Symposium im MAK: “Die lange Geschichte der Wiener Moderne” beleuchtet kulturelle Vernetzungen von 1900 bis heute

Im Juni 2025 widmete sich das MAK – Museum für angewandte Kunst Wien zwei Tage lang der umfassenden Analyse der Wiener Moderne – von ihren Anfängen im späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das interdisziplinäre Symposium „Die lange Geschichte der Wiener Moderne“ brachte Expert*innen aus Musik, Literatur, bildender Kunst, Design und Architektur zusammen, um Verbindungen, Parallelen und Wechselwirkungen innerhalb dieser kulturellen Strömung zu untersuchen.

Kulturgeschichte im Dialog

Im Fokus der Tagung am 10. und 11. Juni 2025 stand der Versuch, künstlerische Entwicklungen über Fachgrenzen hinweg zu vernetzen. Welche Themen, Stile oder sozialen Spannungen durchziehen die Wiener Moderne in den verschiedenen Disziplinen? Welche kulturellen Dynamiken bestimmten ihre Transformationen in der Zwischenkriegszeit und wie wurde sie nach 1945 neu gelesen, gedeutet oder weitergeführt?

Europäischer Kontext und internationale Perspektive

Besonderes Augenmerk galt dem Vergleich mit anderen europäischen Metropolen. Wien wurde als kulturelles Epizentrum in einen internationalen Kontext gestellt – um Gemeinsamkeiten, aber auch Spezifika der Wiener Moderne im Vergleich zu Städten wie Berlin, Paris oder London zu diskutieren.

Das Symposium verdeutlichte: Die Wiener Moderne ist keine abgeschlossene historische Phase, sondern ein lebendiges kulturelles Erbe, das bis heute künstlerische Praxis, Theorie und gesellschaftliche Debatten inspiriert.

Mehr unter: www.mak.at

























































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