
Hirnforschung und NS-Verbrechen: Diskussion in der Topographie des Terrors beleuchtet das Schicksal von über 1.900 Opfern
20. Oktober | 19:00
Wie profitierten deutsche Forschungseinrichtungen von den NS-Verbrechen? Eine öffentliche Diskussion am 20. Oktober 2026 in der Topographie des Terrors in Berlin widmet sich der Geschichte der Hirnforschung während der NS-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen Tausende menschliche Gehirnpräparate, die aus dem nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungssystem stammten und noch Jahrzehnte nach Kriegsende für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt wurden. Eine internationale Forschungsgruppe hat inzwischen die Namen und Schicksale von mehr als 1.900 Opfern rekonstruiert. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen.
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