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	<title>Körper &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Körper &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>„Das Surren trägt Hufe“ &#8211; Myriam Gämperli in der Kunsthalle Wil</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:59:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 15. August bis 27. September 2026 zeigt die Kunsthalle Wil die Ausstellung „Das Surren trägt Hufe“ von Myriam Gämperli. Zwischen Skulptur, Performance, Malerei und Installation entwickelt die Zürcher Künstlerin [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom 15. August bis 27. September 2026 zeigt die Kunsthalle Wil die Ausstellung „Das Surren trägt Hufe“ von Myriam Gämperli. Zwischen Skulptur, Performance, Malerei und Installation entwickelt die Zürcher Künstlerin hybride Bildwelten, in denen gewohnte Ordnungen ins Wanken geraten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten von <a href="https://www.myriamgaemperli.ch" target="_blank" rel="noopener"><strong>Myriam Gämperli</strong> </a>bewegen sich zwischen Vertrautem und Irritation. In Anlehnung an die surrealistische Tradition des Arrangements verbindet die Künstlerin unterschiedliche Materialien, Körper und Motive zu eigensinnigen Szenen. Dabei entsteht ein augenzwinkernder Charme, der ihre Inszenierungen ebenso prägt wie die Frage, was als normal, schön oder eindeutig wahrgenommen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ihre Arbeiten schafft Gämperli Räume, in denen bestehende Hierarchien außer Kraft gesetzt werden. Die Schwerkraft scheint aufgehoben, Körper lösen sich aus ihren gewohnten Grenzen und Identitäten bleiben bewusst beweglich. Häufig tritt die Künstlerin selbst als hybrides Wesen auf – irgendwo zwischen Objekt und Subjekt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Körper, Natur und urbanem Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die skulpturale Performance wird bei Gämperli zum Werkzeug, um unterschiedliche Identitäten anzunehmen und körperliche Vorstellungen neu zu verhandeln. Ihre Figuren bewegen sich dabei entlang der Themenfelder Natur, Geschlecht und Schönheit. Eindeutige Zuordnungen werden vermieden, stattdessen entstehen Mischformen, die sich einer festen Definition entziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bühnenartigen Szenarien speisen sich aus dem Alltag der Künstlerin, der zwischen dem urbanen Zürich und der Natur in Bettens SG verläuft. Diese unterschiedlichen Lebenswelten finden Eingang in Collagen, Malereien, Installationen, Performances und Tänze. Gegensätze treffen aufeinander und werden zu wiederkehrenden Motiven ihres künstlerischen Vokabulars.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei spielt auch Gämperlis eigene Biografie eine Rolle. Aufgewachsen in einem kleinen Weiler mit rund 75 Einwohner und später in Städten wie London, Berlin und Zürich lebend, kennt sie sehr unterschiedliche soziale und kulturelle Räume. Begegnungen mit Randgruppen und Subkulturen an den Schnittstellen von Kunst und Brauchtum haben ihre Perspektive nachhaltig geprägt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Verwandlung und Widerstand</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Surren trägt Hufe“ lässt sich damit als eine Einladung zur Verwandlung lesen. Gämperlis Arbeiten stellen vertraute Kategorien infrage, ohne sie durch neue, ebenso starre Definitionen zu ersetzen. Stattdessen entstehen offene Zwischenräume, in denen Körper, Rollen und Materialien ihre gewohnten Funktionen verlieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstellungstitel selbst verweist auf diese poetische Verschiebung: Etwas Unsichtbares bekommt Körperlichkeit, etwas Vertrautes wird in eine ungewohnte Beziehung gesetzt. Genau aus solchen Brüchen entwickelt Myriam Gämperli ihre surreal anmutenden Szenarien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch<br></a>Mehr unter: <a href="https://kunsthallewil.ch" target="_blank" rel="noopener">kunsthallewil.ch<br></a><br><br><br><br></p>
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		<title>Maruša Sagadin: Im Atelier &#8211; Belvedere Studio Visits</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/marusa-sagadin-im-atelier-belvedere-studio-visits/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belvedere Museum]]></category>
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<iframe title="Maruša Sagadin: Inside the Artist’s Studio | Belvedere Studio Visits" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/2R74cQvP330?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der ersten Folge von „Belvedere Studio Visits“ gewährt das Belvedere Museum einen Blick hinter die Kulissen zeitgenössischer Kunstproduktion. Im Mittelpunkt steht die slowenische Künstlerin <a href="http://www.sagadin.at/marusa/" target="_blank" rel="noopener">Maruša Sagadin</a>, die in ihrem Atelier Einblicke in die Entstehung ihrer skulpturalen Arbeiten gibt.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">&#8220;Jede Arbeit ist eigentlich wie bei null anzufangen, als wäre es die erste. Und auch diesmal ist es so. Mit wahnsinnig viel Unsicherheiten, grübeln, nicht wissen wohin&#8221;_ Maruša Sagadin</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video begleitet den künstlerischen Prozess von den ersten Skizzen und Modellen bis zur fertigen Skulptur. Dabei wird deutlich, wie Sagadin Themen wie Körper, Raum und soziale Strukturen in ihre Werke einfließen lässt und welche Überlegungen der Präsentation im Museum vorausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Format „Belvedere Studio Visits“ stellt das Belvedere zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, ihre Arbeitsweisen und ihre Ateliers vor. Die Reihe vermittelt, wie Kunst entsteht, und macht die kreativen Prozesse sichtbar, die hinter einer Ausstellung im Museum stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://belvedere.at" target="_blank" rel="noopener">belvedere.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Drei Fragen an Liesl Raff im Kunsthaus Graz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/drei-fragen-an-liesl-raff-im-kunsthaus-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 19:59:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr unter: www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Das Germanische Nationalmuseum 2026</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/das-germanische-nationalmuseum-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:55:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Video gibt Dr. Heike Zech einen Ausblick auf das Programm 2026 und die wichtigsten Ausstellungen im Germanischen Nationalmuseum (GNM). Das übergeordnete Motto des Jahres ist das Thema „Körper“. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">In diesem Video gibt Dr. Heike Zech einen Ausblick auf das Programm 2026 und die wichtigsten Ausstellungen im <strong>Germanischen Nationalmuseum (GNM)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das übergeordnete Motto des Jahres ist das Thema <strong>„Körper“</strong>. Hier sind die Highlights im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Themenjahr „Körper“:</strong> Das Museum befasst sich damit, wie wir uns in unserem Körper durch die Welt bewegen, diese wahrnehmen und wie wir andere Körper und Objekte zur Orientierung und zum Wohlfühlen benötigen.</li>



<li><strong>Sonderausstellung „Star, Genie und Idol“ (ab Mai):</strong> Diese Ausstellung untersucht den Starkult des 19. Jahrhunderts. Es geht um die Frage, warum historische oder zeitgenössische Persönlichkeiten – wie <strong>Friedrich der Große</strong>, <strong>Königin Luise</strong> oder der Geiger <strong>Paganini</strong> – so exzessiv bis hin zur Ekstase verehrt wurden.</li>



<li><strong>Zeitgenössische Kunst aus der Sammlung Spengler (ab Oktober):</strong> Das GNM zeigt Werke bedeutender Künstler wie <strong>Gerhard Richter</strong> oder <strong>Imi Knoebel</strong>. Auch hier steht die Körperlichkeit in all ihren Facetten im Mittelpunkt.</li>



<li><strong>Ausstellung „Body“:</strong> In diesem Rahmen sollen die verschiedenen Aspekte des Körpers gemeinsam mit den Besuchern ergründet werden.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz laufender Sanierungsarbeiten verspricht das Museum ein spannendes Jahr mit vielfältigen Einblicken in die Kunst- und Kulturgeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://gnm.de" target="_blank" rel="noopener">gnm.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/das-germanische-nationalmuseum-2026/">Das Germanische Nationalmuseum 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Only Human – Kunsthalle 8000 Wädenswil</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/only-human-kunsthalle-8000-waedenswil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:10:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Menschsein als Ausnahmezustand:In der Kunst zählt letztlich nur das Menschliche – mit all seinen Widersprüchen, Schwächen und Sehnsüchten. Die Ausstellung „Only Human“ in der Kunsthalle 8000 Wädenswil widmet sich dem, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschsein als Ausnahmezustand:</strong><br>In der Kunst zählt letztlich nur das Menschliche – mit all seinen Widersprüchen, Schwächen und Sehnsüchten. Die Ausstellung <strong>„Only Human“</strong> in der <strong>Kunsthalle 8000 Wädenswil</strong> widmet sich dem, was das Menschsein ausmacht: Begrenztheit, Fehlerhaftigkeit, Verletzlichkeit – und zugleich die Fähigkeit, zu empfinden, zu reflektieren und zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bekannte Redewendung <em>„only human“</em> wird hier zum Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich das Individuelle zwischen <strong>Präsenz und Abwesenheit</strong> manifestiert. Anstatt das Abbild des Menschen zu zelebrieren, richtet die Schau den Blick auf <strong>Erfahrungen des Authentischen</strong> – auf Momente, in denen Kunst das Menschliche spürbar macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>internationalen künstlerischen Positionen</strong> entfaltet die Ausstellung ein vielstimmiges Panorama des Daseins. Es geht um das <strong>Ringen mit der eigenen Existenz</strong>, um Körper und Bewusstsein, um Nähe, Verlust und Erinnerung. Zwischen Empfindsamkeit und Widerstand wird Kunst hier zu einem Resonanzraum für das, was uns verbindet: das unvollkommene, suchende, „nur menschliche“ Sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunsthalle8000.ch/" target="_blank" rel="noopener">kunsthalle8000.ch</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/only-human-kunsthalle-8000-waedenswil/">Only Human – Kunsthalle 8000 Wädenswil</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zwischen Skulptur und Szenografie: Lehmbruck neu erlebt im Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/zwischen-skulptur-und-szenografie-lehmbruck-neu-erlebt-im-kunsthaus-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:08:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der großen Ausstellung „O Mensch! Wilhelm Lehmbruck – Die letzten Jahre. Dialog mit Yves Netzhammer“ widmet das Kunsthaus Zürich einem der bedeutendsten Bildhauer der Moderne eine eindringliche Hommage. Der [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="O MENSCH! WILHELM LEHMBRUCK – DIE LETZTEN JAHRE" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/LxhzgNGMe_A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der großen Ausstellung <em>„O Mensch! Wilhelm Lehmbruck – Die letzten Jahre. Dialog mit Yves Netzhammer“</em> widmet das <strong>Kunsthaus Zürich</strong> einem der bedeutendsten Bildhauer der Moderne eine eindringliche Hommage. Der Fokus liegt auf Lehmbrucks letzten Schaffensjahren in <strong>Berlin (1914–1916)</strong> und <strong>Zürich (1916–1919)</strong> – einer Zeit tiefgreifender künstlerischer wie existenzieller Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer eindrucksvollen <strong>Inszenierung des Schweizer Künstlers Yves Netzhammer</strong> begegnen sich Lehmbrucks fragile Figuren und Netzhammers digitale Raumprojektionen in einem sinnlich-intellektuellen Dialog. Plastiken, Zeichnungen, Radierungen und Gemälde treten in Beziehung zu einer zeitgenössischen Szenografie, die Themen wie <strong>Verletzlichkeit, Menschsein und Transzendenz</strong> neu verhandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den zentralen Werken zählen der <em>Sitzende Jüngling</em> (1916/17), die <em>Betende</em> (1918) und der <em>Kopf eines Denkers</em> (1918) – Skulpturen, die Trauer, Sehnsucht und spirituelle Tiefe in zeitlose Formen übersetzen. Lehmbrucks Zürcher Jahre, geprägt von Begegnungen mit Künstlern und Intellektuellen wie <strong>Fritz von Unruh, Leonhard Frank und Ludwig Rubiner</strong>, markieren zugleich den Übergang von klassischer Formstrenge zu existenzieller Ausdruckskraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung offenbart Lehmbruck als <strong>Visionär zwischen Expressionismus und Moderne</strong>, dessen Werk bis heute Fragen nach Körper, Geist und Humanität stellt. Mit Yves Netzhammer trifft seine Kunst auf eine neue, poetische Resonanz im digitalen Zeitalter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch/" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a></p>
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		<title>Queer Ecology. Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/queer-ecology-mika-rottenberg-im-lehmbruck-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 13:53:59 +0000</pubDate>
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<iframe loading="lazy" title="Mika Rottenberg. Queer Ecology (Ausstellungstrailer)" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/2sSOKbiLnxk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <strong>„Queer Ecology“</strong> präsentiert das <strong>Lehmbruck Museum</strong> die neuesten Werke der in Buenos Aires geborenen Künstlerin <strong>Mika Rottenberg</strong> (*1976). Die international umfassendste Ausstellung der letzten zwei Jahrzehnte vereint über <strong>30 Arbeiten</strong> – darunter Skulpturen, Videos, begehbare Rauminstallationen, interaktive Werke und Rottenbergs ersten Spielfilm <strong>„REMOTE“ (2022)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stehen die <strong>Fragen nach der Rolle des Menschen im globalen Konsumsystem</strong>, den Absurditäten kapitalistischer Warenproduktion und den prekären Arbeitsbedingungen – insbesondere von Frauen. Rottenberg verbindet diese Themen mit <strong>bissigem Humor, Ironie und surrealer Poesie</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Lehmbruck Museum konzipiert die Künstlerin eine raumübergreifende, netzförmig strukturierte Schau, die sich um die Themen <strong>„Arbeit“</strong>, <strong>„Körper“</strong> und <strong>„Zukunft“</strong> entfaltet. Der kommunikative Mittelpunkt sind die neuen Skulpturen <strong>„Lampshares“</strong>, gefertigt aus organischen Materialien und recyceltem Plastik. Damit hat Rottenberg erstmals in ihrem Studio einen eigenen <strong>Produktionskreislauf</strong> geschaffen – ein Sinnbild nachhaltiger Kunstproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Queer Ecology“ beschreibt die <strong>Verflechtung von Mensch, Technologie und Umwelt</strong> und stellt Fragen nach neuen Formen des Zusammenlebens und -wirkens. Rottenberg geht dabei über binäre Denksysteme hinaus und lädt dazu ein, <strong>Natur, Materie und Identität</strong> als fluide, sich gegenseitig beeinflussende Prozesse zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung baut auf zentrale Werke wie <strong>„Cheese“ (2008)</strong>, <strong>„NoNoseKnows“ (2015)</strong> und <strong>„Cosmic Generator“ (2017)</strong> auf und verknüpft sie mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen. In Kooperation mit dem <strong>Modellprojekt „RuhrortPlus“</strong>, das die umweltneutrale Transformation des Duisburger Stadtteils Ruhrort anstrebt, verlässt die Schau bewusst den traditionellen Museumsraum. Rottenbergs Arbeiten fungieren dabei als <strong>Katalysatoren für ökologische und soziale Veränderungsprozesse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird gefördert von der <strong>Kulturstiftung des Bundes</strong>, dem <strong>Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</strong>, der <strong>Kunststiftung NRW</strong>, der <strong>Stadt Duisburg</strong>, der <strong>Sparkasse Duisburg</strong> sowie <strong>duisport – Duisburger Hafen AG</strong>. Partner der Ausstellung sind das <strong>Museum Tinguely, Basel</strong>, und das <strong>KunstHausWien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://lehmbruckmuseum.de/" target="_blank" rel="noopener">lehmbruckmuseum.de</a></p>
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		<title>Nicholas Mboya im Spannungsfeld von Zugehörigkeit und Ausgrenzung</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/nicholas-mboya-im-spannungsfeld-von-zugehoerigkeit-und-ausgrenzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
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<iframe loading="lazy" title="Nicholas Odhiambo Mboya: Utopia–Dystopia im Kunsthaus Hamburg | Film zur Ausstellung" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/_R10M2UrgTc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung thematisiert der in Hamburg lebende Künstler <strong>Nicholas Mboya</strong> sozialpolitische Realitäten seines Herkunftslandes <strong>Kenia</strong> ebenso wie Erfahrungen der <strong>afrikanischen Diaspora</strong> in Deutschland. Seine multimedialen Arbeiten reflektieren das Spannungsfeld zwischen <strong>idealisierten Vorstellungen von Zugehörigkeit</strong> und <strong>gelebten Erfahrungen von Ausgrenzung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrales Werk der Ausstellung ist die <strong>kinetische Installation <em>Transit Point</em></strong>: motorisierte Türen, die sich wie von selbst öffnen und schließen, fungieren als Metapher für <strong>translokale Erfahrungen</strong> und <strong>gesellschaftliche wie sprachliche Schwellen</strong>. Der Raum verwandelt sich in ein Panoptikum kontrollierter Bewegungsfreiheit – ein Sinnbild für die <strong>Verinnerlichung bürokratischer Überwachung</strong> in migrantischen Lebensrealitäten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Serie neuer, großformatiger <strong>Malereien (<em>In Trail Pursuit</em>)</strong> untersucht das <strong>Warten als soziale Choreografie</strong> – als Moment des Dazwischen, in dem sich Hoffnung, Ausschluss und Zugehörigkeit zugleich verdichten. Ergänzt wird die Ausstellung durch <strong>Selbstporträts der Serie <em>Rite of Passage</em></strong>, ausgeführt auf Kopien amtlicher Dokumente. Sie verdeutlichen das Spannungsverhältnis zwischen <strong>Identitätserfassung und -zuschreibung</strong> und machen die Last administrativer Verfahren sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Utopia – Dystopia</strong></em> ergründet Themen wie <strong>Migration, strukturelle Unsichtbarkeit</strong> sowie <strong>Selbst- und Fremdwahrnehmung</strong> in einer von <strong>kolonialen Kontinuitäten</strong> geprägten Gegenwart. Der Körper steht dabei im Zentrum – als Ort politischer Einschreibung, als <strong>Archiv individueller und kollektiver Erinnerung</strong>, als Akteur gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Poetisch verdichtet und politisch dringlich lädt die Ausstellung dazu ein, <strong>bestehende Ordnungen zu hinterfragen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Kuratiert von Anna Nowak</em><br><em>Mit freundlicher Unterstützung der Hamburgischen Kulturstiftung</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunsthaushamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">kunsthaushamburg.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Agata Ingarden in der Kunsthalle Appenzell</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/agata-ingarden-in-der-kunsthalle-appenzell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 14:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthalle Ziegelhütte]]></category>
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<iframe loading="lazy" title="Imaginäre Welten jenseits anthropozentrischer Perspektiven" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/iiyexl0WgLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kunsthalle Appenzell</strong> widmet der polnischen Künstlerin <strong>Agata Ingarden</strong> (*1994) eine umfangreiche Ausstellung, die spekulative Zukunftsszenarien entwirft und neue Erfahrungsräume eröffnet. Ingarden, die medienübergreifend mit <strong>Skulptur, Installation und Video</strong> arbeitet, verbindet in ihren Werken <strong>natürliche Materialien, industrielle Verfahren und Alltagsobjekte</strong> zu poetischen wie irritierenden Arrangements. In diesen hybriden Formen verschränken sich das Organische und das Technologische, das Vertraute und das Fremde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung entfaltet sich über drei Etagen als <strong>dramaturgische Bewegung</strong>: von der offenen Landschaft über das Haus als lebendigen Organismus bis hin zum Inneren des Selbst. Dabei fungieren die Arbeiten weniger als abgeschlossene Erzählungen, sondern als <strong>experimentelle Versuchsanordnungen</strong>. Sie wirken wie Laboratorien möglicher Zukünfte, in denen sich Körper, Materialien und Perspektiven fortlaufend verändern und neu zusammensetzen.</p>
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		<title>Sara Masüger im Kunstmuseum St.Gallen: „Gedächtnislandschaften“ in der Lokremise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 11:41:56 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/sara-masueger-im-kunstmuseum-st-gallen-gedaechtnislandschaften-in-der-lokremise/">Sara Masüger im Kunstmuseum St.Gallen: „Gedächtnislandschaften“ in der Lokremise</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Sara Masüger – Gedächtnislandschaften | LOK by Kunstmuseum St.Gallen" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/XMfLD70XAJw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>23. August bis 2. November 2025</strong> zeigt das <strong>Kunstmuseum St.Gallen</strong> in der <strong>Lokremise</strong> eine große Einzelausstellung der Schweizer Künstlerin <strong>Sara Masüger</strong> (*1978 in Baar, lebt in Zürich). Unter dem Titel <strong>„Gedächtnislandschaften“</strong> entwickelt die Plastikerin eigens für den Ort eine raumgreifende Installation und präsentiert neue skulpturale Arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Masügers Werk bewegt sich im Spannungsfeld von <strong>Materialität, Körper und Erinnerung</strong>. Ihre Skulpturen verbinden glatte und poröse Gipsoberflächen mit schwarzem Polyesterharz und glänzendem Aluminium. In organisch wuchernden Formen übersetzt sie das Zusammenspiel von Erinnerungen und physischen Erfahrungen, die sich im Körper speichern, überlagern und verändern – oft widersprüchlich, unscharf und doch präsent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Auftakt bildet die ortsspezifische Installation <strong>„37 Grad“</strong>: eine begehbare Landschaft aus Gips, die wie ein archaisches Gebirge wirkt. Sie thematisiert Körpererinnerungen und lädt die Besucher:innen ein, sich sinnlich und physisch im Werk zu orientieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight ist die mehrteilige Arbeit <strong>„Notation“</strong>, bestehend aus schwarzglänzenden Tropfen aus Polyesterharz, die im Moment des Fallens eingefroren scheinen. Leichte Schwingungen durch die Luft lassen die Tropfen fast lebendig wirken und verweisen auf den Gedanken des Aufzeichnens von Klang und Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Gedächtnislandschaften“ knüpft Masüger an ihre langjährige Auseinandersetzung mit Skulptur und Raum an. Nach Studien an der <strong>Hochschule der Künste Bern</strong> (1997–2000) und einem <strong>Residency-Programm an der Rijksakademie in Amsterdam</strong> (2001–2003) hat sie sich als eine der spannendsten Positionen der zeitgenössischen Plastik in der Schweiz etabliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunstmuseumsg.ch/" target="_blank" rel="noopener">kunstmuseumsg.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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