Ein alter Schlüssel, ein aufbewahrtes Konzertticket, eine zerbeulte Sprühdose – alltägliche Dinge, die Stadtgeschichte erzählen. Das Stadtmuseum Dresden lädt alle ein, ihre persönlichen Geschichten zu teilen.
Was macht Stadtgeschichte lebendig? Nicht nur die großen Ereignisse und offiziellen Dokumente – sondern die kleinen, persönlichen Dinge, die Menschen aufheben, weil sie etwas bedeuten. Ein alter Schlüssel, der an eine verlorene Wohnung erinnert. Ein Konzertticket, das jahrelang im Schubfach liegt. Eine zerbeulte Sprühdose mit einer Geschichte dahinter.
Das Stadtmuseum Dresden hat dafür eine neue digitale Plattform entwickelt: YOUR DRESDEN STORY. Hier können persönliche Erinnerungen, Fotos und Geschichten hochgeladen, geteilt, geliked und kommentiert werden – offen für alle, die Teil der Dresdner Stadtgeschichte sind oder waren.
Den Auftakt macht die aktuelle Sonderausstellung „Platte Ost / West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise”: Der erste thematische Schwerpunkt auf der Plattform dreht sich um das Leben im Plattenbau – Kindheitserinnerungen, Nachbarschaften, Alltag zwischen Beton und Gemeinschaft. Weitere Themenschwerpunkte werden folgen.
YOUR DRESDEN STORY versteht Stadtgeschichte als gemeinsamen, vielstimmigen Prozess – und erweitert das Stadtmuseum damit in den digitalen Raum. Geschichte wird so nicht nur bewahrt, sondern aktiv mitgeschrieben.
Mehr unter: yourstory.stadtmuseum-dresden.de




