Noch bis zum 29. Juni lädt die Kunsthalle Darmstadt zur Ausstellung „Eingebrannt. Malerei, Lyrik und Neue Musik aus der DDR“ ein. Das interdisziplinäre Projekt widmet sich der künstlerischen Aufbruchstimmung in der späten DDR und präsentiert Werke aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik.
Im Rahmenprogramm trifft der Direktor der Kunsthalle und Kurator der Ausstellung, Dr. León Krempel, auf prominente Gäste aus der Kunst- und Kulturszene: Hans-Peter Lühr, Kulturhistoriker aus Dresden, sowie Christoph Tannert, renommierter Kunsthistoriker, diskutieren über die kulturellen Entwicklungen der 1980er Jahre in Ostdeutschland.
Mit dabei sind auch Hubertus Giebe, ein bedeutender Maler jener Zeit, dessen Werke in der Ausstellung zu sehen sind, sowie Kurt Drawert, Lyriker und Leiter der Textwerkstatt Darmstadt. Drawert, in Brandenburg geboren und heute in Darmstadt lebend, zeichnete für die literarische Auswahl verantwortlich.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kunsthalle Darmstadt mit dem Zentrum für Neue Literatur Darmstadt und verspricht spannende Einblicke in die verflochtenen Ausdrucksformen von Kunst, Poesie und Klang in der DDR.
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