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	<title>Kunstrestaurierung &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Correggios „Madonna des heiligen Sebastian“: Restaurierung im gläsernen Schau-Atelier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:07:37 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die „Madonna des heiligen Sebastian“ entstand um 1524 und gilt als bedeutendes Werk des italienischen Renaissance-Malers Antonio Allegri, genannt <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Correggio">Correggio</a>. Der Künstler schuf das Altarbild für die Bruderschaft des heiligen Sebastian in Modena.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die Jahrhunderte hat das Gemälde jedoch erhebliche Schäden erlitten. Im Rahmen eines umfassenden Forschungs- und Restaurierungsprojekts wird der Erhaltungszustand des Werkes untersucht und die Malerei Schritt für Schritt konserviert und restauriert.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Schäden durch den Bildträger</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der auffälligsten Veränderungen an Correggios Gemälde ist heute die wellenartige Oberfläche der Holztafel. Ursache dafür sind ungeeignete Bretter, die bei der Herstellung des Bildträgers verwendet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die konvexe Verwölbung der Bretter entstanden insbesondere an den Leimfugen Spannungen. In der Folge lösten sich Teile der Farbschicht und gingen verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Historische Quellen belegen zudem, dass das Altarbild bereits im Besitz der Bruderschaft beschädigt war. In den darauffolgenden Jahrhunderten verschlechterte sich sein Zustand weiter.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Frühere Restaurierungen überlagerten Correggios Malerei</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemälde wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach restauriert. Um die Tafel und die empfindliche Malschicht zu stabilisieren, wurden unter anderem rückseitige Stützsysteme angebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch an der Vorderseite des Bildes erfolgten verschiedene Eingriffe. Diese Maßnahmen dienten zwar dem Erhalt des Werkes, führten jedoch dazu, dass die ursprüngliche Malerei Correggios zunehmend von späteren Überarbeitungen und Restaurierungen überlagert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Restaurierung verfolgt deshalb einen umfassenden Ansatz: Neben der Stabilisierung des Bildträgers und der Malschicht werden auch die Schadensursachen und die ursprüngliche Maltechnik Correggios wissenschaftlich untersucht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Forschung und Restaurierung gehen Hand in Hand</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das Forschungsprojekt verbindet Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung. Dabei geht es nicht nur darum, sichtbare Schäden zu beheben. Auch die Entstehung des Gemäldes, die verwendeten Materialien und Correggios Arbeitsweise werden genauer erforscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Geschichte des Kunstwerks besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen für seine langfristige Erhaltung zu treffen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Restaurierung live im gläsernen Schau-Atelier</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen seiner hohen Empfindlichkeit kann Correggios <em>Madonna des heiligen Sebastian</em> die Galerie nicht verlassen. Die Restaurierung findet deshalb direkt vor Ort in einem gläsernen Schau-Atelier statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Besucherinnen und Besucher entsteht dadurch eine besondere Möglichkeit: Sie können den Restauratorinnen und Restauratoren bei ihrer Arbeit zusehen und den Fortschritt des Projekts unmittelbar verfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Restaurierung wird damit selbst zu einem Teil der Vermittlung. Statt ein fertiges Ergebnis zu präsentieren, macht das Schau-Atelier sichtbar, wie aufwendig die Erhaltung eines jahrhundertealten Meisterwerks ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">„Rinascita“: Die Wiedergeburt eines Meisterwerks</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss des Forschungs- und Restaurierungsprojekts sollen die Farbenpracht und der Detailreichtum von Correggios Malerei wieder unmittelbarer erlebbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Restaurierung verspricht damit nicht nur eine Verbesserung des Erhaltungszustands. Sie soll auch einen neuen Blick auf ein Meisterwerk der Renaissance ermöglichen – eine Art Wiedergeburt, die sich im italienischen Begriff „rinascita“ widerspiegelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Restaurierung von Correggios <em>Madonna des heiligen Sebastian</em> verbindet historische Forschung, moderne Konservierung und öffentliche Vermittlung und macht den komplexen Weg sichtbar, den ein Kunstwerk durch Jahrhunderte bis in die Gegenwart zurücklegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter <a href="https://gemaeldegalerie.skd.museum/ausstellungen/correggio-rinascita/" target="_blank" rel="noopener">gemaeldegalerie.skd.museum/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Restaurierung von Medienkunst am ZKM: Papier gewordene Algorithmen &#124; Restaurierung von Kawanos „Design 5 B“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 12:28:40 +0000</pubDate>
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<iframe title="Papier gewordene Algorithmen | Restaurierung von Kawanos „Design 5 B“" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/db9jUimphzE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur technische Komponenten unterliegen dem Zahn der Zeit – auch klassische Materialien wie <strong>Papier</strong> altern und müssen sorgfältig konserviert werden. Anhand des Werks <em>„Design 5 B“</em> von <strong>Hiroshi Kawano</strong>, das der japanische Künstler 1964 nach einem computergenerierten Entwurf realisierte, zeigt dieses Video exemplarisch, welche Herausforderungen bei der <strong>Restaurierung und Erhaltung von Papierarbeiten</strong> entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dokumentation entstand im Rahmen der Ausstellung <em>„The Story That Never Ends“</em> am <strong>ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe</strong> und gibt einen eindrucksvollen Einblick in die <strong>Arbeit der Restaurator:innen und Techniker:innen</strong>. Dabei wird deutlich, welche Strategien notwendig sind, um medienbasierte Kunstwerke – zwischen analogem Material und digitaler Idee – langfristig zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr untere: <a href="https://zkm.de" target="_blank" rel="noopener">zkm.de</a></p>
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		<title>Restaurierung eines Meisterwerks: Bruegels „Predigt Johannes des Täufers“ in neuem Glanz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/restaurierung-eines-meisterwerks-bruegels-predigt-johannes-des-taeufers-in-neuem-glanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 09:47:23 +0000</pubDate>
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<iframe title="Restaurierung - Die Predigt Johannes des Täufers (nach Pieter Brueghel d. Ä.)" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/9dOFEIonM1M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Pieter Bruegel der Ältere zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 16. Jahrhunderts. Eines seiner innovativsten Werke, <em>Die Predigt Johannes des Täufers</em>, fasziniert bis heute Kunstliebhaber weltweit. Die eindrucksvolle Dresdner Version dieses ikonischen Gemäldes sticht unter den insgesamt 36 bekannten Wiederholungen des Motivs durch ihre außergewöhnliche künstlerische Qualität hervor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Dokumentarfilm beleuchtet nun die aufwändige Restaurierung dieses einzigartigen Kunstwerks. Er gibt spannende Einblicke in die Arbeit der Restaurator:innen, die das Gemälde mit großer Sorgfalt und technischem Know-how für kommende Generationen bewahren. Die filmische Dokumentation richtet sich sowohl an Fachpublikum als auch an kunstinteressierte Laien und zeigt, wie historische Meisterwerke mit modernster Technik und viel Leidenschaft zum Leben erweckt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Muss für alle, die sich für Renaissancemalerei, Kunstrestaurierung und das faszinierende Werk der Bruegel-Dynastie interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="http://gemaeldegalerie.skd.museum" target="_blank" rel="noopener">skd.museum</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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