Das zweite Symposium der Reihe VIRAL HALLUCINATIONS widmet sich der Frage, wie digitale Technologien und soziale Medien unsere Wahrnehmung von Körpern verändern – von unserem eigenen bis zu jenen anderer. Unter dem Titel Digitale Körper – Sichtbarkeit, Kontrolle, Affekte versammelt das Haus der Photographie Temporär ein hochkarätiges, interdisziplinäres Programm mit künstlerischen, kuratorischen und wissenschaftlichen Beiträgen.
Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Politiken der (Un-)Sichtbarkeit im Zeitalter algorithmischer Bilder: Wer ist sichtbar, wer wird überwacht, bewertet oder ausgeschlossen? Welche Formen der Selbstinszenierung und digitalen Präsenz entstehen? Und wie verändert maschinelles Sehen unsere affektive Bildkultur und unser Verständnis von Körper, Öffentlichkeit und Intimität?
Beiträge u. a. von Dr. Jana Johanna Haeckel, Sheung Yiu, Marco De Mutiis, Jonas Höschl, Dr. Annekathrin Kohout und Laia Abril setzen sich mit emotionalen Ökonomien, digitaler Zeug*innenschaft und feministischen Bildpolitiken auseinander.
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