Gläserner Mann auf Weltreise: Von Dresden direkt nach Manhattan

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Er ist das Aushängeschild des Deutschen Hygiene-Museums Dresden – doch nun hat der „Gläserne Mann“ seine sächsische Heimat für ein spektakuläres Gastspiel verlassen. Die Reise über den Atlantik war eine logistische Meisterleistung und ein echtes Abenteuer für die Restauratoren.

Eine der berühmten gläsernen Figuren des Hygiene-Museums hat einen weiten Weg hinter sich. Ihr Ziel: Das renommierte New Museum in Manhattan, direkt neben dem Broadway. Doch so einfach, wie man sich einen Flug nach New York vorstellt, war es für den fragilen Passagier keineswegs. Restaurator Jakob Fuchs war auf Schritt und Tritt dabei.

Ein Patient auf Reisen: Die Herausforderungen

Die gläsernen Figuren sind aufgrund ihrer speziellen Materialien extrem alterungsanfällig. Start- und Landemanöver sowie Turbulenzen während des Transatlantikflugs stellen ein enormes Risiko für die empfindliche Struktur dar. Lange wurde im Museum diskutiert, ob man der Figur diese Strapazen überhaupt noch zumuten kann.

Logistik der Superlative: Zwei Bedingungen für den Flug

Um den „Gläsernen Mann“ sicher in die USA zu bringen, wurden zwei strikte Bedingungen gestellt:

  1. Die Spezial-Reisekiste: Die Figur reiste in einer hochmodernen Klimakiste, die das Innenklima für 24 Stunden stabil hält und von Außeneinflüssen abschirmt. Zusätzlich stand die Figur in einer Innenkiste, die auf speziellen Schwingungsdämpfern gelagert war, um Erschütterungen abzufangen.
  2. Persönliche Begleitung: Ein Restaurator des Dresdner Museums begleitete die Figur auf jedem Meter ihrer Reise – vom verpacken in Dresden bis zur Platzierung auf dem Sockel in Manhattan.

In prominenter Gesellschaft

Die Figur ist wohlbehalten in New York angekommen und ist Teil einer neuen, beeindruckenden Szenografie. Dort befindet sich der gläserne Botschafter aus Dresden in bester Gesellschaft: Er wird zusammen mit Filmikonen wie dem Xenomorph aus „Alien“ und dem beliebten E.T. ausgestellt.

Ein starkes Stück Dresdner Museumsgeschichte, das nun das Publikum in einer der aufregendsten Metropolen der Welt begeistert.

Mehr unter: www.dhmd.de

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