Gravitationstrotzende Poesie: Artur Lescher über sein preisgekröntes Werk in Zürich

Der brasilianische Künstler Artur Lescher, 18. Gewinner des Zurich Art Prize, verführt das Publikum mit scheinbar schwerelosen Objekten. Im Video-Interview spricht er über seine Ausstellung „Entangled Fields“ im Museum Haus Konstruktiv, die Material, Raum und Mythologie verschmilzt.

Der Zurich Art Prize 2025 geht an den hochgelobten Künstler Artur Lescher. Seine Werke werden international für ihre Eleganz und ihre poetische Präzision gefeiert. Anlässlich seiner aktuellen Ausstellung „Entangled Fields“ im Museum Haus Konstruktiv gibt Lescher exklusive Einblicke in sein Schaffen und seine minimalistische Formensprache, die Raum und Bewegung neu denken.

Artist Talk: Lescher im Gespräch mit Sabine Schaschl

Sehen Sie im Video, wie Sabine Schaschl, Direktorin des Museum Haus Konstruktiv und Kuratorin der Schau, mit dem Preisträger über die Hintergründe seiner Kunst spricht. Das Interview, das am 22. Oktober 2025 in den Ausstellungsräumen stattfand, beleuchtet Leschers faszinierendes Universum, das von kosmischen Bezügen und mythologischen Materialien durchdrungen ist.

Zwischen Architektur und Schwerelosigkeit

Die Ausstellung präsentiert Leschers bekannteste Werke: Faszinierende Pendelskulpturen, die trotz aller physikalischen Gesetze leicht und schwebend wirken. Ein besonderes Highlight ist eine neue, ortsspezifische Installation, die die Architektur des Zürcher Museums selbst zum Teil des Kunstwerks macht.

Lescher beweist eindrücklich, dass Konstruktive Kunst nicht nur Strenge bedeutet, sondern auch eine fesselnde Poesie entwickeln kann.

  • Ausstellung: Zurich Art Prize 2025: Artur Lescher | „Entangled Fields“
  • Ort: Museum Haus Konstruktiv, Zürich
  • Laufzeit: 23.10.2025 – 11.01.2026

Mehr unter: www.hauskonstruktiv.ch

Museumskalender

Bild mit der Aufschrift "Museumsnachrichten". Link zu den Nachrichtentexten auf museumsfernsehen.de

Newsletter