Die Schweizer Künstlerin Isabelle Krieg (geb. 1971 in Fribourg) schafft poetische Bilder aus scheinbar banalen Alltagsmaterialien. Ihre Gesten sind einfach, aber präzise – und verwandeln Objekte in Sinnbilder, die zwischen Weltekel und Weltumarmung, zwischen Verlustangst und Neuanfang oszillieren.
Nach über 30 Jahren künstlerischen Schaffens widmen ihr das Kunstmuseum Thurgau und die Kartause Ittingen eine umfassende Einzelausstellung. In der eigens entwickelten Installation unendlich endlich verbindet Krieg den Platz vor dem Museumseingang mit dem Mönchsfriedhof im Inneren durch ein raumgreifendes Unendlichkeitszeichen.
Die Arbeit symbolisiert das fragile Gleichgewicht zwischen Alltag und Kunst, Innen und Außen, Moment und Ewigkeit. Kriegs Werk reflektiert zugleich ihren eigenen Lebensweg – von Fribourg über die Alp, Rom, Berlin und Dresden bis zu ihrer Ankunft im Thurgau 2019 – und verknüpft persönliche Erfahrung mit universellen Fragen nach Endlichkeit und Unendlichkeit.
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