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	<title>Nicole Wermers &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Nicole Wermers &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Shifting the Silence: Wenn die Kunst das Unsagbare sichtbar macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:26:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lenbachhaus]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitgenössische Skulptur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kann Kunst Dinge ausdrücken, für die unsere Sprache schlichtweg zu begrenzt ist? Das Lenbachhaus München widmet sich in der Ausstellung „Shifting the Silence. Die Stille verschieben“ genau dieser Grenzziehung. Inspiriert [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann Kunst Dinge ausdrücken, für die unsere Sprache schlichtweg zu begrenzt ist? Das Lenbachhaus München widmet sich in der Ausstellung „Shifting the Silence. Die Stille verschieben“ genau dieser Grenzziehung. Inspiriert von der Malerin und Schriftstellerin Etel Adnan, lädt die Schau dazu ein, das Poetische jenseits der Worte zu entdecken – und gesellschaftliche Stille radikal zu verschieben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Highlight der Ausstellung ist die Auseinandersetzung mit der Künstlerin <strong>Nicole Wermers</strong>, die im Interview tiefe Einblicke in ihre skulpturale Praxis gibt. Ihre Werke sind nicht nur ästhetische Objekte, sondern messerscharfe Kommentare zu unserem Alltag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicole Wermers: Die Politik des Abwaschs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In ihren Arbeiten rückt Wermers Tätigkeiten in den Fokus, die in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleiben. In der Ausstellung sind zwei zentrale Werkgruppen zu sehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>„Abwaschskulpturen“:</strong> Wermers verwandelt das Alltäglichste – den Abwasch – in Kunst. Sie thematisiert damit die oft unterschätzte Care-Arbeit und fragt: Wer verrichtet diese Arbeit? Warum wird sie im Kunstkontext (und darüber hinaus) übersehen?</li>



<li><strong>„Reclining Female“:</strong> Hier spielt sie mit der klassischen Kunstgeschichte des „liegenden weiblichen Aktes“, bricht diese jedoch durch moderne Materialien und gesellschaftliche Zuschreibungen auf.</li>



<li><strong>Sichtbarkeit:</strong> Indem sie häusliche und geschlechtsspezifische Arbeit in den musealen Raum holt, verleiht sie diesen oft „stummen“ Tätigkeiten eine neue, kraftvolle Bedeutung.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Etel Adnan und die Grenzen der Sprache</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das Werk von <strong>Etel Adnan</strong>. Die Künstlerin schlug vor, die Stille nicht zu brechen, sondern zu „verschieben“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Unaussprechliche:</strong> Sprache dient der Verständigung, kann aber auch zum Hindernis werden, wenn es um die vielschichtigen Eindrücke bildender Kunst geht.</li>



<li><strong>Das Poetische als Eigenwert:</strong> Die Ausstellung ermutigt dazu, Kunst als eine Form der Wahrnehmung zu akzeptieren, die nicht vollständig in Worte übersetzt werden muss.</li>



<li><strong>Erweiterung des Sagbaren:</strong> „Shifting the Silence“ bedeutet auch, den Diskurs über Kunst und Gesellschaft um Nuancen zu bereichern, die in rein logischen Sätzen verloren gingen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: Pech und Schwefel GmbH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter:<a href="http://lenbachhaus.de" target="_blank" rel="noopener"> lenbachhaus.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Kuratorin Anna-Catharina Gebbers im Gespräch mit Nicole Wermers beim Aufbau des Werks &#8220;The Violet Revs&#8221; im Hamburger Bahnhof</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/kuratorin-anna-catharina-gebbers-im-gespraech-mit-nicole-wermers-beim-aufbau-des-werks-the-violet-revs-im-hamburger-bahnhof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 13:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamburger Bahnhof - Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Anna-Catharina Gebbers]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nicole Wermers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Künstlerin Nicole Wermers stellt im Gespräch mit der Kuratorin Anna-Catharina Gebbers ihr Werk „The Violet Revs“ (2017) vor. Zu sehen ist die installative Arbeit in der Ausstellung „Magical Soup. [&#8230;]</p>
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<iframe title="Magical Soup | Die Kuratorin Anna-Catharina Gebbers im Gespräch mit Nicole Wermers" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/EE3FHm4tNk8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Künstlerin Nicole Wermers stellt im Gespräch mit der Kuratorin Anna-Catharina Gebbers ihr Werk „The Violet Revs“ (2017) vor. Zu sehen ist die installative Arbeit in der Ausstellung „Magical Soup. Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben“ (6. September 2020 bis 3. Januar 2021, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicole Wermers wurde 1971 in Emsdetten (DE) geboren und lebt derzeit in London (GB). Von 1990 bis 1997 studierte sie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Sigmar Polke und Claus Böhmler. 1999 erlangte sie den Master of Fine Arts am Central Saint Martins College of Art and Design in London. Im Jahr 2015 wurde Wermers für den Turner-Preis nominiert. Seit 2017 ist Nicole Wermers Professorin an der Akademie der Bildenden Künste München.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magical Soup. Medienkunst aus der Sammlung der Nationalgalerie, der Friedrich Christian Flick Collection im Hamburger Bahnhof und Leihgaben</p>



<p class="wp-block-paragraph">Magical Soup erkundet die Macht und Magie, mit der Bilder Sound, Musik und Sprache Wirklichkeit erzeugen, zu Tage bringen oder verbergen. Die jeweiligen Werke bewegen sich zwischen genauer Beobachtung, radikalem Selbstausdruck und bewusster Dekonstruktion von Identität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Erkundungen zum Verhältnis von (Bewegt-)Bild und Sound geht die Ausstellung mit Werken von Medienkunst-Pionier<em>innen bis hin zu einer jüngeren Künstler</em>innengeneration nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nevin Aladağ, Korakrit Arunanondchai, Trisha Baga, Dineo Seshee Bopape, Stan Douglas, Cyprien Gaillard, Jochen Gerz, Douglas Gordon, Rodney Graham, Dmitry Gutov, Anne Imhof, Christine Sun Kim, Joan La Barbara, Sandra Mujinga, Nam June Paik, Charlemagne Palestine, Ulrike Rosenbach, Pipilotti Rist, Lawrence Weiner, Nicole Wermers, Keiichi Tanaami, Diana Thater, Sung Tieu, David Zink Yi.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/ausstellungen/detail/magical-soup/" target="_blank" rel="noopener">www.smb.museum</a></p>
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