Imagining Futures in Noisy Times: Städel Museum veranstaltet großes KI-Festival im September 2026


Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times

Hito Steyerl, Constanze Kurz, Bernhard Pörksen, Björn Ommer – das Städel Museum Frankfurt lädt am 4. und 5. September 2026 zum großen Bürgerfestival an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft.

Wie verändert Künstliche Intelligenz das Museum? Welche Rolle spielt Kunst in einer KI-geprägten Gesellschaft? Und wie wollen wir in Zukunft gemeinsam Kultur erleben? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des STÄDEL KI FESTIVALS „Imagining Futures in Noisy Times”, das am 4. und 5. September 2026 im Städel Museum Frankfurt stattfindet – inmitten einer Sammlung aus über 700 Jahren Kunstgeschichte.


Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times
Foto: Städel Museum – Esra Klein

Das Festival ist als Bürgerfestival konzipiert: offen für alle, partizipativ angelegt und auf echten Dialog ausgerichtet. Auf zwei Bühnen, moderiert von Michel Abdollahi und Laura Cazés, erwartet das Publikum ein dichtes Programm aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Open Labs und künstlerischen Interventionen. Die Erfahrungen und Ideen der Besucherinnen und Besucher fließen unmittelbar in zukünftige Bildungs- und Vermittlungsformate des Museums ein.

Hochkarätige Gäste, drei thematische Schwerpunkte

Das Bühnenprogramm gliedert sich in drei Themenfelder. Unter dem Schwerpunkt „KI, Visionen und Kunst” spricht Björn Ommer, Leiter des Forschungsteams hinter Stable Diffusion, über generative KI und die Rolle von Museen im technologischen Wandel. Hito Steyerl, eine der einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart, beleuchtet die Widerständigkeit der Kunst unter digitalen Bedingungen. Literaturkritiker Ijoma Mangold diskutiert, wie wir gesellschaftlich über KI sprechen – und was das über unser Selbstverständnis verrät.


Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy Times
Foto: Städel Museum – NOI CREW

Unter „Bildung und Forschung im KI-Zeitalter” geht es um Bildungsgerechtigkeit, KI in der Kunstvermittlung und verantwortungsvolle Technologienutzung – mit Beiträgen von Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Mathematikprofessorin Gitta Kutyniok und Kunsthistoriker Peter Bell. Der dritte Schwerpunkt „Humanität und Miteinander” fragt nach der Zukunft des Museums als Begegnungsort: Bernhard Pörksen spricht über Zuhören im digitalen Zeitalter, KI-Professor Björn Schuller über empathische KI.

Mehr unter staedelmuseum.de/staedel-ki-festival

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