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Planetary Health: Wenn das Klima krank macht – und wie die Medien darüber berichten

14. April | 19:00

Hitzewellen, Atemwegserkrankungen durch Luftverschmutzung und das Schwinden der Artenvielfalt: Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Gefahr für die Zukunft mehr, sondern eine reale Bedrohung für unsere heutige Gesundheit. Doch kommt diese Botschaft auch bei uns an? Am 14. April 2026 beleuchtet ein hochkarätig besetzter Livestream das Konzept der „Planetary Health“ und hinterfragt kritisch, wie Medien und Wissenschaft über diese Überlebensfragen kommunizieren.

In einer Zeit, in der wissenschaftliche Fakten oft gegen populistische Narrative antreten müssen, widmen sich Dr. Julia Serong und Professor Dr. Lars Guenther der Frage, wie wir das Vertrauen in die Klimaforschung stärken können.

Das Konzept „Planetary Health“

Hinter dem Begriff verbirgt sich die Erkenntnis, dass die menschliche Gesundheit untrennbar mit dem Zustand der Erde verbunden ist. Es geht nicht mehr nur um den Schutz der Eisbären, sondern um:

  • Globale Erwärmung: Zunahme von Hitzeschlägen und Herz-Kreislauf-Problemen.
  • Verschmutzung: Die Auswirkungen von Mikroplastik und Schadstoffen in Wasser, Boden und Luft auf unseren Organismus.
  • Artensterben: Der Verlust natürlicher Heilmittelquellen und die steigende Gefahr von Zoonosen (Infektionskrankheiten).

Die Macht der Schlagzeilen

Warum ist uns dieser Zusammenhang oft nicht bewusst? Die Referenten untersuchen die mediale Darstellung:

  1. Fokus-Check: Welche Themen schaffen es in die Abendnachrichten und welche bleiben unsichtbar?
  2. Schuldfrage: Wer wird in der Berichterstattung als Verantwortlicher benannt – die Politik, die Industrie oder der Einzelne?
  3. Lösungsorientierung: Werden gangbare Wege aufgezeigt oder dominieren dystopische Szenarien?

Zwischen Fakten und Fake News

Der Abend bietet exklusive Einblicke in aktuelle Forschungsdaten: Wie steht es um das Vertrauen der Deutschen in die Klimawissenschaft? In einer Welt voller Algorithmen und Filterblasen ist die Wissenschaftskommunikation gefordert, konstruktiv mit Fehlinformationen umzugehen.

Mehr unter: deutsches-museum.de

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