<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Potsdam &#8211; museumsfernsehen</title>
	<atom:link href="https://www.museumsfernsehen.de/category/deutschland/brandenburg/potsdam/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.museumsfernsehen.de</link>
	<description>Das Portal für Videos deutschsprachiger Museen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Oct 2026 10:06:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/07/cropped-MF-Logo-V10_SQ-32x32.png</url>
	<title>Potsdam &#8211; museumsfernsehen</title>
	<link>https://www.museumsfernsehen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang. Bildbesprechung im Museum Barberini</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/paul-signac-der-hafen-bei-sonnenuntergang-museum-barberini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 10:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbesprechung Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hafen bei Sonnenuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[Divisionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neoimpressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Signac]]></category>
		<category><![CDATA[Pointillismus]]></category>
		<category><![CDATA[Saint-Tropez 1892]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlung Hasso Plattner]]></category>
		<category><![CDATA[Valentina Plotnikova]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=118216</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich die Atmosphäre eines Sonnenuntergangs allein durch das Zusammenspiel von Farben vermitteln? In der Videoreihe „Bildbesprechungen“ des Museums Barberini in Potsdam widmet sich die wissenschaftliche Mitarbeiterin Valentina Plotnikova [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/paul-signac-der-hafen-bei-sonnenuntergang-museum-barberini/">Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang. Bildbesprechung im Museum Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Bildbesprechung: Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), 1892" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/FT2J7zWCSh0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie lässt sich die Atmosphäre eines Sonnenuntergangs allein durch das Zusammenspiel von Farben vermitteln? In der Videoreihe „Bildbesprechungen“ des Museums Barberini in Potsdam widmet sich die wissenschaftliche Mitarbeiterin Valentina Plotnikova dem Gemälde „Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez)“ von Paul Signac aus dem Jahr 1892. Das Werk aus der Sammlung Hasso Plattner steht exemplarisch für die Farbexperimente des Neoimpressionismus und die künstlerische Entwicklung des französischen Malers.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Paul Signac entdeckt Saint-Tropez als Ort künstlerischer Inspiration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie viele Künstler seiner Generation zog es den französischen Maler <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=%22Paul+Signac%22">Paul Signac (1863–1935) </a>in den Süden Frankreichs. Besonders die Mittelmeerküste bot den Neoimpressionisten ideale Voraussetzungen, um die Wirkung von Licht und Farbe zu untersuchen. Im Mai 1892 erreichte Signac mit seinem Segelboot Olympia den Hafen von Saint-Tropez. Der begeisterte Segler fand in dem damals noch vergleichsweise kleinen Küstenort eine Landschaft, die seine künstlerische Entwicklung nachhaltig beeinflussen sollte. Fünf Jahre später, 1897, erwarb er dort die Villa La Hune.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mediterrane Umgebung wurde zu einem zentralen Motiv seiner Malerei. Immer wieder beschäftigte sich Signac mit Häfen, Fischerdörfern, Segelbooten, Küstenlandschaften und Sonnenuntergängen. Zu diesen Werken gehört auch das 1892 entstandene Gemälde Der Hafen bei Sonnenuntergang, Opus 236 (Saint-Tropez), das sich heute in der Sammlung Hasso Plattner befindet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Der Hafen bei Sonnenuntergang“: Ein geschäftiger Ort wird zur stillen Landschaft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemälde zeigt den Hafen von Saint-Tropez im warmen Licht des ausklingenden Tages. Ein Schiff gleitet langsam auf den Anleger zu. Der Wind scheint vollständig eingeschlafen zu sein, die Fahne hängt reglos herab. Die bauchige Form des Schiffsrumpfs deutet auf ein Transport- oder Handelsschiff hin, das breit und tief im Wasser liegt. Die gesamte Szene vermittelt Ruhe und Beständigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Historische Fotografien zeigen dagegen, dass der Hafen von Saint-Tropez zu Signacs Zeit ein geschäftiger Ort war, an dem Handel, Fischerei und Schiffsverkehr zum Alltag gehörten. Signac entschied sich jedoch für eine andere Darstellung. Statt die Betriebsamkeit des Hafens zu betonen, verwandelte er die Szenerie in einen Ort der Stille und Kontemplation. Diese bewusste künstlerische Gestaltung ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des Gemäldes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Paul Signac seine Bilder als „Opus“ bezeichnete</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der vollständige Titel des Werks enthält die Bezeichnung Opus 236. Zwischen 1886 und 1893 versah Signac zahlreiche seiner Gemälde mit fortlaufenden Nummern und ergänzte den aus der Musik bekannten Begriff „Opus“. Damit stellte er eine Verbindung zwischen Malerei und musikalischer Komposition her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie in einem Musikstück einzelne Töne und Harmonien aufeinander abgestimmt werden, ordnete Signac Farben, Formen und Linien zu einer ausgewogenen Bildkomposition. Die leuchtenden Farbkontraste seines Gemäldes lassen sich daher als eine Art visuelle Harmonie verstehen. Die Bezeichnung Opus verweist somit auf den Anspruch des Künstlers, seine Malerei nicht nur als Wiedergabe sichtbarer Wirklichkeit, sondern als bewusst komponiertes Zusammenspiel verschiedener Gestaltungselemente zu begreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pointillismus: Wie Gelb und Violett den Sonnenuntergang zum Leuchten bringen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders charakteristisch für Signacs Malerei ist der Einsatz kleiner, voneinander abgesetzter Farbpunkte. Diese Technik wird als Pointillismus bezeichnet und gehört zu den wesentlichen Ausdrucksmitteln des Neoimpressionismus. Signac setzte unterschiedliche Farbtöne nebeneinander, statt sie vollständig miteinander zu vermischen. Aus der Entfernung verbinden sich die einzelnen Farbflächen in der Wahrnehmung der Betrachtenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Der Hafen bei Sonnenuntergang spielt das Zusammenspiel von Gelb und Violett eine zentrale Rolle. Obwohl die Sonne bereits untergegangen ist, spiegeln sich ihre letzten Strahlen auf der ruhigen Wasseroberfläche. Der Himmel erscheint in warmen Gelb- und Orangetönen. Kräftige violette Farbpartien verbinden den Vordergrund mit der entfernten Landschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelb und Violett bilden einen Komplementärkontrast, der die Leuchtkraft des Gemäldes verstärkt. Gleichzeitig entsteht durch das ausgewogene Verhältnis warmer und kalter Farben ein Eindruck von Ruhe und Harmonie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bildkomposition: Geometrie und Natur im Gleichgewicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Farbgestaltung ist auch die Anordnung der Formen entscheidend für die Wirkung des Gemäldes. Die klaren Konturen der dreieckigen Segel korrespondieren mit den Linien des Anlegers. Dadurch entsteht eine geometrische Struktur, die dem Bild Stabilität verleiht. Die fließenden Umrisse der Bergkette im Hintergrund bilden dazu einen Gegenpol.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Signac verbindet auf diese Weise gerade Linien und weiche Landschaftsformen zu einer ausgewogenen Komposition. Das Zusammenspiel von Architektur, Schiffen, Wasser und Natur erscheint sorgfältig aufeinander abgestimmt. Die Ruhe der dargestellten Hafenszene entsteht somit nicht allein durch das Motiv, sondern auch durch die gezielte Ordnung von Farben und Formen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neoimpressionismus und Anarchismus: Die politische Bedeutung der Landschaften</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Signacs mediterrane Landschaften besitzen neben ihrer ästhetischen Wirkung auch eine gesellschaftliche Dimension. Der Künstler stand anarchistischen Ideen nahe und beschäftigte sich mit Vorstellungen einer zukünftigen Gesellschaft, die auf Freiheit, Solidarität und friedlichem Zusammenleben beruhen sollte. Diese Überzeugungen beeinflussten auch seine Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinen Darstellungen von Saint-Tropez erscheint die Beziehung zwischen Mensch und Natur häufig besonders harmonisch. Konflikte, soziale Spannungen und die Mühen des Alltags treten in den Hintergrund. Die Küstenlandschaften können deshalb auch als Ausdruck einer gesellschaftlichen Utopie verstanden werden. Signac zeigt nicht ausschließlich einen real existierenden Ort. Er gestaltet zugleich eine idealisierte Welt, in der Menschen und Natur in Einklang miteinander leben. Die friedliche Atmosphäre des Hafens erhält dadurch eine Bedeutung, die über die reine Landschaftsmalerei hinausgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Saint-Tropez als irdisches Paradies in der Kunst des Neoimpressionismus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinen Gemälden von Saint-Tropez entwickelte Signac eine Bildwelt, in der Licht, Farbe und Landschaft zu Trägern einer umfassenderen Vorstellung von Harmonie werden. Die südfranzösische Küste war für ihn nicht nur ein reizvolles Motiv, sondern auch ein Ort, an dem sich künstlerische und gesellschaftliche Ideale miteinander verbinden ließen. In Der Hafen bei Sonnenuntergang wird dies besonders deutlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die stille Hafenszene, die ausgewogene Komposition und die leuchtenden Komplementärfarben vermitteln eine Vorstellung von Frieden und Beständigkeit. Das Gemälde steht damit exemplarisch für die utopischen Ideen, die Teile der neoimpressionistischen Bewegung prägten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-barberini.de/de/</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/paul-signac-der-hafen-bei-sonnenuntergang-museum-barberini/">Paul Signac, Der Hafen bei Sonnenuntergang. Bildbesprechung im Museum Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>smARTmatch: Wenn KI nach verlorenem Kunstbesitz sucht</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/smartmatch-wenn-ki-nach-verlorenem-kunstbesitz-sucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:29:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Auktionsplattform Kunstvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[automatisierte Kunstrecherche]]></category>
		<category><![CDATA[Bildanalyse KI]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Provenienzforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Hasso Plattner Institut Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[KI Kunstsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Kriegsverluste Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstrückgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Mai Tagung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Marika Kiehne]]></category>
		<category><![CDATA[Museen KI Tool]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Raubkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Provenienzforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Hubert]]></category>
		<category><![CDATA[smARTmatch]]></category>
		<category><![CDATA[SPSG Berlin Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[verlorene Kunstwerke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=115625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tausende Gemälde auf Online-Auktionsplattformen, aber nur wenige Expertinnen und Experten, die sie mit Kriegsverlusten abgleichen können. Studierende des Hasso Plattner Instituts haben mit smARTmatch ein KI-Tool entwickelt, das diese Suche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/smartmatch-wenn-ki-nach-verlorenem-kunstbesitz-sucht/">smARTmatch: Wenn KI nach verlorenem Kunstbesitz sucht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="smARTmatch: Wenn KI nach verlorenem Kunstbesitz sucht" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/-tpzhtq-JcY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tausende Gemälde auf Online-Auktionsplattformen, aber nur wenige Expertinnen und Experten, die sie mit Kriegsverlusten abgleichen können. Studierende des <a href="https://hpi.de" target="_blank" rel="noopener">Hasso Plattner Instituts</a> haben mit smARTmatch</strong> <strong>ein KI-Tool entwickelt, das diese Suche automatisiert – und damit Museen bei der Rückgewinnung verlorener Werke unterstützen könnte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist eine Arbeit, die eigentlich nie endet: Kunstexpertinnen und -experten durchsuchen manuell Online-Auktionsplattformen, auf denen zeitgleich tausende Gemälde angeboten werden – in der Hoffnung, eines der vielen noch immer vermissten Kriegsverluste oder Werke aus NS-Raubkunst zu entdecken. Was eine Einzelperson, ja selbst ein ganzes Team, nicht systematisch leisten kann, soll künftig ein KI-gestütztes Tool übernehmen: smARTmatch, entwickelt von Marika Kiehne und Simon Hubert am Hasso Plattner Institut in Potsdam – in Zusammenarbeit mit der <a href="https://www.spsg.de/startseite" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das System kombiniert zwei Ansätze: Zum einen werden Beschreibungstexte von Auktionsangeboten automatisch ausgewertet und relevante Informationen extrahiert. Zum anderen vergleicht eine Bild-KI die angebotenen Werke mit Datenbanken verlorener Gemälde. Ziel ist es, die wahrscheinlichsten Treffer herauszufiltern – die abschließende Bewertung bleibt Expertinnen und Experten vorbehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unvollständige Daten, trügerische Ähnlichkeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentralen Herausforderungen liegen in der Datenlage: Sowohl die Informationen von Auktionsplattformen als auch historische Verlustdaten sind oft ungenau und unvollständig. Hinzu kommt das Problem von Kopien und wiederkehrenden Motiven – Werke, die einem verlorenen Gemälde verblüffend ähneln, aber keine echten Treffer sind. Die Verfeinerung der Modelle, um solche Falsch-Positive zu reduzieren, war ein zentraler Teil der Projektarbeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Museen ist das Potenzial des Tools erheblich: Noch immer sind zahlreiche Werke aus Kriegsverlusten und NS-Raubkunst nicht aufgetaucht. smARTmatch könnte helfen, sie systematisch aufzuspüren – und der Öffentlichkeit zurückzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mai-tagung.lvr.de/de/programm_1/inhaltsseite_20.html%C3%A5%C3%A7" target="_blank" rel="noopener">mai-tagung.lvr.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/smartmatch-wenn-ki-nach-verlorenem-kunstbesitz-sucht/">smARTmatch: Wenn KI nach verlorenem Kunstbesitz sucht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paul Signac und der Neoimpressionismus</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/115931-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Boch]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Camille Pissarro]]></category>
		<category><![CDATA[Farbtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Seurat]]></category>
		<category><![CDATA[Henri-Edmond Cross]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Toorop]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Neoimpressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Signac]]></category>
		<category><![CDATA[Pointillismus]]></category>
		<category><![CDATA[Théo van Rysselberghe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=115931</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ widmet sich das Museum dem Werk des französischen Malers Paul Signac und der Entwicklung des Neoimpressionismus. Gemeinsam mit Georges [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/115931-2/">Paul Signac und der Neoimpressionismus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Signac und der Neoimpressionismus: Expertenfilm // Expert Talks" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/MqZY9APpsrM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ widmet sich das Museum dem Werk des französischen Malers Paul Signac und der Entwicklung des Neoimpressionismus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Georges Seurat begründete Signac Mitte der 1880er-Jahre eine neue Maltechnik, bei der ungemischte Farbpunkte nebeneinandergesetzt werden. Erst im Auge der Betrachtenden verbinden sich die Farben zu leuchtenden und harmonischen Kompositionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler wie Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross, Théo van Rysselberghe, Anna Boch und Jan Toorop die neoimpressionistische Malweise aufgriffen und in Europa verbreiteten. Dabei wird Signacs zentrale Rolle nicht nur als Künstler, sondern auch als Theoretiker, Sammler, Lehrer und Förderer der Bewegung hervorgehoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein begleitendes Video führt mit internationalen Kunsthistorikerinnen, Kunsthistorikern und Kuratorinnen in die Themen der Ausstellung ein. Beiträge von Expertinnen und Experten aus renommierten Museen und Forschungseinrichtungen beleuchten Signacs künstlerisches Erbe sowie die Bedeutung des Neoimpressionismus für die europäische Kunstgeschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">museum-barberini.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/115931-2/">Paul Signac und der Neoimpressionismus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oscar Murillo verwandelt das MINSK in einen Ort des Austauschs</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/oscar-murillo-verwandelt-das-minsk-in-einen-ort-des-austauschs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:28:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Das Minsk Kunsthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektive Osmose]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[MINSK Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Murillo]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=115451</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Ausstellung „Kollektive Osmose“ macht der international renommierte Künstler Oscar Murillo das MINSK in Potsdam vom 14. März bis 9. August 2026 zu einem offenen Raum für Begegnung, Austausch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/oscar-murillo-verwandelt-das-minsk-in-einen-ort-des-austauschs/">Oscar Murillo verwandelt das MINSK in einen Ort des Austauschs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Ausstellungstrailer: Oscar Murillo. Kollektive Osmose" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/RDbNHTW0waQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ausstellung „Kollektive Osmose“ macht der international renommierte Künstler Oscar Murillo das MINSK in Potsdam vom 14. März bis 9. August 2026 zu einem offenen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Erleben. Der in Kolumbien geborene Künstler bespielt sowohl die Innen- als auch die Außenbereiche des Kunsthauses. Er lädt das Publikum dazu ein, Kunst als lebendigen Prozess zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Projekts steht die Idee der Durchlässigkeit. Der Begriff naturwissenschaftliche Begriff der „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Osmose" target="_blank" rel="noopener">Osmose</a>“ dient Murillo als Metapher für den Austausch zwischen Menschen, Orten und Perspektiven. Seine Ausstellung öffnet das Museum symbolisch und praktisch – zwischen Innen und Außen, Kunstinstitution und Stadtgesellschaft, Potsdam und der Welt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Murillo verbindet dabei seine zeitgenössische Malerei und raumgreifenden Installationen mit Werken des Impressionisten Claude Monet. Die Ausstellung rückt das kreative Potenzial jedes Menschen in den Mittelpunkt. Sie zeigt so, dass künstlerischer Ausdruck nicht allein professionellen Kunstschaffenden vorbehalten ist. Gesten mit Pinsel, Hand oder Stift werden zu Zeichen gemeinsamer Teilhabe und Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kollektive Osmose“ markiert zugleich die erste Kooperation zwischen dem MINSK und dem <a href="https://www.museumsfernsehen.de/category/deutschland/brandenburg/potsdam/museum-barberini/">Museum Barberini</a>. Für das Projekt hat Murillo eigens neue Gemälde geschaffen, die sowohl im MINSK als auch im Rahmen einer Intervention im Museum Barberini präsentiert werden. Zentrale Werkserien Claude Monets ergänzen die Schau, die im MINSK in einen spannungsreichen Dialog mit Murillos zeitgenössischer Kunst treten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://dasminsk.de/" target="_blank" rel="noopener">dasminsk.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/oscar-murillo-verwandelt-das-minsk-in-einen-ort-des-austauschs/">Oscar Murillo verwandelt das MINSK in einen Ort des Austauschs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preußen und die Demokratie: Tagung fragt nach dem monarchischen Erbe im heutigen Deutschland</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/preussen-und-die-demokratie-tagung-fragt-nach-dem-monarchischen-erbe-im-heutigen-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:09:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg Museum | Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg an der Havel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Schloss Rekonstruktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich der Große]]></category>
		<category><![CDATA[Garnisonkirche Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenzollern]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenzollernmonarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Hohenzollernstreit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernort Garnisonkirche]]></category>
		<category><![CDATA[monarchisches Erbe Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalbewusstsein Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[nationale Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Preußen Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Preußen Kulturgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reichsbürger]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung Zeitgeschichte 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Thron Altar Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervereinigung Symbolpolitik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=115422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rekonstruierte Schlösser, wiederbegrabene Könige, Hohenzollernstreit: Wie viel Preußen steckt im demokratischen Deutschland – und was bedeutet das? Eine Tagung in Potsdam geht dieser unbequemen Frage auf den Grund. Mit dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/preussen-und-die-demokratie-tagung-fragt-nach-dem-monarchischen-erbe-im-heutigen-deutschland/">Preußen und die Demokratie: Tagung fragt nach dem monarchischen Erbe im heutigen Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Christoph Martin Vogtherr: Distanzierung von der Monarchie?" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/jyeWl_xsgI0?list=PLIkOuRu56YKmgCDsNwV9JWwE1BH6lUsR7" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rekonstruierte Schlösser, wiederbegrabene Könige, Hohenzollernstreit: Wie viel Preußen steckt im demokratischen Deutschland – und was bedeutet das? Eine Tagung in Potsdam geht dieser unbequemen Frage auf den Grund.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Wiederaufbau des Kirchturms der Garnisonkirche Potsdam und den rekonstruierten Fassaden des Berliner Schlosses hat das wiedervereinte Deutschland zwei der bedeutendsten Bausymbole der preußisch-deutschen Monarchie neu erstehen lassen. Was das für eine Demokratie bedeutet, die sich auf vordemokratische Symbolbauten bezieht, ist die Leitfrage einer Tagung des Lernorts Garnisonkirche Potsdam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe zur historischen Einheit von Thron, Altar und Militär – jener Trias, die die Garnisonkirche einst verkörperte. Im Mittelpunkt steht diesmal die politische Dimension des Preußen-Bildes: Welche Rolle spielt das monarchische Preußen im heutigen politischen Diskurs? Und vor allem: Von welchem Preußen ist dabei eigentlich die Rede?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Kulturalisierung zur Politisierung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückbesinnung auf Preußen, die seit den 1980er Jahren einsetzte, war zunächst vor allem kulturell geprägt. Doch die politische Dimension war nie verschwunden – sie trat nur vorübergehend in den Hintergrund. Seit der deutschen Wiedervereinigung meldet sie sich mit wachsender Deutlichkeit zurück: Die Umbettung Friedrichs des Großen im Jahr 1991, Debatten um ein mögliches Bundesland Brandenburg, der Hohenzollernstreit um Kunst- und Vermögensrückgaben sowie das Phänomen der Reichsbürger sind Zeichen dafür, dass monarchische Vorstellungen in der Gegenwart weiter wirken – teils subtil, teils offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist das Phänomen kein rein deutsches. Für die meisten heutigen Demokratien gilt, dass ihnen Monarchien vorausgingen, die grundlegend für die Nationenbildung waren. Doch die Frage, wie ein demokratisches Gemeinwesen mit diesem Erbe umgeht – ob es monarchische Monumente zur Verkörperung eines nationalen Bewusstseins macht –, stellt sich nirgendwo drängender als dort, wo die Symbole buchstäblich neu gebaut werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tagung lädt dazu ein, diese Zusammenhänge kritisch zu durchleuchten: als historische Analyse, aber auch als demokratiepolitische Reflexion über das Verhältnis von Vergangenheit, Identität und Gegenwart.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/" target="_blank" rel="noopener">Gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/preussen-und-die-demokratie-tagung-fragt-nach-dem-monarchischen-erbe-im-heutigen-deutschland/">Preußen und die Demokratie: Tagung fragt nach dem monarchischen Erbe im heutigen Deutschland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der Fall Liebermann&#8221; – Der neue Video-Podcast aus dem Museum Barberini</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/der-fall-liebermann-der-neue-video-podcast-aus-dem-museum-barberini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 14:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Secession]]></category>
		<category><![CDATA[Der Fall Liebermann]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Nichelmann]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerbiografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Max Liebermann]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[wahre Geschichten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=115086</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit „Der Fall Liebermann“ startet ein eindrucksvoller Video-Podcast über das Leben und Wirken von Max Liebermann – einem der bedeutendsten Künstler Deutschlands. Die Serie erzählt von Ruhm und gesellschaftlichem Aufstieg, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/der-fall-liebermann-der-neue-video-podcast-aus-dem-museum-barberini/">&#8220;Der Fall Liebermann&#8221; – Der neue Video-Podcast aus dem Museum Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Der Fall Liebermann - Folge 4: Die Villa am See" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/wTPFVTsG7Hk?list=PL_pBeLKA9IFl2zMRWQog-jQd-I75cfaMC" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „Der Fall Liebermann“ startet ein eindrucksvoller Video-Podcast über das Leben und Wirken von Max Liebermann – einem der bedeutendsten Künstler Deutschlands. Die Serie erzählt von Ruhm und gesellschaftlichem Aufstieg, aber auch von politischer Hetze, Ausgrenzung und dem dramatischen Wandel einer ganzen Epoche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Kaiserreich, Impressionismus und Nationalsozialismus entfaltet sich die bewegende Geschichte eines Mannes, der die deutsche Kunstwelt revolutionierte und später selbst zum Opfer gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Künstler zwischen Anerkennung und Verfolgung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wurde Max Liebermann zunächst gefeiert und später gezielt verdrängt? Wie konnte ein Künstler, der die moderne Kunst in Deutschland entscheidend prägte, am Ende isoliert und ausgegrenzt werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Fragen geht Host Johannes Nichelmann in „Der Fall Liebermann“ nach. Atmosphärisch erzählt und fundiert recherchiert, verbindet der Podcast historische Hintergründe mit persönlichen Einblicken in das Leben eines außergewöhnlichen Künstlers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hochwertiger Video-Podcast aus dem Museum Barberini</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Produziert wurde „Der Fall Liebermann“ direkt im Museum Barberini. Die hochwertige Produktion verbindet Kunst, Geschichte und Politik zu einem intensiven Hörerlebnis für alle, die sich für Biografien, Zeitgeschichte und wahre Geschichten interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Podcast ist eine Produktion von nb Studios im Auftrag des Museums Barberini Potsdam.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für Fans von Geschichte, Kunst und gesellschaftlichen Debatten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Fall Liebermann“ richtet sich an alle, die sich für deutsche Geschichte, Kunstgeschichte, politische Entwicklungen und außergewöhnliche Lebensgeschichten begeistern. Der Podcast zeigt eindrucksvoll, wie eng Kunst, Gesellschaft und Macht miteinander verbunden sind – damals wie heute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-barberini.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/der-fall-liebermann-der-neue-video-podcast-aus-dem-museum-barberini/">&#8220;Der Fall Liebermann&#8221; – Der neue Video-Podcast aus dem Museum Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Max Liebermann: Wenn Gemälde zum Bauplan für die Wirklichkeit werden</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/max-liebermann-wenn-gemaelde-zum-bauplan-fuer-die-wirklichkeit-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Evelyn Wöldicke Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenrekonstruktion Liebermann]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus Ausstellung 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionistische Malerei Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Liebermann Villa Wannsee]]></category>
		<category><![CDATA[Max Liebermann Gartenbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Max Liebermann Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Barberini Potsdam]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=114004</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Vitalität seiner Gartenbilder und Porträts fasziniert bis heute. Evelyn Wöldicke gibt im Interview Einblicke in die Ausstellung „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini und erklärt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/max-liebermann-wenn-gemaelde-zum-bauplan-fuer-die-wirklichkeit-werden/">Max Liebermann: Wenn Gemälde zum Bauplan für die Wirklichkeit werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Interview with  Evelyn Wöldicke // Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/PMZaoAA6Faw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vitalität seiner Gartenbilder und Porträts fasziniert bis heute. Evelyn Wöldicke gibt im Interview Einblicke in die Ausstellung „Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ im Museum Barberini und erklärt, warum Liebermanns Kunst weit über die Leinwand hinausreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was macht die Werke von Max Liebermann auch über ein Jahrhundert später noch so besonders? Für Evelyn Wöldicke ist es vor allem die ungebändigte Lebendigkeit. Mit seinem charakteristischen lockeren Pinselstrich gelang es Liebermann, das pure Leben und echte Bewegung in seinen Bildern einzufangen – ein Stil, der die Menschen damals wie heute unmittelbar anspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Villa als emotionaler Erinnerungsort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Liebermann-Villa am Wannsee ist weit mehr als nur ein Museum. Sie ist ein Ort, an dem Kunst, Geschichte und persönliches Gedenken aufeinandertreffen. Diese vielschichtige Historie sorgt dafür, dass Besucher oft sehr emotional auf diesen besonderen Ort reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst als einzige Quelle der Rekonstruktion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein faszinierendes Detail der Museumsgeschichte ist die Wiederherstellung des berühmten Gartens. Da aus der Zeit Liebermanns weder schriftliche Pflanzlisten noch detaillierte Gartenpläne existierten, dienten seine Gemälde als einzige Grundlage für die Rekonstruktion.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Farben und Formen:</strong> Anhand der Bilder konnten Experten die Farbigkeit der Rabatten bestimmen und einzelne Pflanzenarten identifizieren.</li>



<li><strong>Zeitreise in die 1920er:</strong> Der heutige Zustand des Gartens basiert vollständig auf der künstlerischen Interpretation des Zustands in den 1920er Jahren, wie ihn Liebermann auf der Leinwand verewigte.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-barberini.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/max-liebermann-wenn-gemaelde-zum-bauplan-fuer-die-wirklichkeit-werden/">Max Liebermann: Wenn Gemälde zum Bauplan für die Wirklichkeit werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Avantgarde in Potsdam: Das Museum Barberini feiert den deutschen Impressionismus</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-in-potsdam-das-museum-barberini-feiert-den-deutschen-impressionismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 12:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Barberini Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Lovis Corinth]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Slavona]]></category>
		<category><![CDATA[Max Liebermann]]></category>
		<category><![CDATA[Max Slevogt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=113381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Licht, Farbe und radikale Aufbruchsstimmung: Ab dem 28. Februar 2026 wird Potsdam zum Schauplatz einer kunsthistorischen Sensation. Die Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ präsentiert mit über [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-in-potsdam-das-museum-barberini-feiert-den-deutschen-impressionismus/">Avantgarde in Potsdam: Das Museum Barberini feiert den deutschen Impressionismus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/09wxPSblVoU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Licht, Farbe und radikale Aufbruchsstimmung: Ab dem 28. Februar 2026 wird Potsdam zum Schauplatz einer kunsthistorischen Sensation. Die Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ präsentiert mit über 100 Gemälden ein Panorama jener Epoche, die das Sehen in Deutschland für immer veränderte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lange Zeit galt der Impressionismus als rein französisches Phänomen. Doch die Schau im Museum Barberini korrigiert diesen Blick und zeigt, wie leidenschaftlich und eigenständig deutsche Künstlerinnen und Künstler die Natur und das moderne Leben auf die Leinwand baten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Who-is-Who der deutschen Moderne</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht <strong>Max Liebermann</strong>, der unermüdliche Motor der Berliner Sezession. Doch die Ausstellung geht weit über den „König der deutschen Impressionisten“ hinaus. Sie vereint die großen Protagonisten und heute wiederzuentdeckende Pionierinnen der Bewegung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die „Dreigestirn“:</strong> Neben Liebermann glänzen Hauptwerke von <strong>Lovis Corinth</strong> und <strong>Max Slevogt</strong>.</li>



<li><strong>Die vergessenen Meisterinnen:</strong> Ein besonderer Fokus liegt auf den starken weiblichen Stimmen des Impressionismus, darunter <strong>Dora Hitz</strong>, <strong>Sabine Lepsius</strong>, <strong>Maria Slavona</strong> und <strong>Eva Stort</strong>.</li>



<li><strong>Realismus trifft Licht:</strong> Werke von <strong>Fritz von Uhde</strong> und <strong>Philipp Frank</strong> verdeutlichen den Übergang vom sozialen Realismus zur lichtdurchfluteten Freilichtmalerei.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Gipfeltreffen internationaler Leihgeber</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass diese Schau in dieser Dichte möglich ist, gleicht einem diplomatischen Kraftakt der Kunstwelt. Über <strong>60 Leihgeber</strong> aus ganz Europa haben ihre Schätze nach Potsdam geschickt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nationaler Glanz:</strong> Spitzenwerke kommen aus der <em>Alten Nationalgalerie Berlin</em>, den <em>Staatlichen Kunstsammlungen Dresden</em>, der <em>Hamburger Kunsthalle</em> sowie dem <em>Städel Museum</em> Frankfurt.</li>



<li><strong>Internationale Allianz:</strong> Auch das <em>Musée d’Orsay</em> in Paris und das <em>Belvedere</em> in Wien unterstreichen mit ihren Leihgaben die europäische Bedeutung des deutschen Impressionismus.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Avantgarde“ ist mehr als eine Bilderschau; es ist die Erzählung eines Befreiungsschlags gegen die erstarrte akademische Malerei des Kaiserreichs. Die Besucher erleben hautnah, wie der flüchtige Moment, das Spiel von Licht und Schatten und die subjektive Empfindung zur neuen künstlerischen Wahrheit wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trailer: MACO Film</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-barberini.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-in-potsdam-das-museum-barberini-feiert-den-deutschen-impressionismus/">Avantgarde in Potsdam: Das Museum Barberini feiert den deutschen Impressionismus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Avantgarde verstehen: Der Expertenfilm zur großen Liebermann-Schau im Barberini</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-verstehen-der-expertenfilm-zur-grossen-liebermann-schau-im-barberini/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 12:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Barberini]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Secession]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenfilm]]></category>
		<category><![CDATA[französischer Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Max Liebermann]]></category>
		<category><![CDATA[Ortrud Westheider]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=113384</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Impressionismus in Deutschland war weit mehr als nur ein neuer Malstil – er war ein politisches Statement gegen die Starre des Kaiserreichs. Pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung „Avantgarde. Max [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-verstehen-der-expertenfilm-zur-grossen-liebermann-schau-im-barberini/">Avantgarde verstehen: Der Expertenfilm zur großen Liebermann-Schau im Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Liebermann: Expertenfilm // Expert Talks" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/DG9gAW7hbRo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Impressionismus in Deutschland war weit mehr als nur ein neuer Malstil – er war ein politisches Statement gegen die Starre des Kaiserreichs. Pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ (28. Februar – 7. Juni 2026) veröffentlicht das Museum Barberini ein hochkarätig besetztes Video, das die Hintergründe dieser künstlerischen Revolution beleuchtet.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem neuen Expertenfilm diskutieren führende Kunsthistorikerinnen und Kuratoren, wie Max Liebermann und seine Zeitgenossen den Blick über die Grenzen wagten, um die deutsche Kunstwelt zu internationalisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Max Liebermann: Der Diplomat der Moderne</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Film zeigt auf, dass Liebermann nicht nur als Maler eine Schlüsselfigur war. Als Präsident der <strong>Berliner Secession</strong> und leidenschaftlicher Sammler französischer Meister brachte er den Geist von Paris nach Berlin.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Internationalität gegen Nationalismus:</strong> In einem von Nationalstolz geprägten Kaiserreich setzte Liebermann auf den Austausch mit Frankreich – ein mutiger Schritt, der die deutsche Kunst aus der akademischen Isolation befreite.</li>



<li><strong>Die Motive der Freiheit:</strong> Das Video führt ein in die Welt der pulsierenden Stadtansichten, der modernen Freizeitkultur und der dramatischen Theaterszenen, die damals als unerhört modern galten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Gipfeltreffen der Expertise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere an diesem Video ist die Dichte an fachlichem Wissen. In moderierten Gesprächen kommen die Köpfe hinter der Forschung zu Wort:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dr. Ortrud Westheider</strong> (Direktorin, Museum Barberini): Erläutert die kuratorische Vision der Potsdamer Schau.</li>



<li><strong>Dr. Barbara Schaefer</strong> (Wallraf-Richartz-Museum, Köln): Gibt Einblicke in die Verbindung zur französischen Malerei.</li>



<li><strong>Prof. Dr. Lucy Wasensteiner</strong> (Universität Bonn): Analysiert die gesellschaftspolitische Bedeutung der Avantgarde.</li>



<li><strong>Dr. Alexander Bastek</strong> (Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck) &amp; <strong>Dr. Karoline Feulner</strong> (Landesmuseum Mainz): Beleuchten die regionalen Zentren und die Vielfalt der beteiligten Künstlerinnen und Künstler.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr  unter: <a href="https://www.museum-barberini.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.museum-barberini.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/avantgarde-verstehen-der-expertenfilm-zur-grossen-liebermann-schau-im-barberini/">Avantgarde verstehen: Der Expertenfilm zur großen Liebermann-Schau im Barberini</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Umbruch und Stillstand: Fotografische Zeitzeugnisse im Brandenburg Museum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/zwischen-umbruch-und-stillstand-fotografische-zeitzeugnisse-im-brandenburg-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 13:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg Museum | Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[aktuelle Ausstellungen Potsdam 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Das Weite suchen]]></category>
		<category><![CDATA[DDR-Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenarbeit DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerfall Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi Überwachung Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Transformationsprozess Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wendezeit Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössische Fotografie Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur DDR Kunst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=113339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zeit des Übergangs von der späten DDR in die frühen 1990er-Jahre war eine Ära extremer Kontraste. Das Brandenburg Museum präsentiert mit der Ausstellung „Das Weite suchen“ Fotografien, die diesen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/zwischen-umbruch-und-stillstand-fotografische-zeitzeugnisse-im-brandenburg-museum/">Zwischen Umbruch und Stillstand: Fotografische Zeitzeugnisse im Brandenburg Museum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Blick in die Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/dhWGlhDEfhw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zeit des Übergangs von der späten DDR in die frühen 1990er-Jahre war eine Ära extremer Kontraste. Das Brandenburg Museum präsentiert mit der Ausstellung „Das Weite suchen“ Fotografien, die diesen Transformationsprozess auf eine sehr persönliche Weise dokumentieren – jenseits offizieller Presseabteilungen und staatlicher Zensur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was macht den Blick eines Fotografen in Zeiten des radikalen Wandels aus? Die Ausstellung „Das Weite suchen“ gibt darauf eine Antwort, die tief in die Privatsphäre und die soziopolitischen Umbrüche Ostdeutschlands eintaucht. Im Zentrum steht das „genaue Hinschauen“ auf Freunde, Fremde und die individuelle Suche nach dem Glück in einem System, das sich gerade auflöste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Freiheit des Augenblicks</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblickend beschreibt die Ausstellung eine historisch einmalige Phase der fotografischen Freiheit. Es gab ein kurzes Zeitfenster, in dem Fotografen dokumentieren konnten, „wo, wie und wie lange man wollte“ – eine Unmittelbarkeit, die weder in der kontrollierten DDR noch in der heutigen, von Presseabteilungen durchgetakteten Arbeitswelt existiert. Während man zu DDR-Zeiten teils noch informell in Tagebaue gelangte, stehen heute oft restriktive Genehmigungsprozesse im Weg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schattenseiten der Wende: Irritation und rechte Szene</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die gezeigten Arbeiten reflektieren auch die Brüche in der Biografie der Beteiligten. Ein Künstler, der die DDR bereits vor dem Mauerfall verließ, schildert seinen Schock über das schnelle Erstarken der rechten Szene unmittelbar nach der Wende. Diese gesellschaftliche Verwerfung bildet einen harten Kontrast zu den banalen, fast privaten Beobachtungen im Alltag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zensur und „Luxusarbeit“</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beleuchtet zudem die Absurditäten des DDR-Apparats und die Härte der Transformation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Stasi-Banalität:</strong> Alltägliche Szenen wie Wäsche auf dem Hof wurden in Stasi-Akten akribisch auf Notizzetteln festgehalten.</li>



<li><strong>Frauenarbeit:</strong> Das Projekt „Luxusarbeit“ dokumentiert Arbeitsplätze von Frauen, die nach der Wende wegrationalisiert wurden und heute nicht mehr existieren.</li>



<li><strong>Die Macht des Rotstifts:</strong> Eindrücklich wird von der staatlichen Zensur berichtet: Ein Funktionär strich jedes einzelne Bild eines Stapels mit einem Filzstift durch und versah es mit dem Vermerk „Zur Veröffentlichung nicht freigegeben“.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Brandenburg Museum schafft mit dieser Schau einen Raum, in dem das Private politisch wird und die Komplexität der ostdeutschen Identität zwischen Überwachung und neu gewonnener Freiheit spürbar bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/" target="_blank" rel="noopener">gesellschaft-kultur-geschichte.de/brandenburg-museum/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/zwischen-umbruch-und-stillstand-fotografische-zeitzeugnisse-im-brandenburg-museum/">Zwischen Umbruch und Stillstand: Fotografische Zeitzeugnisse im Brandenburg Museum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
