Ein Gebäude voller Stahl und Waffenexponate wird zum Ort der Aufklärung: Im Gespräch mit KAST e.V. beleuchtet das Deutsche Panzermuseum Munster seine mutige und multiperspektivische Bildungsarbeit als „Schwert der FDGO“ – und wie es sich gegen die Vereinnahmung durch Rechtsextremist*innen wehrt.
Das Deutsche Panzermuseum in Munster (Niedersachsen) ist auf den ersten Blick ein Ort der Wehrtechnik und Geschichte. Seine Hallen sind gefüllt mit Exponaten, darunter zahlreiche aus der Zeit des Nationalsozialismus. Doch das Museumsteam hat eine klare Mission, die weit über die reine Darstellung von Kriegsgerät hinausgeht.
Multiperspektivität als Rückgrat
Das Panzermuseum ist heute ein entscheidender Akteur im Kampf gegen Geschichtsrevisionismus und Kriegsverherrlichung. Seine Mitarbeitenden bieten eine multiperspektivische Art der Betrachtung auf die ausgestellten Gewaltmaschinen und beziehen klar Rückgrat gegenüber Vereinnahmungsversuchen von Rechtsextremist*innen.
Der Besuch von KAST e.V. – einer Organisation, die Ausstiegswillige aus der rechtsextremen Szene unterstützt – unterstreicht die Relevanz dieser Arbeit. Das Museum positioniert sich eindeutig als Institution, die sich für die Werte der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung (FDGO) einsetzt.
Hilfe für einen Neuanfang
KAST e.V. bietet Menschen, die sich für ein Leben frei von Gewalt und menschenverachtenden Ideologien entschieden haben, eine ressourcenorientierte und vertrauliche Unterstützung an. Dazu gehören:
- Hilfe beim Aufbau neuer Netzwerke.
- Förderung beruflicher Perspektiven.
- Begleitung auf dem Weg in ein neues Leben.
Sehen Sie in unserem Video das spannende Gespräch, das neue Perspektiven aus diesem ungewöhnlichen, aber hochaktuellen Arbeitsbereich der Museumspädagogik eröffnet.
Mehr unter: kast-sh.de und daspanzermuseum.de





