-in-der-kunsthalle-krems/">Florian Steininger über die Ausstellung &#8220;Land Art&#8221; in der Kunsthalle Krems</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<title>Tomás Saraceno &#8211; Aerosolar Journeys im Museum Haus Konstruktiv</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/tomas-saraceno-aerosolar-journeys-im-museum-haus-konstruktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 11:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Haus Konstruktiv]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Aerosolar Journeys]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der international viel beachtete Künstler Tomás Saraceno ist erstmals mit einer grossen Einzelausstellung in der Schweiz zu sehen. Mit seinen raumfüllenden Installationen, die an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/tomas-saraceno-aerosolar-journeys-im-museum-haus-konstruktiv/">Tomás Saraceno &#8211; Aerosolar Journeys im Museum Haus Konstruktiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Der international viel beachtete Künstler Tomás Saraceno ist erstmals mit einer grossen Einzelausstellung in der Schweiz zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen raumfüllenden Installationen, die an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Naturwissenschaft entstehen, befragt Tomás Saraceno künftige Formen eines «mehr als menschlichen»* Zusammenlebens. Seine künstlerischen Recherchen können als Beitrag zur Optimierung ökologischer und sozialer Beziehungen verstanden werden. Der diplomierte Architekt und ehemalige Meisterschüler von Thomas Bayrle an der Frankfurter Städelschule lebt heute in Berlin, wo er mit seinem Team an hoch spannenden Projekten arbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tomás Saraceno versteht sein disziplinübergreifendes Schaffen als künstlerische Forschung, mit der er die Idee einer «realisierbaren Utopie» verfolgt. Inspiriert von physikalischen und biologischen Phänomenen – etwa der Thermodynamik der Atmosphäre oder den Strukturen von Spinnennetzen – entwickelt er in Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachleuten, darunter Biologen, Ingenieure und Architekten, aufsehenerregende Werke: Riesige luftgefüllte Skulpturen, die nur dank der Sonneneinstrahlung und der Infrarotstrahlung der Erdoberfläche schweben, oder ebenso spektakuläre wie filigrane Netzstrukturen. Seine visionären Projekte erlauben einen Brückenschlag zu den russischen Konstruktivisten und Suprematisten: Schon Kasimir Malewitsch und El Lissitzky verfolgten die Idee fliegender Städte. Als Reaktion auf globale ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen sind Saracenos Arbeiten als Modelle zukünftiger, nachhaltiger Lebensformen zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv widmet sich einerseits den neuesten Arbeiten und Experimenten aus Saracenos Projekt «Aerocene», dem Zeitalter der Luft: Gezeigt werden verschiedene schwebende Skulpturen, die weder auf fossile Brennstoffe und Edelgase noch auf Solarzellen angewiesen sind, sondern allein aufgrund der Thermik um die Welt fliegen können. Neben dem «Aerocene»-Projekt werden auch Spinnen und Netzstrukturen ausgestellt. Seit mehr als zehn Jahren untersucht Saraceno dieses Themenfeld mit Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen. In Zusammenarbeit mit Arachnologen hat er in seinem Studio offene Rahmenkonstruktionen errichtet, die rund 300 Webspinnen beherbergen. Saraceno lässt Spinnen auf die Netze anderer Spinnenarten stossen und beobachtet die Entstehung neuer, hybrider Netzstrukturen, die ihn vom Konzept her an hypermoderne Stadtlandschaften oder an die wabenartige Struktur des Universums erinnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstellung, die in Kooperation mit dem <a href="http://www.wilhelmhack.museum/" target="_blank" rel="noopener">Wilhelm-Hack-Museum</a> in Ludwigshafen am Rhein entstanden ist, ist ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen – mit Texten (d/e) von Heather Davis, Philip Ursprung, René Zechlin und einem Gespräch zwischen Tomás Saraceno, seinen Mitarbeitern Saverio Cantoni und Roland Mühlethaler, und Sabine Schaschl. Erhältlich in unserem Shop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">* «Mehr als menschlich» (engl.: ‹more-than-human›) umschreibt die Herangehensweise mehrerer Disziplinen, die aus der Kritik am Anthropozentrismus und an modernen Konzepten des Humanismus hervorgegangenen sind. Nicht menschliche Lebewesen, lebendige und nicht lebendige Materie werden demnach in ethische und politische Betrachtungen einbezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nähere Infos zur Ausstellung: <a href="http://www.hauskonstruktiv.ch" target="_blank" rel="noopener">www.hauskonstruktiv.ch</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/tomas-saraceno-aerosolar-journeys-im-museum-haus-konstruktiv/">Tomás Saraceno &#8211; Aerosolar Journeys im Museum Haus Konstruktiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Jürg Stäuble &#8211; Mehr sein als System im Museum Haus Konstruktiv</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/juerg-staeuble-mehr-sein-als-system-im-museum-haus-konstruktiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2017 08:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Haus Konstruktiv]]></category>
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		<category><![CDATA[Jürg Stäuble]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitgleich zur Einzelausstellung von Tomás Saraceno präsentiert das Museum Haus Konstruktiv in einer umfassenden Retrospektive das fast 50-jährige, im Umfeld von Minimalismus, Land Art und Konzeptkunst angesiedelte Schaffen des Schweizer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/juerg-staeuble-mehr-sein-als-system-im-museum-haus-konstruktiv/">Jürg Stäuble &#8211; Mehr sein als System im Museum Haus Konstruktiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/F28ooHSREyk?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Zeitgleich zur Einzelausstellung von Tomás Saraceno präsentiert das Museum Haus Konstruktiv in einer umfassenden Retrospektive das fast 50-jährige, im Umfeld von Minimalismus, Land Art und Konzeptkunst angesiedelte Schaffen des Schweizer Objektkünstlers, Bildhauers und Zeichners Jürg Stäuble (geb. 1948 in Wohlen, Aargau; lebt und arbeitet in Basel).</p>
<p>Obgleich seine zweidimensionalen Werke und Reliefs, seine Skulpturen, Installationen und architektonischen Interventionen aus geometrischen Ordnungssystemen und Konstruktionszeichnungen hervorgehen, entspricht Stäubles Ansatz nicht dem eines streng konstruktiven Künstlers. Die Geometrie ist für ihn nur ein Ausgangspunkt oder Weg, nicht das Ziel. Die zugrunde gelegten Konstruktionsprinzipien sind für die Betrachtenden selten einfach zu entschlüsseln. Indem Stäuble das Spannungsfeld zwischen rationaler Konstruktion und irrationaler Erscheinungsweise auslotet, gelangt er zu Resultaten, die die Gestaltungskräfte der Natur reflektieren, ohne sie nachzuformen.</p>
<p>Jürg Stäubles Arbeiten basieren auf geometrischen Konstruktionsprinzipien, die er zunächst in Zeichnungsserien anlegt, durch intuitive Eingriffe variantenreich modifiziert, und in präzisen Bauplänen und Arbeitsmodellen räumlich weiterentwickelt. Dabei experimentiert er mit Durchdringungen, Überlagerungen, Reihungen, Torsionen und Verschiebungen geometrischer Körper und Flächen. In diesem Sinne sind seine oft in Werkgruppen durchdeklinierten Formfindungen keine Abstraktionen realer Gegenstände, sondern Konkretionen abstrakter Modelle. Dass diese wiederum Assoziationen an vertraute, naturhafte Gebilde wecken, ist ein willkommener Nebeneffekt.</p>
<p>Nähere Infos zur Ausstellung: <a href="http://www.hauskonstruktiv.ch" target="_blank" rel="noopener">www.hauskonstruktiv.ch</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/juerg-staeuble-mehr-sein-als-system-im-museum-haus-konstruktiv/">Jürg Stäuble &#8211; Mehr sein als System im Museum Haus Konstruktiv</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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