Symposium: Rethinking the Museum II in der Kunstsammlung NRW

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wagt den Perspektivwechsel. Mit der neuen K20-Sammlungspräsentation Meisterwerke von Etel Adnan bis Andy Warhol (seit Juli 2024) zeigt das Haus, wie vielfältig und global Kunstgeschichte gedacht werden kann. Anstelle linearer Erzählungen treten transnationale, feministische und regionale Perspektiven – und eröffnen alternative Sichtweisen auf Meisterwerke des 20. und 21. Jahrhunderts.

Passend zu diesem programmatischen Neuanfang brachte das Symposium „Rethinking the Museum II“ am 26. und 27. Juni 2025 internationale Museumsdirektorinnen und Expertinnen nach Düsseldorf. Im Zentrum standen Fragen, die die Institution Museum im 21. Jahrhundert herausfordern: Wie lassen sich Sammlungen in Zeiten globaler Krisen neu erzählen? Welche Verantwortung tragen Museen für die Repräsentation marginalisierter Stimmen? Und wie können Häuser offen und relevant für ein diverses Publikum bleiben?

Die Diskussionen machten deutlich: Museen sind längst mehr als Orte des Sammelns und Bewahrens. Sie sind Foren gesellschaftlicher Auseinandersetzung und Räume, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Dialog treten. Mit Projekten wie der Neupräsentation im K20 und Veranstaltungen wie „Rethinking the Museum II“ positioniert sich die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen als wichtiger Akteur im internationalen Museumsdiskurs.

Mehr unter: www.kunstsammlung.de

Museumskalender

Bild mit der Aufschrift "Museumsnachrichten". Link zu den Nachrichtentexten auf museumsfernsehen.de

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