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	<title>Kunsthaus Zürich &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Kunsthaus Zürich &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Wolfgang Tillmans&#8217; Rede anlässlich der Verleihung des Roswitha Haftmann Preises 2026 im Kunsthaus Zürich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:50:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Fotograf und Künstler Wolfgang Tillmans wird mit dem Roswitha Haftmann-Preis 2026 ausgezeichnet. Der mit 150.000 Schweizer Franken dotierte Kunstpreis würdigt sein international bedeutendes Gesamtwerk sowie sein gesellschaftliches Engagement [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der deutsche Fotograf und Künstler Wolfgang Tillmans wird mit dem <a href="https://roswithahaftmann-stiftung.com" target="_blank" rel="noopener">Roswitha Haftmann-Preis 2026</a> ausgezeichnet. Der mit 150.000 Schweizer Franken dotierte Kunstpreis würdigt sein international bedeutendes Gesamtwerk sowie sein gesellschaftliches Engagement für Demokratie, Offenheit und Solidarität. Die Preisverleihung fand am 17. September 2026 im Kunsthaus Zürich statt.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Roswitha Haftmann-Preis 2026 würdigt Wolfgang Tillmans</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der 1968 geborene Künstler <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Wolfgang+Tillmans">Wolfgang Tillmans </a>ist der 28. Preisträger des Roswitha Haftmann-Preises. Die Auszeichnung zählt zu den höchstdotierten Kunstpreisen Europas und wird von der Zürcher Roswitha Haftmann-Stiftung vergeben. Mit der Entscheidung würdigt der Stiftungsrat ein künstlerisches Schaffen, das seit rund vier Jahrzehnten die Grenzen der Fotografie erweitert und zugleich gesellschaftliche und politische Fragen aufgreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören international bekannte Kunstschaffende wie Cindy Sherman, Sigmar Polke, Maria Lassnig, VALIE EXPORT, Rosemarie Trockel, Jeff Wall und Cecilia Vicuña. Die Laudatio bei der Preisverleihung im Kunsthaus Zürich übernahm laut Ankündigung Prof. Dr. Bernhart Schwenk, Chefkurator und Sammlungsleiter Gegenwartskunst an der Pinakothek der Moderne in München. Er würdigte insbesondere Tillmans&#8217; Einfluss auf die internationale Fotografie und dessen Verbindung von künstlerischer Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wolfgang Tillmans: Von der Clubkultur zur internationalen Fotokunst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfgang Tillmans wurde in den 1990er-Jahren durch Fotografien aus seinem persönlichen Umfeld sowie aus der europäischen Clubszene und der LGBTQ+-Community bekannt. Seine Porträts und Momentaufnahmen erschienen zunächst in Musik- und Lifestyle-Magazinen und dokumentierten gesellschaftliche Veränderungen und neue kulturelle Ausdrucksformen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe seiner Karriere entwickelte Tillmans seine fotografische Praxis kontinuierlich weiter. Neben Porträts entstanden Stillleben, Landschaftsaufnahmen, Himmelsbilder und astronomische Fotografien. Zunehmend beschäftigte er sich auch mit abstrakten Bildern, die ohne den klassischen Einsatz einer Kamera entstehen. Mechanische Prozesse und chemische Reaktionen wurden zu eigenständigen Mitteln seiner künstlerischen Arbeit. Ein wesentliches Merkmal seines Werks ist die Auseinandersetzung mit der Materialität fotografischer Bilder. Papier, Drucktechnik, Oberfläche und Präsentationsform sind für Tillmans nicht nur technische Voraussetzungen, sondern eigenständige Bestandteile der Kunst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Wege der Fotografie: Installationen und experimentelle Bildwelten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wolfgang Tillmans gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter einer installativen Fotokunst. Seine Werke werden häufig in ungewöhnlichen Zusammenstellungen präsentiert, die sich von traditionellen fotografischen Ausstellungen unterscheiden. An Museumswänden kombiniert er großformatige Fotografien mit kleineren Bildern, während er auf Tischen unter Glasplatten Fotografien, Fotokopien, Zeitschriftenartikel, Postkarten und andere Materialien arrangiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch diese variable Präsentationsweise entstehen neue Beziehungen zwischen einzelnen Bildern und ihrem räumlichen Umfeld. Tillmans untersucht damit nicht nur die Wirkung fotografischer Motive, sondern auch die Art und Weise, wie Bilder wahrgenommen, interpretiert und in gesellschaftliche Zusammenhänge eingeordnet werden. Sein experimenteller Umgang mit Fotografie hat zahlreiche nachfolgende Künstlergenerationen beeinflusst. In den vergangenen Jahren erweiterte er sein Schaffen zudem um Videoarbeiten, Soundinstallationen, Musikproduktionen und Texte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst und Demokratie: Wolfgang Tillmans als gesellschaftlich engagierter Künstler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert sich Wolfgang Tillmans seit vielen Jahren für gesellschaftliche und demokratische Anliegen. International bekannt wurde unter anderem seine 2016 initiierte Kampagne gegen den Brexit. Darüber hinaus entwickelte er Kampagnen zur politischen Beteiligung im Umfeld der Bundestagswahl 2017 sowie der Europawahlen 2019 und 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Engagement beruht auf der Überzeugung, dass Kunst und Kultur wichtige Räume für gesellschaftlichen Dialog und gegenseitiges Verständnis schaffen können. Mit der 2017 gegründeten Stiftung Between Bridges unterstützt er darüber hinaus kulturelle, künstlerische und zivilgesellschaftliche Projekte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Roswitha Haftmann-Preis würdigt damit nicht nur seine künstlerische Entwicklung, sondern auch die Verbindung zwischen seiner Arbeit und seinem öffentlichen Engagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Internationale Ausstellungen: Von New York über Paris bis Dresden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Werk von Wolfgang Tillmans wurde in zahlreichen international bedeutenden Museen präsentiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2022 zeigte das Museum of Modern Art (MoMA) die umfangreiche Ausstellung „To Look Without Fear“. Die Retrospektive war 2023 auch in der Art Gallery of Ontario in Toronto und im San Francisco Museum of Modern Art zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2025 präsentierte Tillmans die Ausstellung „Weltraum“ im Albertinum in Dresden. Im selben Jahr war seine Ausstellung „Rien ne nous y préparait – Tout nous y préparait“ im Centre Pompidou zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits im Jahr 2000 erhielt Tillmans als erster überwiegend fotografisch arbeitender Künstler und erster Nicht-Brite den renommierten Turner Prize. 2018 wurde er mit dem Goslarer Kaiserring ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Roswitha Haftmann-Preis 2026 kommt eine weitere bedeutende internationale Ehrung hinzu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Roswitha Haftmann-Stiftung: Förderung internationaler Gegenwartskunst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Roswitha Haftmann-Preis wurde im Jahr 2000 von der Roswitha Haftmann-Stiftung ins Leben gerufen. Er geht auf die Schweizer Galeristin und Kunstmäzenin Roswitha Haftmann (1924–1998) zurück. Sie verfügte testamentarisch, dass ihr Vermögen zur Förderung herausragender lebender Künstlerinnen und Künstler eingesetzt werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Vergabe entscheidet ein international besetzter Stiftungsrat mit Vertreterinnen und Vertretern bedeutender europäischer Kunstinstitutionen. Dazu zählen das Kunsthaus Zürich, das Kunstmuseum Basel, das Kunstmuseum Bern und das Museum Ludwig in Köln. Das Preisgeld von 150.000 Schweizer Franken steht den Ausgezeichneten zur freien Verfügung. Es kann beispielsweise für neue künstlerische Projekte, die Dokumentation des eigenen Werks oder andere Vorhaben eingesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Auszeichnung von Wolfgang Tillmans setzt die Stiftung ihre Förderung international einflussreicher Positionen der Gegenwartskunst fort. Die Preisverleihung am 17. September 2026 wird inzwischen auch durch die veröffentlichte Laudatio der Roswitha Haftmann-Stiftung sowie die Dankesrede von Wolfgang Tillmans bestätigt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Impact Kunsthaus Zürich &#8211; Kunst als gesellschaftliche Kraft</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/impact-kunsthaus-zuerich-kunst-als-gesellschaftliche-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 14:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Zürich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kunsthaus Zürich versteht sich als Ort gesellschaftlicher Teilhabe und erweitert seine Rolle über die klassische Kunstvermittlung hinaus. Mit gezielten Initiativen und Kooperationen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Gesellschaft [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Kunsthaus Zürich versteht sich als Ort gesellschaftlicher Teilhabe und erweitert seine Rolle über die klassische Kunstvermittlung hinaus. Mit gezielten Initiativen und Kooperationen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Gesellschaft setzt das Museum auf die verbindende und stärkende Kraft der Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht ein Vermittlungsprogramm, das sich an Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen richtet. Speziell entwickelte Angebote ermöglichen Jugendlichen in Krisensituationen ebenso wie Menschen mit Sehbehinderungen, Demenz oder neurologischen Erkrankungen einen Zugang zur Kunst. Auch junge Patientinnen und Patienten in Kliniken werden gezielt einbezogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Programme sind individuell konzipiert und orientieren sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Ziel ist es, Räume für Begegnung, Austausch und persönliche Erfahrung zu schaffen. Kunst wird dabei nicht nur als ästhetisches Erlebnis verstanden, sondern als Medium zur Förderung von Wohlbefinden, sozialer Teilhabe und Selbstwahrnehmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem Ansatz positioniert sich das Kunsthaus Zürich als aktiver gesellschaftlicher Akteur, der Kunst als Mittel zur Stärkung von Gemeinschaft und individueller Entwicklung einsetzt – sowohl innerhalb des Museums als auch darüber hinaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">kunsthaus.ch</a></p>
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		<title>Das Comeback einer Ikone: Marisol im Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/das-comeback-einer-ikone-marisol-im-kunsthaus-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 12:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Zürich]]></category>
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		<category><![CDATA[Skulptur Moderne]]></category>
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<iframe title="MARISOL – KURATORIN ZUR AUSSTELLUNG" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/6gh-754XP3g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In den 1960er-Jahren war sie der Star der New Yorker Kunstszene, oft in einem Atemzug mit Andy Warhol genannt – und doch geriet sie fast in Vergessenheit. Nun widmet das Kunsthaus Zürich María Sol Escobar (1930–2016), besser bekannt als Marisol, die erste umfassende Retrospektive in Europa. Eine Entdeckungstour zwischen Pop-Art-Glamour und beißender Gesellschaftskritik.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Marisol war eine Ausnahmeerscheinung. Während die männlichen Pop-Art-Kollegen Suppendosen und Comics feierten, schuf sie monumentale, oft lebensgroße Holzskulpturen, die dem Betrachter den Spiegel vorhielten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Handschrift: Holz, Satire und Selbstinszenierung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Marisols Werk entzieht sich jeder einfachen Schublade. Ihre Bildsprache ist eine wilde, aber präzise Mischung aus verschiedenen Einflüssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Materialmix:</strong> Bemaltes Holz trifft auf Alltagsobjekte, Gipsabgüsse und Fundstücke aus der Volkskunst.</li>



<li><strong>Satirischer Blick:</strong> Mit ihren Figuren sezierte sie gesellschaftliche Rollen, das Familienideal der 60er-Jahre und die Welt der Stars und Sternchen.</li>



<li><strong>Das Gesicht der Künstlerin:</strong> Charakteristisch für ihr Werk ist die ständige Selbstinszenierung. Marisol nutzte oft ihr eigenes Gesicht oder ihre Hände für ihre Skulpturen, was ihren Arbeiten eine intime, fast psychologische Ebene verleiht.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen zwei Welten: Pop Art trifft Nouveau Réalisme</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt eindrücklich, wie Marisol als Brückenbauerin zwischen den Kontinenten fungierte. Ihr Werk sitzt genau an der Schnittstelle zweier großer Strömungen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>US-amerikanische Pop Art:</strong> Die Vorliebe für Ikonen, Massenkultur und die Farbe.</li>



<li><strong>Europäischer Nouveau Réalisme:</strong> Der Fokus auf das Objekt, die Assemblage und die Verbindung von Kunst und Alltag.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmen zur Ausstellung</h2>



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<h3 class="wp-block-heading">Die Ausstellung: Ein internationales Großprojekt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Schau ist das Ergebnis einer beeindruckenden europäischen Kooperation. Das Kunsthaus Zürich hat sich mit Schwergewichten der Museumswelt zusammengetan:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Partner:</strong> <a href="https://louisiana.dk/en/" target="_blank" rel="noopener">Louisiana Museum of Modern Art </a>(Dänemark), <a href="https://www.boijmans.nl" target="_blank" rel="noopener">Museum Boijmans Van Beuningen </a>(Niederlande) und das <a href="https://www.museumdermoderne.at" target="_blank" rel="noopener">Museum der Moderne Salzburg</a>.</li>



<li><strong>Quelle:</strong> Die Retrospektive entstand in engem Austausch mit dem <strong><a href="https://buffaloakg.org" target="_blank" rel="noopener">Buffalo AKG Art Museum</a></strong>, das den Nachlass der Künstlerin verwaltet.</li>



<li><strong>Förderung:</strong> Ermöglicht wird das Projekt durch die Hans Imholz-Stiftung und die Monsol Foundation.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kerry James Marshall im Kunsthaus Zürich: &#8220;Modern Life&#8221; – Ein neuer Blick auf die Kunstgeschichte</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/kerry-james-marshall-im-kunsthaus-zuerich-modern-life-ein-neuer-blick-auf-die-kunstgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 16:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthaus Zürich]]></category>
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		<category><![CDATA[Afroamerikanische Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanitas Malerei heute]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kunsthaus Zürich präsentiert mit „Modern Life“ eine kraftvolle Werkschau von Kerry James Marshall. Der US-amerikanische Künstler stellt die westliche Kunstgeschichte auf den Prüfstand und besetzt ihre Räume mit schwarzen [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="KERRY JAMES MARSHALL – MODERN LIFE" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/8V6tL9fXiBo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Kunsthaus Zürich präsentiert mit „Modern Life“ eine kraftvolle Werkschau von Kerry James Marshall. Der US-amerikanische Künstler stellt die westliche Kunstgeschichte auf den Prüfstand und besetzt ihre Räume mit schwarzen Identitäten, Stil und kulturellem Selbstbewusstsein.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kerry James Marshall versteht sich selbst als „Kind der Kunstgeschichte“. Seine Motivation, Bilder zu malen, entspringt nicht einer isolierten Vision, sondern dem Dialog mit den Werken jener Künstler, die vor ihm kamen und ihn begeisterten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Kurator*innen und Direktorin zur Ausstellung</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="KERRY JAMES MARSHALL – KURATOR:INNEN+DIREKTORIN ZUR AUSSTELLUNG" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/trxh79SoHdY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Der Barber Shop als Ort der Transformation</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seinen Arbeiten spielt der Barber Shop eine zentrale Rolle – ein Ort, an dem Menschen sich in die beste Version ihrer selbst verwandeln. Marshall nutzt dies für ein cleveres Wortspiel mit der Kunstbewegung „De Stijl“ und Mondrian: Stil ist hier nicht nur Ästhetik, sondern kulturelle Identität.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Stimmen zur Ausstellung</h3>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="KERRY JAMES MARSHALL – STIMMEN ZUR AUSSTELLUNG" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/nAzgo4HOOrE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Klassische Motive neu besetzt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Marshalls Umgang mit kunsthistorischen Vorbildern ist ebenso präzise wie innovativ. In seinem Werk „School of Beauty, School of Culture“ finden sich direkte Referenzen an berühmte Meisterwerke:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hollbeins Erbe:</strong> Er zitiert das berühmte Gemälde „Die Gesandten“ von Hans Holbein dem Jüngeren, indem er ein anamorphes Bild am unteren Bildrand einfügt.</li>



<li><strong>Vanitas im neuen Kontext:</strong> Während das Bild die Funktion eines klassischen Vanitas-Gemäldes erfüllt, ist es in einem Raum angesiedelt, der die lebendige Kultur und die Menschen widerspiegelt, die ihn bewohnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Marshall zeigt eindrücklich, wie man die Werkzeuge der Kunstgeschichte nutzen kann, um Räume für Gemeinschaften zu schaffen, die darin allzu lange unsichtbar waren.</p>



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		<title>Lygia Clark Retrospektive im Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/lygia-clark-retrospektive-im-kunsthaus-zuerich/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 07:36:58 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit einer umfassenden Retrospektive würdigt das Kunsthaus Zürich die brasilianische Avantgardekünstlerin <strong>Lygia Clark</strong> – eine der einflussreichsten Stimmen des südamerikanischen Neoconcretismo. Clark gilt als Pionierin einer Kunst, die sich nicht mehr in klassischen Bildformen erschöpft, sondern den Körper, die Sinne und das Publikum selbst zum aktiven Bestandteil des Werkprozesses macht. Indem sie die Grenze zwischen Objekt und Betrachter:in radikal auflöste, stellte sie nicht nur das Kunstverständnis ihrer Zeit infrage, sondern auch die Rolle der Institution Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Clarks Arbeiten – begehbar, berührbar, oft erst durch Teilnahme vollständig – spiegeln zugleich die kreativen Aufbrüche und die politischen Spannungen im Brasilien der 1960er- und 1970er-Jahre. Ihr Schaffen reicht vom frühen malerischen Werk über räumliche Strukturen bis zur konsequenten Abkehr vom fixen Kunstobjekt. Besonders prägend ist ihre Serie <strong>„Caminhando“ (Unterwegs, 1963)</strong>: eine performative Handlungsanweisung, inspiriert von Max Bills Beschäftigung mit der Möbiusschleife. Hier wird nicht mehr das materielle Artefakt, sondern die Handlung selbst zum Kunstwerk – ein programmatischer Wendepunkt in Clarks Œuvre und ein Meilenstein der partizipativen Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrer Suche nach einer ganzheitlichen, sinnlich-körperlichen Kunsterfahrung hat Lygia Clark die internationale Kunstgeschichte entscheidend geprägt. Ihre Ansätze wirken bis heute nach – ästhetisch, institutionell und gesellschaftspolitisch.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Zwischen Skulptur und Szenografie: Lehmbruck neu erlebt im Kunsthaus Zürich</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:08:08 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der großen Ausstellung <em>„O Mensch! Wilhelm Lehmbruck – Die letzten Jahre. Dialog mit Yves Netzhammer“</em> widmet das <strong>Kunsthaus Zürich</strong> einem der bedeutendsten Bildhauer der Moderne eine eindringliche Hommage. Der Fokus liegt auf Lehmbrucks letzten Schaffensjahren in <strong>Berlin (1914–1916)</strong> und <strong>Zürich (1916–1919)</strong> – einer Zeit tiefgreifender künstlerischer wie existenzieller Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer eindrucksvollen <strong>Inszenierung des Schweizer Künstlers Yves Netzhammer</strong> begegnen sich Lehmbrucks fragile Figuren und Netzhammers digitale Raumprojektionen in einem sinnlich-intellektuellen Dialog. Plastiken, Zeichnungen, Radierungen und Gemälde treten in Beziehung zu einer zeitgenössischen Szenografie, die Themen wie <strong>Verletzlichkeit, Menschsein und Transzendenz</strong> neu verhandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den zentralen Werken zählen der <em>Sitzende Jüngling</em> (1916/17), die <em>Betende</em> (1918) und der <em>Kopf eines Denkers</em> (1918) – Skulpturen, die Trauer, Sehnsucht und spirituelle Tiefe in zeitlose Formen übersetzen. Lehmbrucks Zürcher Jahre, geprägt von Begegnungen mit Künstlern und Intellektuellen wie <strong>Fritz von Unruh, Leonhard Frank und Ludwig Rubiner</strong>, markieren zugleich den Übergang von klassischer Formstrenge zu existenzieller Ausdruckskraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung offenbart Lehmbruck als <strong>Visionär zwischen Expressionismus und Moderne</strong>, dessen Werk bis heute Fragen nach Körper, Geist und Humanität stellt. Mit Yves Netzhammer trifft seine Kunst auf eine neue, poetische Resonanz im digitalen Zeitalter.</p>



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		<title>ReCollect! Wolfgang Laib im Dialog mit der Sammlung des Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/recollect-wolfgang-laib-im-dialog-mit-der-sammlung-des-kunsthaus-zuerich/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 08:20:22 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Reihe <strong>ReCollect!</strong> treten die Werke von <strong>Wolfgang Laib</strong> in einen transhistorischen Dialog mit Meisterwerken aus der Sammlung des <strong>Kunsthaus Zürich</strong>. Seit den späten 1970er-Jahren schafft Laib aus <strong>Blütenstaub, Wachs, Milch, Reis und Stein</strong> eine radikal reduzierte, stille Kunst von großer spiritueller und materieller Präsenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund <strong>50 zentrale Arbeiten</strong> Laibs machen seine unverwechselbare Bildsprache erfahrbar – darunter ein großflächiges <strong>Blütenstaub-Werk</strong>, ein <strong>Brahmanda</strong> (eiförmige Steinskulptur), <strong>Milchstein</strong>, <strong>Zikkurat</strong>, ein <strong>begehbarer Wachsraum</strong>, <strong>Reishäuser</strong>, eine <strong>Lacktreppe</strong> sowie weitere <strong>Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Werke Laibs treten in Beziehung zu etwa <strong>30 Positionen aus der Sammlung</strong> – vom <strong>Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert</strong>. Vertreten sind u. a. Künstlerinnen und Künstler wie <strong>Fra Angelico (Umkreis)</strong>, <strong>Matteo di Giovanni</strong>, <strong>Philippe de Champaigne</strong>, <strong>Claude Monet</strong>, <strong>Ferdinand Hodler</strong>, <strong>Alberto Giacometti</strong>, <strong>Constantin Brancusi</strong>, <strong>Giorgio de Chirico</strong>, <strong>Wassily Kandinsky</strong>, <strong>Verena Loewensberg</strong>, <strong>Piet Mondrian</strong>, <strong>Barnett Newman</strong>, <strong>Mark Rothko</strong>, <strong>Robert Ryman</strong>, <strong>Sophie Taeuber-Arp</strong> und <strong>Lee Ufan</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Ausstellung durch <strong>Werke aus der asiatischen Kunst</strong>, insbesondere aus <strong>Indien</strong> – darunter als besondere <strong>Leihgabe des Museum Rietberg</strong> eine bedeutende <strong>Jain-Marmorstatue des Jina Rishabha</strong>. So entsteht ein eindrucksvolles Panorama stiller Korrespondenzen zwischen westlicher und östlicher Bildtradition, Materie und Geist, Vergangenheit und Gegenwart.</p>



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		<title>Jeffrey Gibson im Kunsthaus Zürich</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 08:59:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Künstler Jeffrey Gibson hat die Eingangshalle im Chipperfield-Bau in eine monumentale, farbenfrohe Installation verwandelt – eine ortsspezifische Arbeit, eigens für die Halle konzipiert. Sie ist im Rahmen von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/jeffrey-gibson-im-kunsthaus-zuerich/">Jeffrey Gibson im Kunsthaus Zürich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der US-amerikanische Künstler Jeffrey Gibson hat die Eingangshalle im Chipperfield-Bau in eine monumentale, farbenfrohe Installation verwandelt – eine ortsspezifische Arbeit, eigens für die Halle konzipiert. Sie ist im Rahmen von «Kunst für Alle» öffentlich, kostenfrei und ohne Eintritt zugänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner gefeierten Einzelausstellung im US-Pavillon der 60. Biennale von Venedig 2024 und vor der Enthüllung eines neuen Fassadenbildes am Metropolitan Museum in New York im September 2025 realisiert Gibson damit sein erstes Projekt in einem kontinentaleuropäischen Museum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a></p>
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		<title>Suzanne Duchamp: Frauen in der Kunst und die Geschichte ihrer Familie &#124; Kunsthaus Zürich</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 07:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufzeichnung der Podiumsdiskussion vom 10.6.2025 im Kunsthaus Zürich Anne Berest im Gespräch mit Cathérine Hug über Suzanne Duchamp Francis Picabia, der Urgrossvater der französischen Autorin Anne Berest, war eng mit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Aufzeichnung der Podiumsdiskussion vom 10.6.2025 im Kunsthaus Zürich</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne Berest im Gespräch mit Cathérine Hug über Suzanne Duchamp</p>



<p class="wp-block-paragraph">Francis Picabia, der Urgrossvater der französischen Autorin Anne Berest, war eng mit den Avantgardebewegungen seiner Zeit und dem Erfinder des Readymade Marcel Duchamp verbunden. Dessen Schwester Suzanne Duchamp (1889-1963) war ebenfalls Künstlerin. Ihre Bildsprache ist subtil, humorvoll und ästhetisch, eine aussergewöhnliche Kombination im Dadaismus. Umso erstaunlicher, dass ihr bislang keine Retrospektive gewidmet worden ist. Dies soll die Sommer-Ausstellung am Kunsthaus Zürich ändern. Anne Berests Vertrautheit  mit Duchamps Umfeld hat sie in Romanen wie «Gabriële» (2017) verarbeitet. Darüber sowie über europäische Avantgarde und jüdische Kultur wird sich die Kuratorin Cathérine Hug mit ihr unterhalten, und dabei auch auf Berests jüngsten Roman «Die Postkarte» (2023) eingehen. Darin stellt sich die Autorin ihren «Dibbuks» und erfüllt, ohne dies zu Beginn ihrer langjährigen Recherchen zu ahnen, den tiefsten und letzten Wunsch ihrer Grossmutter: Dass deren Eltern und Geschwister, die gewaltsam von den französischen Behörden in die nationalsozialistischen Vernichtungslager geschickt wurden, nicht vergessen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lesung: Isabelle Menke</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich und Omanut, Forum für jüdische Kunst und Kultur</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaus.ch</a> | <a href="https://literaturhaus.ch" target="_blank" rel="noopener">literaturhaus.ch</a> | <a href="https://omanut.ch" target="_blank" rel="noopener">omanut.ch</a><br><br><br><br></p>
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		<title>Empowering: Frauen in Kunst und Fussball &#124; Kunsthaus Zürich</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/empowering-frauen-in-kunst-und-fussball/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 04:33:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Her Game Culture, Zürcher Kulturprogramm zur Frauen Fussball EURO 2025. Kunstschaffende und Kuratorinnen treffen auf Fussballerinnen und Schiedsrichterinnen. Es geht um Vorbilder und Rollenmodelle aber auch darum, welche gesellschaftlichen Veränderungen [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Empowering: Frauen in Kunst und Fussball" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/hmxsFbKGUM8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Her Game Culture, Zürcher Kulturprogramm zur Frauen Fussball EURO 2025. Kunstschaffende und Kuratorinnen treffen auf Fussballerinnen und Schiedsrichterinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um Vorbilder und Rollenmodelle aber auch darum, welche gesellschaftlichen Veränderungen und strukturelle Förderungen es braucht. Die von den Schauspielschülerinnen von FilmZ Zürich gespielten Szenen, dienen zur Diskussionsgrundlage und zeigen Schlüsselmomente der am Gespräch Beteiligten. Sie erzählen persönliche Geschichten von Herausforderungen, Leidenschaft und Inspiration. Ein Austausch und eine Reflexion um gemeinsame Themen und Erfahrungen von Kunst und Sport – ganz im Sinne von Fairplay und mit dem Ziel: «let it be her game.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Melissa Correia, Schiedsrichterin, Catherine Hug, Kuratorin Kunsthaus Zürich, Shirana Shahbazi, Künstlerin, Leslie Voigt Overdick, ehemalige Fussballerin und Leiterin Sportadministration Frauen &amp; Team Managerin, Eveline Schüep, Kunstvermittlerin und Schauspielschülerinnen der Filmschauspielschule Zürich filmZ (Leitung Sandra Fischer) und weiteren Personen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunsthaus.ch/" target="_blank" rel="noopener">kunsthaus.ch</a></p>



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