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	<title>Salomonischer Tempel &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Salomonischer Tempel &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Jerusalem als Nabel der Welt und Ort des Jüngsten Gerichts: Vortrag von Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 07:19:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Warum gilt Jerusalem in Judentum, Christentum und Islam als ein besonderer heiliger Ort? Dieser Frage widmet sich Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein in seinem Vortrag „Jerusalem als Nabel der Welt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum gilt Jerusalem in Judentum, Christentum und Islam als ein besonderer heiliger Ort? Dieser Frage widmet sich Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein in seinem Vortrag „Jerusalem als Nabel der Welt und Ort des Jüngsten Gerichts“.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Veranstaltung fand am 25. September 2026 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst statt und ist Teil der „<a href="https://www.museumsfernsehen.de/vortrag-in-muenchen-hatschepsut-und-der-machteffekt-des-geschlechtswechsels/">Manfred Görg-Gedächtnisvorlesung</a>“. Sie entsteht in Kooperation mit der <a href="https://www.freunde-abrahams.de" target="_blank" rel="noopener">Gesellschaft Freunde Abrahams e.V.</a></strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie heilige Orte entstehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Religionen bestimmen, welche Orte für ihre Gemeinschaften als heilig gelten. Mit der Sesshaftwerdung des Menschen entstanden erste Tempelanlagen und religiöse Zentren, die nicht nur Orte des Gottesdienstes, sondern auch symbolische Mittelpunkte der jeweiligen Weltordnung waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Tradition steht auch der Tempel von Jerusalem.<strong> </strong>Er wurde über Jahrhunderte als Mitte und Achse der Welt verstanden – als ein Ort, um den sich die religiöse Vorstellung von Welt und Schöpfung symbolisch drehte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jerusalem als geistiges Zentrum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels durch die Römer blieb der Ort für das Judentum von zentraler Bedeutung. Die Erinnerung an den Tempel und seine symbolische Bedeutung bestanden über Jahrhunderte fort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der islamischen Herrschaft veränderte sich die religiöse Nutzung des Ortes. Unter Kalif Umar wurde der Platz wieder dem Gottesdienst zugeführt. Unter Kalif Abd al-Malik entstand dort schließlich der Felsendom, eines der bedeutendsten Bauwerke der islamischen Architektur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Felsendom und der Jüngste Tag</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Felsendom wurde nicht nur als Bezugspunkt zur Geschichte des Salomonischen Tempels verstanden. In unterschiedlichen religiösen Deutungen erhielt der Ort auch eine eschatologische Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er wurde mit der Vorstellung vom Schlussstein der Schöpfung und insbesondere mit dem Jüngsten Gericht verbunden. Damit wurde Jerusalem zu einem Ort, an dem sich Vorstellungen von Schöpfung, Heilsgeschichte und dem Ende der Welt miteinander verbinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein gemeinsamer heiliger Ort für drei Religionen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte Jerusalems zeigt, wie eng Judentum, Christentum und Islam miteinander verbunden sind. Trotz unterschiedlicher religiöser Traditionen und Deutungen beziehen sich alle drei Religionen auf die besondere Bedeutung Jerusalems und seiner heiligen Orte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag von Klaus Bieberstein nimmt diese gemeinsame Geschichte in den Blick und zeigt, wie sich religiöse Vorstellungen über Jahrtausende hinweg an einem Ort überlagert und weiterentwickelt haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Manfred Görg-Gedächtnisvorlesung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag fand im Rahmen der Manfred Görg-Gedächtnisvorlesung am 25.9.2026 statt und verbindet religionsgeschichtliche, historische und archäologische Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://smaek.de" target="_blank" rel="noopener">smaek.de</a></p>
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		<title>Hamburg Museum: In der Tiefe des Objekts</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/hamburg-museum-in-der-tiefe-des-objekts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2015 13:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurierung]]></category>
		<category><![CDATA[Salomonischer Tempel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Restaurierung des Hamburger Modells des Salomonischen Tempels Zu den prominentesten Stücken des Museums für Hamburgische Geschichte gehört ein weitgehend aus Holz bestehendes Modell des Salomonischen Tempels. Nun wird es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/n9AEJ65X5Sk?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Restaurierung des Hamburger Modells des Salomonischen Tempels</p>
<p>Zu den prominentesten Stücken des Museums für Hamburgische Geschichte gehört ein weitgehend aus Holz bestehendes Modell des Salomonischen Tempels. Nun wird es nach umfassender Restaurierung wieder präsentiert.</p>
<p>Auftraggeber für das Hamburger Tempelmodell war der Jurist und Ratsherr Gerhard Schott (1641– 1702). Im Jahre 1677/78 war der vielseitig gebildete Schott maßgeblich an der Gründung der Hamburger Oper am Gänsemarkt, der ersten bürgerlich initiierten Oper im deutschsprachigen Raum, beteiligt und bis 1693 ihr erster Direktor. Ab etwa 1680 ließ er das Modell von erschiedenen Handwerkern in großer Feinarbeit anfertigen. Historischen Berichten zufolge war es in einem Nebenraum der Gänsemarktoper ausgestellt, als dort 1692 die Oper „Die Zerstörung Jerusalems“ aufgeführt wurde. Als Bühnendekoration war es also nicht gedacht. Der Grund, ein solch aufwändiges Stück herstellen zu lassen, muss in dem seinerzeit enormen Interesse gesucht werden, diesen Ort der Vollkommenheit zu erfassen. Traditionell galt der Salomonische Tempel als Symbol vollkommener Ordnung auch im übertragenen Sinn, also auch der Ordnung der Welt und somit der Ordnung im Staat. In Anspruch genommen wird er in der Zeit des Barock für die Propagierung einer obrigkeitlichen Ordnung im Sinne einer christlichen heiligen Stadt, die sozialen Frieden und göttliche Gerechtigkeit beschwört.<br />
Mit seinem Grundmaß von knapp 3,50 × 3,50 m ist es das größte historische Modell eines einzelnen Architekturkomplexes.</p>
<p>Der Salomonische Tempel<br />
Konservierung – Restaurierung – Neuentdeckungen<br />
21. Oktober 2015 bis 10. Januar 2016</p>
<p><a href="https://www.shmh.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Historische Museen Hamburg</a></p>
<p>Mitwirkende der Restaurierung<br />
Kristin Goda, Dipl. Restauratorin<br />
Britta Winkelsen, Dipl. Restauratorin<br />
Annette Morinaga, Objektrestauratorin<br />
Karsten Püschner, Dipl. Restaurator<br />
Kaja Schönfelder, Praktikantin der Restaurierung<br />
Peter Brick, Tischler<br />
Gisela Krömer, Assistentin</p>
<p>Kamera<br />
Gisela Krömer<br />
Melcher Ruhkopf</p>
<p>Schnitt<br />
Melcher Ruhkopf<br />
Sönke Knopp</p>
<p>Text<br />
Sönke Knopp<br />
Melcher Ruhkopf<br />
Sprecherin<br />
Sophia Jänicke</p>
<p>Audioaufnahme und Audioschnitt<br />
Lukas Tügel</p>
<p>Musik<br />
NVIE Motho</p>
<p>Konzept und Koordination<br />
Sönke Knopp</p>
<p>Ein Film der Historischen Museen Hamburg</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/hamburg-museum-in-der-tiefe-des-objekts/">Hamburg Museum: In der Tiefe des Objekts</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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