Nominierte für den Pauli-Preis 2026 stehen fest

Der Pauli-Preis feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Die Kunsthalle Bremen hat heute, am 16. Januar 2026 die acht Nominierten für einen der bedeutendsten Preise für Gegenwartskunst in Deutschland bekannt gegeben. Der mit 30.000 Euro dotierte preis zeichnet wegweisende Positionen im deutschsprachigen Raum aus.

Seit einem halben Jahrhundert gilt der Pauli-Preis als Gradmesser für herausragende Beiträge zur zeitgenössischen Kunst. Für die Jubiläumsausgabe wurden acht Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die ab dem 8. August 2026 ihre Werke in einer Wettbewerbsausstellung in der Kunsthalle Bremen präsentieren. Die Auswahl trafen sechs internationale Kurator*innen gemeinsam mit der Direktion der Kunsthalle und dem Stifterkreis.

Die Nominierten im Überblick

Die Liste der Nominierten spiegelt die Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion im deutschsprachigen Raum wider:

  • Jan Albers (*1971, Düsseldorf)
  • Christiane Baumgartner (*1967, Leipzig)
  • Harry Hachmeister (*1979, Berlin/Leipzig)
  • Annette Kelm (*1975, Berlin)
  • Caroline Kryzecki (*1979, Berlin)
  • Phung-Tien Phan (*1983, Essen)
  • Liesl Raff (*1979, Wien)
  • Anike Joyce Sadiq (*1985, Berlin/Nürnberg)

Entscheidung durch Fachjury

Während der laufenden Ausstellung wird eine fünfköpfige Fachjury die finale Entscheidung treffen. Die feierliche Preisverleihung findet am 15. September 2026 statt. Der Pauli-Preis unterstreicht mit seinem dotierten Preisgeld und der damit verbundenen institutionellen Sichtbarkeit die Bedeutung der Förderung aktueller künstlerischer Strategien.

Die Pressekonferenz zur Eröffnung der Wettbewerbsschau findet am 7. August 2026 statt.

Mehr unter: kunsthalle-bremen.de

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