Goethes Majoliken, das kleinste und größte Gemälde der Sammlung – die neue Folge „KulTÜRöffner” nimmt das Publikum mit in ein Gebäude, das sonst niemand zu sehen bekommt.
Das unsichtbare Herz des Museums
Hinter jedem Museum steckt ein Ort, den die Öffentlichkeit nie zu Gesicht bekommt: das Depot. Hier lagern Tausende von Objekten, die nicht im Ausstellungsbetrieb sind – sorgfältig klimatisiert, inventarisiert und konservatorisch betreut. Die Klassik Stiftung Weimar öffnet nun im Rahmen ihrer Videoreihe „KulTÜRöffner” ausnahmsweise die Türen zu eben diesem Ort und gibt exklusive Einblicke in die verborgene Seite des Sammlungsbetriebs.
Klein, groß und alles dazwischen
Zu den besonderen Highlights des Rundgangs zählen das kleinste und das größte Gemälde der gesamten Sammlung – zwei Extreme, die zusammen die enorme Bandbreite des Bestands vor Augen führen. Was genau sich hinter diesen Rekorden verbirgt, enthüllt die Folge selbst – und dürfte so manchen überraschen.
Goethe zieht um: Majoliken in Restaurierung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Restaurierung von Goethes Majoliken – farbig glasierten Keramiken, die der Dichter selbst gesammelt hat. Die empfindlichen Objekte müssen aufwendig gepflegt und bisweilen auch neu eingelagert werden. Der Umzug dieser kostbaren Stücke ist handwerkliche Präzisionsarbeit und zugleich ein Stück gelebte Kulturpflege.
Eine Reihe, die Türen öffnet
„KulTÜRöffner” hat sich zum Ziel gesetzt, Orte und Geschichten sichtbar zu machen, die im normalen Museumsbetrieb verborgen bleiben. Das Depot in Weimar ist dabei ein besonders lohnender Blick hinter die Kulissen – denn hier lagert buchstäblich das kulturelle Gedächtnis einer der bedeutendsten Kulturstädte Deutschlands.
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