Masken und Kronen: Die neue Festetage im Dresdner Residenzschloss

Einst galt die Dresdner Residenz als der „prächtigste und galanteste Hof der Welt“. Mit der feierlichen Vollendung der historischen Festetage feiert das Residenzschloss Dresden nun einen Meilenstein seines Wiederaufbaus. Ein aktueller Video-Einblick führt durch prachtvolle Säle und hochkarätige Ausstellungen, die den Bogen von absolutistischer Prachtentfaltung bis hin zu den Anfängen der modernen Demokratie spannen.

Eine Zeitmaschine im Herzen von Dresden

Das Dresdner Residenzschloss fungiert wie eine architektonische Zeitmaschine: Es verbindet Epochen vom späten Mittelalter über das 19. Jahrhundert bis hinein in die Gegenwart. Viele der historischen Räumlichkeiten wurden in jahrelanger Arbeit aufwendig restauriert oder teilrekonstruiert.

Der imperiale Rundgang durch die neue Festetage beginnt standesgemäß über die prunkvolle Festtreppe – die sogenannte Englische Treppe. Von dort aus gelangen Besucher direkt in den monumentalen Riesensaal, den größten Saal des Schlosses, in welchem einst prunkvolle Turnierfeste abgehalten wurden. Der Riesensaal bildet den zentralen Knotenpunkt: Auf der einen Seite zweigt der Weg über den Georgenbau zum Kleinen Ballsaal ab; auf der anderen Seite öffnet sich der Große Ballsaal mit der aktuellen Ausstellung „Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof“.

Mehr unter: skd.museum

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Museum Angewandte Kunst | Grafik: Bureau Sandra Doeller

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