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	<title>Medaillenkunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Medaillenkunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Das Geheimnis der Punzen &#8211; Meisterwerke der Prägekunst in der Staatlichen Münzsammlung München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:51:08 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Staatlichen Münzsammlung München können Besucher Werkzeuge bestaunen, die sonst streng geheim sind: die Punzen. Diese eisernen Schablonen bildeten das Herzstück der Medaillenherstellung – und sind normalerweise in Tresoren der Münzfabriken verborgen. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Hengerer" target="_blank" rel="noopener">Prof. Mark Hengerer</a>, LMU München nimt uns mit zu einem Blick hinter die Kulissen der <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=M%C3%BCnzen">Prägekunst</a> zeigt, warum diese Technik so faszinierend und gleichzeitig so kompliziert ist.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Eisernes Handwerk: Was ist eine Punze?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt Werkzeuge, die man selbst in Frankreich nicht zu Gesicht bekommt: Dort lagern sie in Tresoren der Münzfabriken, gut bewacht und für die Öffentlichkeit unzugänglich. In München hingegen können Besucher diese Meisterwerke der Prägekunst nun bewundern. Eine Punze ist ein großes, massives Eisenstück. In diesen Block hinein wird das Portrait eines Königs oder ein anderes Motiv von Hand herausgearbeitet – ein Prozess, der absolute Könnerschaft erfordert. Das Ergebnis ist eine Art Relief-Stempel, der als Ausgangspunkt für die gesamte Medaillenproduktion dient.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom positiven Eisen zum negativen Stempel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie gelangt das Bild von der Punze auf die Medaille? Zunächst wird die geschnittene Punze gehärtet und weiterbearbeitet. Dann schlägt der Handwerker mit ihr in den eigentlichen Prägestempel ein. Dadurch wird das ursprünglich positive Bild – also das herausgearbeitete Portrait – als Negativ in den Stempel übertragen. Erst wenn man mit diesem Prägestempel dann eine Medaille prägt, erscheint das Motiv wieder positiv, so wie es am Ende aussehen soll. Ein scheinbar umständlicher Weg, der jedoch eine geniale Lösung für ein altes Problem darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die clevere Reserve: Warum das System so funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für diese aufwendige Zwischenschaltung liegt im Alltag der Münzstätte: Prägestempel werden häufig benutzt, verlieren mit der Zeit an Kontur und gehen oft kaputt. Wäre das kunstvolle Portrait direkt in den Stempel geschnitten, müsste bei jedem Defekt das schwierigste und aufwendigste Stück komplett neu geschaffen werden. Dank der Punze hat man das Künstlerisch-wertvolle Motiv jedoch als Reserve gespeichert. Wenn ein Prägestempel zerbricht oder abnutzt, kann man das Portrait mit der Punze neu in einen frischen Stempel einschlagen. Die einfacheren Teile – Inschriften, Jahreszahlen oder kleine Zierelemente – lassen sich dann relativ leicht ergänzen. So entsteht Medaille für Medaille ein neues Stück, ohne dass der Meister jedes Mal von vorne beginnen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.staatliche-muenzsammlung.de" target="_blank" rel="noopener">www.staatliche-muenzsammlung.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Mit Sammleraugen: Die schönste Medaille – Glanzlichter in der Staatlichen Münzsammlung München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 09:58:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Staatliche Münzsammlung München]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayerische Numismatische Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eine Medaille zum persönlichen Lieblingsstück? Die Staatliche Münzsammlung München präsentiert in Kooperation mit der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft eine Ausstellung der besonderen Art: Privatpersonen öffnen ihre Tresore und zeigen [&#8230;]</p>
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<iframe title="“Mit Sammleraugen”" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/6VFIve30RfQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was macht eine Medaille zum persönlichen Lieblingsstück? Die Staatliche Münzsammlung München präsentiert in Kooperation mit der Bayerischen Numismatischen Gesellschaft eine Ausstellung der besonderen Art: Privatpersonen öffnen ihre Tresore und zeigen die Highlights ihrer Sammlungen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Medaillen sind weit mehr als Metallprägungen – sie sind Handgreifreflexe der Geschichte, Kunstwerke im Taschenformat und Ausdruck individueller Leidenschaft. In der aktuellen Schau <strong>„Mit Sammleraugen: Die schönste Medaille“</strong> wird deutlich, welche ästhetischen und emotionalen Werte diese Objekte heute verkörpern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein persönlicher Blick auf die Medaillenkunst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Besondere an dieser Ausstellung ist der kuratorische Ansatz: Nicht die Institution allein wählte die Stücke aus, sondern Sammlerinnen und Sammler folgten der Einladung, ihre ganz persönlichen Favoriten zu präsentieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>75 Meisterwerke:</strong> Die Auswahl umfasst 75 handverlesene Exemplare, die stellvertretend für die Leidenschaft privater Sammler stehen.</li>



<li><strong>Vielfalt der Epochen:</strong> Das Spektrum reicht von den filigranen Porträts der Renaissance über barocke Allegorien bis hin zu modernen, abstrakten Arbeiten zeitgenössischer Medailleure.</li>



<li><strong>Themenreichtum:</strong> Ob historische Ereignisse, berühmte Persönlichkeiten oder rein künstlerische Sujets – die Ausstellung dokumentiert, wie breit gefächert das Interesse heutiger „Sammleraugen“ ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht die „schönste“ Medaille aus?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung lädt die Besucher dazu ein, den Blick der Sammler einzunehmen. Dabei stehen verschiedene Aspekte im Fokus:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Individuelle Qualität:</strong> Die handwerkliche Präzision und der künstlerische Entwurf.</li>



<li><strong>Materialität:</strong> Der Glanz von Edelmetallen oder die Patina von Bronze und Eisen.</li>



<li><strong>Persönliche Geschichte:</strong> Oft ist es nicht nur der materielle Wert, sondern die Provenienz oder eine persönliche Erinnerung, die ein Stück zum Lieblingsstück macht.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bayerische Numismatische Gesellschaft (BNG)</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mitveranstalter unterstreicht die BNG mit diesem Projekt die Bedeutung der privaten Sammlertätigkeit für den Erhalt des kulturellen Erbes. Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen privatem Engagement und öffentlicher Präsentation in einer der weltweit bedeutendsten Münzsammlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.staatliche-muenzsammlung.de/" target="_blank" rel="noopener">www.staatliche-muenzsammlung.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/mit-sammleraugen-die-schoenste-medaille-glanzlichter-in-der-staatlichen-muenzsammlung-muenchen/">Mit Sammleraugen: Die schönste Medaille – Glanzlichter in der Staatlichen Münzsammlung München</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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