
„Denken ohne Geländer”: Natalie Amiri und Michel Friedman über „Konflikt”
18. August | 20:00
Das Jüdische Museum Frankfurt lädt mit seiner Gesprächsreihe „Denken ohne Geländer” zu einem offenen Austausch über die großen Fragen unserer Zeit ein. Am 18. August um 20 Uhr diskutieren die Journalistin Natalie Amiri und der Publizist Michel Friedman im Livestream über das Thema Konflikt – in einer besonderen Sitzskulptur des Künstlers Tobias Rehberger.
Hannah Arendt als Leitfigur
Die Reihe greift eine berühmte Wendung der Philosophin Hannah Arendt auf: „Denken ohne Geländer”. Damit ist das freie, unvoreingenommene Denken gemeint, das nicht an feste Dogmen oder eingefahrene Muster gebunden ist. In einer Welt, die sich rasant verändert, möchte das Jüdische Museum Frankfurt mit dieser Formate einen Raum schaffen, in dem diese Veränderungen reflektiert und ihre Bedeutung für unser Zusammenleben erörtert werden.
Zwei starke Stimmen, ein brisantes Thema
An diesem Abend begegnen sich zwei profilierte Denker: Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Gastgeber der Reihe, und Natalie Amiri. Die Weltspiegel-Moderatorin, Bestsellerautorin und Journalistin war viele Jahre als ARD-Korrespondentin im Iran tätig und bringt damit eine einzigartige Perspektive auf internationale Konflikte ein. Gemeinsam widmen sie sich der Frage, was Konflikt in der heutigen Zeit bedeutet – zwischen Gesellschaften, Kulturen und im direkten Miteinander.
Kunst als Gesprächsort
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist der Ort selbst: Die Gespräche finden in einer eigens geschaffenen Sitzskulptur des Künstlers Tobias Rehberger statt. So wird das Museum nicht nur zum intellektuellen, sondern auch zum ästhetischen Erlebnisraum, in dem Kunst und Diskurs Hand in Hand gehen.
Mehr unter: www.juedischesmuseum.de
