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	<title>feministische Kunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Elisabeth von Samsonow in der Heidi Horten Collection: Kunst zwischen Körper und Natur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 12:32:33 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Lebewesen und ihren Geschichten? Die deutsch-österreichische Künstlerin und Philosophin <a href="https://www.museumsfernsehen.de/urgeschichte-trifft-gegenwart-weibliche-figuren-im-fokus-der-kunst-im-mamuz-schloss-asparn-zaya/">Elisabeth von Samsonow </a>beschäftigt sich seit nahezu fünf Jahrzehnten mit dieser Frage. Ihre Werke verbinden Kunst und Philosophie, feministische Perspektiven und ökologisches Denken zu einem eigenständigen künstlerischen Universum.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Retrospektive zeigt fünf Jahrzehnte künstlerisches Schaffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive in der Heidi Horten Collection präsentiert die vielfältigen Facetten ihres Schaffens. Zahlreiche Arbeiten sind erstmals zu sehen. In Samsonows fantastischen Bildwelten verwandeln sich Körper, menschliche, tierische und pflanzliche Formen gehen ineinander über, und hintergründiger Humor trifft auf grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Natur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Malerei und Skulptur umfasst ihre Praxis auch Performances und kollektive Aktionen. Kunst versteht Samsonow dabei nicht nur als Ausdruck individueller Kreativität, sondern auch als gemeinsames Handeln und als Möglichkeit, die Welt aktiv mitzugestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körper in Verwandlung: Skulpturen aus ganzen Baumstämmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 arbeitet Elisabeth von Samsonow mit Holz. Die Skulptur entwickelte sich seither zu einem zentralen Bestandteil ihres künstlerischen Schaffens. Aus ganzen Baumstämmen formt sie lebensgroße, bemalte Figuren, die zwischen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Erscheinungsformen changieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr skulpturales und malerisches Universum ist von fantasievollen Metamorphosen geprägt. Figuren aus der Mythologie begegnen wiederkehrenden Motiven wie dem Mädchen, dem Pferd, dem Ponymädchen oder der Brezel. In jüngeren Arbeiten nimmt insbesondere die Adlerin eine wichtige Rolle ein – sowohl als symbolische Gestalt als auch als reales Tier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skulpturen wirken dabei keineswegs statisch. Vielmehr scheinen sie jederzeit in Bewegung geraten zu können: Sie könnten rollen, Klänge erzeugen oder Licht ausstrahlen. In ihren Performances setzt Samsonow diese Möglichkeiten in Beziehung zu ihrem eigenen Körper. Durch Bewegung und das Spiel der Saiten aktiviert sie die Skulpturen und schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Kunstwerk und Körper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Göttinnenland: Die Erde als lebendiges Gegenüber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Gedanke in Samsonows Werk ist die Vorstellung der Erde als lebendiges, miteinander vernetztes System. Sie begreift die Landschaft nicht bloß als Kulisse oder Ressource, sondern als Trägerin von Geschichte und kollektivem Gedächtnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren hat sich ihre künstlerische Praxis zunehmend vom Atelier in den ländlichen Raum verlagert. Mit dem 2020 initiierten Projekt „Göttinnenland“ reagiert sie auf eine intensiv bewirtschaftete und zunehmend ausgelaugte Landschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Malerei, Zeichnung, performativer Fotografie und Text wird das Land zum Gegenüber. Samsonow stellt Fragen nach seiner Bedeutung und danach, welche Beziehungen Menschen mit ihrer Umwelt verbinden. Was erzählt eine Landschaft? Welche Spuren hinterlassen menschliche Eingriffe? Und wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erde entwickeln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst wird so zu einer Möglichkeit, die Welt nicht nur wahrzunehmen, sondern sie zu bewohnen, kreativ mitzugestalten und ihr mit Fürsorge zu begegnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein offenes Atelier lädt zum Mitgestalten ein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gedanken greift ein eigens für die Retrospektive entwickeltes offenes Atelier auf. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst kreativ tätig zu werden und die Ausstellung aktiv weiterzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erweitert sich die Ausstellung über die Betrachtung der Werke hinaus. Das Publikum wird Teil eines offenen Prozesses, in dem eigene Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen in den Dialog mit Samsonows Kunst treten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Dialog mit Meisterwerken der Kunstgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Retrospektive sind zehn Dialoge zwischen Arbeiten von Elisabeth von Samsonow und ausgewählten Werken der Heidi Horten Collection. Dazu gehören Arbeiten von Francis Bacon, Georg Baselitz, Alexander Calder, Egon Schiele und Ferdinand Georg Waldmüller sowie das prähistorische Idol von Immendorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenüberstellungen machen formale und inhaltliche Verbindungen sichtbar. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Samsonows künstlerische Sprache und lassen zugleich die Werke der Sammlung in einem veränderten Licht erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst, Klassischer Moderne und prähistorischen Artefakten erweitert den Blick auf wiederkehrende Themen wie Körperlichkeit, Verwandlung und das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst, Philosophie und ökologisches Denken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive verdeutlicht, wie eng Elisabeth von Samsonows künstlerische Arbeit mit philosophischen, feministischen und ökologischen Fragestellungen verbunden ist. Ihre Werke entwerfen keine abgeschlossene Welt, sondern zeigen Beziehungen, Übergänge und Verwandlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körper werden zu offenen Formen, Landschaften zu Gegenübern und Kunstwerke zu Ausgangspunkten gemeinsamer Erfahrungen. So entwickelt Samsonow eine künstlerische Praxis, die etablierte Grenzen zwischen Mensch und Natur, Individuum und Gemeinschaft sowie Kunst und Alltag infrage stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstellung erscheint die erste umfassende Monografie über Elisabeth von Samsonows künstlerisches Gesamtwerk. Kuratiert wird die Retrospektive von Hana O. O. Haas und Rolf H. Johannsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzept, Redaktion &amp; Interview: Magdalena Winkelhofer<br>Produktion, Kamera &amp; Postproduktion: Matija Serdar, PrimeART Medienwerkstatt © 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>
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		<title>Feminist Art Production</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/feminist-art-production/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 11:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belvedere 21]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Belvedere 21 standen am 2. Dezember 2025 feministische Perspektiven der Kunst im Mittelpunkt einer Screening- und Diskussionsveranstaltung. Die Künstlerinnen Rose English und ORLAN reflektierten ihre künstlerische Praxis im Spannungsfeld [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Belvedere 21 standen am 2. Dezember 2025 feministische Perspektiven der Kunst im Mittelpunkt einer Screening- und Diskussionsveranstaltung. Die Künstlerinnen Rose English und ORLAN reflektierten ihre künstlerische Praxis im Spannungsfeld von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei kommentierten sie auch gegenseitig ihre Werke und ordneten ihre Positionen in die Geschichte feministischer Ausstellungen ein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt der Diskussion war die wegweisende Ausstellung „Kunst mit Eigen-Sinn“ von 1985, an der beide Künstlerinnen gemeinsam mit Martha Rosler beteiligt waren. Die Schau gilt als Meilenstein feministischer Kunst und fand am selben Ort statt, der heute das Belvedere 21 beherbergt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die historische Ausstellung bildet zugleich die Grundlage für die kommende Großausstellung „Feminist Futures Forever“, die im Herbst 2026 im Belvedere 21 eröffnet wird. Sie knüpft an die damaligen Diskurse an und führt sie in die Gegenwart fort. Mit Rose English, ORLAN und Martha Rosler werden zentrale Positionen der feministischen Kunst erneut vertreten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung verdeutlicht damit die Kontinuität und Weiterentwicklung feministischer Kunstproduktion und unterstreicht deren anhaltende Relevanz im aktuellen Ausstellungsdiskurs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://belvedere.at" target="_blank" rel="noopener">belvedere.at</a></p>
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		<title>Trügerische Idylle: Sue Williams’ radikale Linienführung im Belvedere 21</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/truegerische-idylle-sue-williams-radikale-linienfuehrung-im-belvedere-21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 08:07:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anziehend und abstoßend zugleich: Sue Williams unterwandert im Belvedere 21 die Erwartungen an die Malerei. Was auf den ersten Blick wie ein Spiel aus Farbe und Form wirkt, entpuppt sich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anziehend und abstoßend zugleich: Sue Williams unterwandert im Belvedere 21 die Erwartungen an die Malerei. Was auf den ersten Blick wie ein Spiel aus Farbe und Form wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein subversives Geflecht aus Macht, Sexualität und Gewalt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitte der 1990er Jahre vollzog Sue Williams einen radikalen Bruch in ihrem Schaffen. Narrative Strukturen und Textelemente, die zuvor ihre Arbeiten prägten, traten in den Hintergrund. Stattdessen verselbständigten sich Körperfragmente auf meist einfarbigen Gründen. Williams wandte sich dem „malerischen Selbst“ zu – dem Pinselstrich, dem Tempo und der Wiederholung –, um großformatige, bildfüllende Kompositionen zu schaffen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Obszöne im Liniengeflecht</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Abstraktion bei Sue Williams ist trügerisch. Wer den schwungvollen, fast kalligraphischen Linien folgt, stößt unweigerlich auf verzerrte Körperteile, Geschlechtsorgane und obszöne Anspielungen, die aus dem Geflecht hervorblitzen. Die Gemälde spielen meisterhaft mit dem Kontrast zwischen visueller Verlockung und tiefem Unbehagen. Es ist eine „ironische Infiltration des Kanons“, die den Betrachter zwischen Verführung und Abstoßung schwanken lässt.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Lustvolle Reduktion</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">In ihren neueren Arbeiten dominiert die expressive Linie in intensiver Farbigkeit. Williams treibt die Reduktion ihrer Bildsprache energisch voran, mit dem erklärten Ziel, „angenehme Linien“ zu schaffen. Diese markanten Pinselzüge in grellen Farbkontrasten durchmessen die Leinwände mit einem Selbstbewusstsein, das die physische Geste der Künstlerin direkt spürbar macht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bruch mit der Erwartung</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die großformatigen Setzungen im Belvedere 21 zeigen eine Künstlerin, die sich vermeintlich von jeglichem Wirklichkeitsbezug befreit hat – und doch bleibt die Körperlichkeit jeder Geste eingeschrieben. Sue Williams bricht bewusst mit den Erwartungen des Publikums und beweist, dass Malerei auch dann politisch und körperlich bleibt, wenn sie sich hinter der Schönheit der Abstraktion verbirgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://belvedere.at" target="_blank" rel="noopener">belvedere.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Shifting the Silence: Wenn die Kunst das Unsagbare sichtbar macht</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/shifting-the-silence-wenn-die-kunst-das-unsagbare-sichtbar-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lenbachhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann Kunst Dinge ausdrücken, für die unsere Sprache schlichtweg zu begrenzt ist? Das Lenbachhaus München widmet sich in der Ausstellung „Shifting the Silence. Die Stille verschieben“ genau dieser Grenzziehung. Inspiriert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/shifting-the-silence-wenn-die-kunst-das-unsagbare-sichtbar-macht/">Shifting the Silence: Wenn die Kunst das Unsagbare sichtbar macht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Nicole Wermers – Shifting the Silence. Die Stille verschieben" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/WGz27X59hpE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann Kunst Dinge ausdrücken, für die unsere Sprache schlichtweg zu begrenzt ist? Das Lenbachhaus München widmet sich in der Ausstellung „Shifting the Silence. Die Stille verschieben“ genau dieser Grenzziehung. Inspiriert von der Malerin und Schriftstellerin Etel Adnan, lädt die Schau dazu ein, das Poetische jenseits der Worte zu entdecken – und gesellschaftliche Stille radikal zu verschieben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Highlight der Ausstellung ist die Auseinandersetzung mit der Künstlerin <strong>Nicole Wermers</strong>, die im Interview tiefe Einblicke in ihre skulpturale Praxis gibt. Ihre Werke sind nicht nur ästhetische Objekte, sondern messerscharfe Kommentare zu unserem Alltag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicole Wermers: Die Politik des Abwaschs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihren Arbeiten rückt Wermers Tätigkeiten in den Fokus, die in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleiben. In der Ausstellung sind zwei zentrale Werkgruppen zu sehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>„Abwaschskulpturen“:</strong> Wermers verwandelt das Alltäglichste – den Abwasch – in Kunst. Sie thematisiert damit die oft unterschätzte Care-Arbeit und fragt: Wer verrichtet diese Arbeit? Warum wird sie im Kunstkontext (und darüber hinaus) übersehen?</li>



<li><strong>„Reclining Female“:</strong> Hier spielt sie mit der klassischen Kunstgeschichte des „liegenden weiblichen Aktes“, bricht diese jedoch durch moderne Materialien und gesellschaftliche Zuschreibungen auf.</li>



<li><strong>Sichtbarkeit:</strong> Indem sie häusliche und geschlechtsspezifische Arbeit in den musealen Raum holt, verleiht sie diesen oft „stummen“ Tätigkeiten eine neue, kraftvolle Bedeutung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Etel Adnan und die Grenzen der Sprache</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das Werk von <strong>Etel Adnan</strong>. Die Künstlerin schlug vor, die Stille nicht zu brechen, sondern zu „verschieben“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Unaussprechliche:</strong> Sprache dient der Verständigung, kann aber auch zum Hindernis werden, wenn es um die vielschichtigen Eindrücke bildender Kunst geht.</li>



<li><strong>Das Poetische als Eigenwert:</strong> Die Ausstellung ermutigt dazu, Kunst als eine Form der Wahrnehmung zu akzeptieren, die nicht vollständig in Worte übersetzt werden muss.</li>



<li><strong>Erweiterung des Sagbaren:</strong> „Shifting the Silence“ bedeutet auch, den Diskurs über Kunst und Gesellschaft um Nuancen zu bereichern, die in rein logischen Sätzen verloren gingen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: Pech und Schwefel GmbH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter:<a href="http://lenbachhaus.de" target="_blank" rel="noopener"> lenbachhaus.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Artist Talk mit Chalisée Naamani in der Kunsthalle Wien</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/artist-talk-mit-chalisee-naamani-in-der-kunsthalle-wien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 15:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthalle Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Akademie der bildenden Künste Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was erzählen uns Kleider über Heimat, Widerstand und Migration? Die französisch-iranische Künstlerin Chalisée Naamani bringt ihre vielschichtigen „Bildgewänder“ nach Wien. Zum Auftakt ihrer ersten Einzelausstellung außerhalb Frankreichs diskutiert sie mit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/artist-talk-mit-chalisee-naamani-in-der-kunsthalle-wien/">Artist Talk mit Chalisée Naamani in der Kunsthalle Wien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Artist Talk with Chalisée Naamani" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/FvGTpuZh7Cg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was erzählen uns Kleider über Heimat, Widerstand und Migration? Die französisch-iranische Künstlerin Chalisée Naamani bringt ihre vielschichtigen „Bildgewänder“ nach Wien. Zum Auftakt ihrer ersten Einzelausstellung außerhalb Frankreichs diskutiert sie mit der Expertin für Diaspora-Ästhetik, Prof. Noit Banai, über die politische Macht der Textilien.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Chalisée Naamani (*1995, Paris) erschafft Skulpturen, die wie eine zweite Haut fungieren. Sie sind Archiv, Collage und Kleidungsstück zugleich. In einem komplexen Prozess der Schichtung verwebt sie persönliche Fotografien mit Internet-Fundstücken, Modezitaten und ornamentalen Traditionen. Das Ergebnis sind „weiche Skulpturen“, die sich einer eindeutigen Kategorisierung entziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Skulptur als Archiv des Widerstands</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In Kooperation mit dem renommierten <strong>Palais de Tokyo (Paris)</strong> zeigt die Künstlerin in Wien aktuelle Arbeiten, die weit über das Dekorative hinausgehen. Ihre Werke sind Träger von Geschichten über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Migration &amp; Heimat:</strong> Wie manifestiert sich die Zugehörigkeit zu zwei Kulturen in der Materialität von Stoffen?</li>



<li><strong>Mutterschaft &amp; Feminismus:</strong> Die Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper und seiner Rolle in Gesellschaft und Kunstgeschichte.</li>



<li><strong>Widerstand:</strong> Kleidung als Medium des Protests und der Bewahrung kultureller Identität.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Diaspora-Ästhetik im Fokus</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch mit <strong>Prof. Noit Banai</strong> von der Akademie der bildenden Künste Wien verspricht eine tiefgehende theoretische Einordnung. Banai, Spezialistin für <strong>Diaspora Aesthetics</strong>, wird Naamanis Praxis im Kontext globaler Wanderungsbewegungen und kultureller Hybridität beleuchten. Wie verändern digitale Archivdokumente und populärkulturelle Bilder unseren Blick auf traditionelles Handwerk?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung markiert einen wichtigen Meilenstein für die junge Künstlerin und bietet dem Wiener Publikum die seltene Gelegenheit, eine neue Stimme der zeitgenössischen französischen Kunstszene kennenzulernen, die das Textile als politisches Manifest begreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunsthallewien.at" target="_blank" rel="noopener">kunsthallewien.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Louise Nevelson &#8211; Die Poesie des Suchens im Museum Wiesbaden</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/louise-nevelson-die-poesie-des-suchens-im-museum-wiesbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 12:11:51 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Jahr 2025 jährt sich die legendäre Wiesbadener Ausstellung <em>Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts</em> zum 35. Mal – eine Schau, die auch Werke der amerikanischen Bildhauerin <strong>Louise Nevelson</strong> (1899 bei Kiew – 1988 New York) präsentierte. Nun widmet das <strong>Museum Wiesbaden</strong> der einflussreichen Künstlerin eine große Einzelausstellung, die ihre unverwechselbare Bildsprache in den Mittelpunkt stellt und zugleich einen neuen Blick auf ein bislang wenig bekanntes Kapitel ihres Schaffens wirft: die <strong>Collagen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nevelson, eine der bedeutendsten Künstlerinnen der amerikanischen Nachkriegsmoderne, wurde berühmt für ihre monumentalen <strong>Assemblagen</strong> aus gefundenen Materialien – poetische Konstruktionen aus Holz, die sie meist monochrom in Schwarz, Weiß oder Gold fasste. In ihren Arbeiten verband sie architektonische Strenge mit intuitiver Komposition und formte aus Alltagsobjekten kraftvolle Sinnbilder des Suchens und Zusammenfügens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Anerkennung erlangte Louise Nevelson durch ihre Teilnahme an der <strong>Biennale di Venezia (1962)</strong> und an der <strong>documenta in Kassel (1964, 1968)</strong>. Ihre Kunst gilt als frühe, feministische Behauptung innerhalb der männlich dominierten Kunstszene ihrer Zeit – und als Plädoyer für die Schönheit des Fragmentarischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://museum-wiesbaden.de/" target="_blank" rel="noopener">museum-wiesbaden.de</a></p>
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		<title>Tabita Rezaire &#8211; Calabash Nebula &#8211; Cosmological Tales of Connection</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 14:20:19 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erste Einzelausstellung in Österreich · Weltmuseum Wien</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong><em>Calabash Nebula</em></strong> präsentiert das <strong>Weltmuseum Wien</strong> die erste Einzelausstellung der multidisziplinären Künstlerin, Aktivistin und Heilerin <strong>Tabita Rezaire</strong> (*1989, Paris) in Österreich. Rezaire, die heute in <strong>Französisch-Guyana</strong> lebt, verbindet in ihrer Arbeit <strong>digitale Technologien</strong> mit <strong>spirituellen, indigenen und nicht-westlichen Wissenssystemen</strong>. Ihre künstlerische Praxis versteht sich als <strong>dekoloniale Heilstrategie</strong>: Sie hinterfragt, wie <strong>neo-koloniale Machtstrukturen</strong> unser Verständnis von Wissen, Körper und Kosmos prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <strong>Videoarbeiten, Installationen und Performances</strong> schafft Rezaire Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft, Wissenschaft und Mystik, Technologie und Natur. Ihre Werke eröffnen Räume für <strong>kollektive Erinnerung, Heilung und Transformation</strong> – und rufen dazu auf, Spiritualität und Technologie als gleichwertige Wissensformen zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung vereint drei zentrale Arbeiten aus dem Jahr 2024:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><em>OMI: Yemoja Temple</em></strong> und <strong><em>Omo Elu</em></strong>, zwei Installationen, die der westafrikanischen <strong>Orisha Yemoja</strong>, der Muttergottheit der Flüsse und Ozeane, gewidmet sind.</li>



<li><strong><em>Des/astres</em></strong>, eine Arbeit, die sich mit den <strong>astronomischen Traditionen des Amazonasgebiets</strong> und der geopolitischen Bedeutung Französisch-Guyanas als Standort des europäischen Weltraumprogramms auseinandersetzt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Weltmuseum Wien entstand in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Künstler*innen und basiert auf Kooperationen mit Institutionen in Madrid, Paris und Berlin.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die drei Werke wurden zunächst in der Ausstellung <strong><em>Tabita Rezaire. Calabash Nebula</em></strong> (Thyssen-Bornemisza National Museum, Madrid, 2024, kuratiert von <strong>Chus Martínez</strong>) präsentiert.</li>



<li>Anschließend war <strong><em>Des/astres</em></strong> (2025) im Rahmen des <strong>Open Space-Programms</strong> der <strong>Fondation Louis Vuitton</strong>, Paris, zu sehen (Kurator*innen: <strong>Claudia Buizza</strong>, <strong>Ludovic Delalande</strong>).</li>



<li><strong><em>OMI: Yemoja Temple</em></strong> wurde zuvor in der Ausstellung <strong><em>Tabita Rezaire x Yussef Agbo-Ola. Omi Libations</em></strong> (Schering Stiftung, Berlin, 2024, kuratiert von <strong>Christina Landbrecht</strong>) gezeigt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.weltmuseumwien.at" target="_blank" rel="noopener">www.weltmuseumwien.at</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Ingrid Wiener – Einfach machen und tunRetrospektive im Marta Herford</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/ingrid-wiener-einfach-machen-und-tunretrospektive-im-marta-herford/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 11:39:26 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">it der Ausstellung <strong>„Ingrid Wiener – Einfach machen und tun“</strong> widmet das <strong>Marta Herford</strong> der österreichischen Künstlerin eine große Retrospektive, die über sechs Jahrzehnte künstlerischen Schaffens umfasst. Ingrid Wiener (*1942 in Wien) zählt zu den prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsavantgarde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Werk verbindet Textilkunst, Zeichnung, Performance, Film und Kulinarik auf unnachahmliche Weise. Rund <strong>40 Gobelins</strong>, in zeitintensiver Handarbeit gefertigt, bilden den Kern ihres Œuvres. In ihnen reflektiert Wiener ihr persönliches Umfeld, Träume, Erinnerungen und gesellschaftliche Themen – und befragt zugleich die Grenzen zwischen Kunst und Leben, zwischen weiblich konnotiertem Handwerk und freier künstlerischer Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben ihren <strong>aquarellierten Traumzeichnungen</strong>, in denen sie subjektive Bildfindungen erforscht, präsentiert die Ausstellung auch ihre <strong>kollaborativen Projekte</strong> mit bedeutenden Künstler*innen der Wiener Avantgarde: etwa mit <strong>VALIE EXPORT</strong>, <strong>Oswald Wiener</strong>, <strong>Dieter Roth</strong> und der <strong>Wiener Gruppe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Motiv ihres Schaffens ist die Verbindung von Arbeit, Alltag und Gemeinschaft. So wird auch Wieners Leidenschaft für das <strong>Kochen</strong> Teil ihrer Kunst – in Performances, in legendären Berliner Lokalen wie dem <em>Exil</em> oder in ihrer Wahlheimat Kanada.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung im Marta Herford zeigt eindrucksvoll, wie Ingrid Wiener mit Experimentierfreude, Humor und poetischer Klarheit über Jahrzehnte hinweg eine eigenständige Position zwischen Textilkunst, Konzeptkunst und Lebenspraxis geschaffen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marta-herford.de/" target="_blank" rel="noopener">marta-herford.de</a></p>
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		<title>Queer Ecology. Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/queer-ecology-mika-rottenberg-im-lehmbruck-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 13:53:59 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/queer-ecology-mika-rottenberg-im-lehmbruck-museum/">Queer Ecology. Mika Rottenberg im Lehmbruck Museum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Mika Rottenberg. Queer Ecology (Ausstellungstrailer)" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/2sSOKbiLnxk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <strong>„Queer Ecology“</strong> präsentiert das <strong>Lehmbruck Museum</strong> die neuesten Werke der in Buenos Aires geborenen Künstlerin <strong>Mika Rottenberg</strong> (*1976). Die international umfassendste Ausstellung der letzten zwei Jahrzehnte vereint über <strong>30 Arbeiten</strong> – darunter Skulpturen, Videos, begehbare Rauminstallationen, interaktive Werke und Rottenbergs ersten Spielfilm <strong>„REMOTE“ (2022)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stehen die <strong>Fragen nach der Rolle des Menschen im globalen Konsumsystem</strong>, den Absurditäten kapitalistischer Warenproduktion und den prekären Arbeitsbedingungen – insbesondere von Frauen. Rottenberg verbindet diese Themen mit <strong>bissigem Humor, Ironie und surrealer Poesie</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Lehmbruck Museum konzipiert die Künstlerin eine raumübergreifende, netzförmig strukturierte Schau, die sich um die Themen <strong>„Arbeit“</strong>, <strong>„Körper“</strong> und <strong>„Zukunft“</strong> entfaltet. Der kommunikative Mittelpunkt sind die neuen Skulpturen <strong>„Lampshares“</strong>, gefertigt aus organischen Materialien und recyceltem Plastik. Damit hat Rottenberg erstmals in ihrem Studio einen eigenen <strong>Produktionskreislauf</strong> geschaffen – ein Sinnbild nachhaltiger Kunstproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Queer Ecology“ beschreibt die <strong>Verflechtung von Mensch, Technologie und Umwelt</strong> und stellt Fragen nach neuen Formen des Zusammenlebens und -wirkens. Rottenberg geht dabei über binäre Denksysteme hinaus und lädt dazu ein, <strong>Natur, Materie und Identität</strong> als fluide, sich gegenseitig beeinflussende Prozesse zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung baut auf zentrale Werke wie <strong>„Cheese“ (2008)</strong>, <strong>„NoNoseKnows“ (2015)</strong> und <strong>„Cosmic Generator“ (2017)</strong> auf und verknüpft sie mit aktuellen gesellschaftlichen Diskursen. In Kooperation mit dem <strong>Modellprojekt „RuhrortPlus“</strong>, das die umweltneutrale Transformation des Duisburger Stadtteils Ruhrort anstrebt, verlässt die Schau bewusst den traditionellen Museumsraum. Rottenbergs Arbeiten fungieren dabei als <strong>Katalysatoren für ökologische und soziale Veränderungsprozesse</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird gefördert von der <strong>Kulturstiftung des Bundes</strong>, dem <strong>Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien</strong>, der <strong>Kunststiftung NRW</strong>, der <strong>Stadt Duisburg</strong>, der <strong>Sparkasse Duisburg</strong> sowie <strong>duisport – Duisburger Hafen AG</strong>. Partner der Ausstellung sind das <strong>Museum Tinguely, Basel</strong>, und das <strong>KunstHausWien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://lehmbruckmuseum.de/" target="_blank" rel="noopener">lehmbruckmuseum.de</a></p>
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		<title>„Disobedient Constellations“ im Rehmann-Museum Laufenburg – Ungehorsame Kunst im Dialog</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/disobedient-constellations-im-rehmann-museum-laufenburg-ungehorsame-kunst-im-dialog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 10:10:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rehmann-Museum Laufenburg präsentiert mit „Disobedient Constellations“ eine Ausstellung, die bewusst irritiert und inspiriert. Kuratiert von Michael Hiltbrunner und Nina Wakeford zeigt die Schau Skulpturen und Objekte aus privaten Sammlungen, [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="27 verlockend ungehorsame künstlerische Positionen" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/lh9IDR__rVI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Rehmann-Museum Laufenburg</strong> präsentiert mit <em>„Disobedient Constellations“</em> eine Ausstellung, die bewusst irritiert und inspiriert. Kuratiert von <strong>Michael Hiltbrunner</strong> und <strong>Nina Wakeford</strong> zeigt die Schau Skulpturen und Objekte aus privaten Sammlungen, die Konventionen hinterfragen und neue Perspektiven eröffnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein feministischer und queerer Blick auf die Sammlung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auswahl der Werke erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Sammler:innen. Gemeinsam mit dem Rehmann-Museum lenkt die britische Künstlerin und Professorin <strong>Nina Wakeford</strong> den Fokus auf einen feministischen und queeren Blickwinkel. Die Arbeiten werden als widerständig, eigenwillig und „ungehorsam“ inszeniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>27 internationale Positionen in unerwarteten Konstellationen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt treten Werke von <strong>27 renommierten Künstler:innen</strong> in den Dialog – darunter <strong>Monica Bonvicini, Walter De Maria, Rainer Fetting, Bernhard und Ursi Luginbühl sowie George Sugarman</strong>. Diese „ungehorsamen Konstellationen“ brechen etablierte Sehweisen auf und schaffen Raum für neue Interpretationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kunstwerke mit Geschichten jenseits der Norm</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die Werke selbst, sondern auch die Art und Weise, wie wir über sie sprechen, sie kategorisieren oder deuten. Manche Arbeiten erzählen von verdrängten Geschichten, andere von unerwarteten oder irrtümlichen Zuschreibungen – und laden das Publikum ein, eingefahrene Muster kritisch zu hinterfragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Über die Kuratorin Nina Wakeford</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nina Wakeford</strong> ist Professorin für Kunst an der Goldsmiths University of London und international als Künstlerin und Soziologin bekannt. Ihre Arbeit verbindet feministische, queere und gesellschaftskritische Fragestellungen. In der Schweiz sorgte sie 2024 mit der Ausstellung <em>„Concrete Comeback ⚣⚢ Arms are for Linking“</em> in der Stadtgalerie Bern für Aufsehen. Zudem ist sie eine der Mitinitiatorinnen des <strong>Schweizer Pavillons für die Biennale Venedig 2026</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Künstler:innen in der Ausstellung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Patrick Angus, Tessa Boffin, Monica Bonvicini, Pauline Boudry / Renate Lorenz, Walter De Maria, Elisabeth Eberle, Olivia Etter, Hans Falk, May Fasnacht, Peter Fischli / David Weiss, Rainer Fetting, Sylvie Fleury, Tarek Lakhrissi, Hans Lifka, Janis Löhrer, Bernhard Luginbühl, Ursi Luginbühl, Maria Sibylla Merian, Christodoulos Panayiotou, Erwin Rehmann, Walter Schnackenberg, George Sugarman, Cosima von Bonin, Nina Wakeford, Rebecca Warren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.rehmann-museum.ch/" target="_blank" rel="noopener">www.rehmann-museum.ch</a></p>



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