
Per Zoom zu Franz Xaver Messerschmidt im Belvedere Wien
1. Juli | 15:00
Verzerrte Grimassen, rätselhafte Ausdrücke, skurrile Mimik – Franz Xaver Messerschmidts Kopfstücke faszinieren seit Jahrhunderten.
Sie gehören zu den seltsamsten und zugleich fesselndsten Werken der Barockbildhauerei: die sogenannten Kopfstücke von Franz Xaver Messerschmidt. Büsten mit extremen Gesichtsausdrücken, zwischen Schmerz und Grimasse, zwischen Ekstase und Konzentration – Werke, über deren Entstehung und Bedeutung bis heute gerätselt wird. Die Online-Kulturplattform Die Gute Stunde widmet ihnen nun ein besonderes Highlight ihres Programms.
Die Kunstvermittlerinnen Eva Mühlbacher und Philipp Reichel-Neuwirth von der Österreichischen Galerie Belvedere nehmen das Online-Publikum mit hinter die Kulissen – und präsentieren dabei neue 3D-Modelle der Kopfstücke, die völlig neue Perspektiven auf die Werke ermöglichen. „Die 3D-Technik macht ganz neue erstaunliche Entdeckungen möglich”, freut sich Eva Mühlbacher. Denn was im Museum nur aus einer Perspektive zu sehen ist, lässt sich digital von allen Seiten erkunden – und enthüllt dabei Details, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.

