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	<title>Hamburger Geschichte &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Ein Denkmal, das klingt: Das Fleischer-Cembalo von 1716</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 08:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum für Hamburgische Geschichte]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Sammlung des Museums für Hamburgische Geschichte (MHG) verbirgt sich ein akustischer Schatz: das Fleischer-Cembalo aus dem Jahr 1716. Das Instrument ist weit mehr als ein bloßes Museumsobjekt – es ist ein lebendiges Zeugnis Hamburger Handwerkskunst. Michael Fuerst erklärt, warum dieses Cembalo regelmäßig bespielt werden muss, um seinen historischen Klang für die Nachwelt zu erhalten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Fleischer-Cembalo von 1716</strong> gehört zu den wertvollsten Stücken in der Musikinstrumentensammlung des <strong>Museums für Hamburgische Geschichte</strong>. Gefertigt von der berühmten Hamburger Instrumentenbauer-Familie Fleischer, besticht es durch seine prachtvolle Optik und die filigrane Technik des frühen 18. Jahrhunderts.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konservierung durch Klang</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Merkmal bei der Bewahrung historischer Musikinstrumente ist die <strong>akustische Konservierung</strong>. Im Gegensatz zu Gemälden oder Skulpturen, die durch Ruhe geschont werden, „sterben“ Tasteninstrumente wie das Cembalo, wenn sie über Jahrzehnte verstummen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Experte <strong>Michael Fuerst</strong> betont in seinem Bericht die Notwendigkeit des Spielens:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Spannung halten:</strong> Die Saiten und der Korpus müssen unter Spannung bleiben und „schwingen“, damit das Holz seine Resonanzfähigkeit nicht verliert.</li>



<li><strong>Mechanik pflegen:</strong> Regelmäßiges Spielen verhindert, dass die feine Mechanik der Kiele und Springer verharzt oder unbeweglich wird.</li>



<li><strong>Klangidentität:</strong> Nur durch das Klingen bleibt die spezifische Hamburger Klangcharakteristik des Barock erlebbar.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Fenster in das barocke Hamburg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Instrument steht stellvertretend für die Blütezeit der Musikstadt Hamburg. Wenn Michael Fuerst die Tasten des Fleischer-Cembalos drückt, wird die Geschichte hörbar. Das Museum verfolgt damit einen modernen Ansatz der <strong>lebendigen Vermittlung</strong>: Geschichte wird nicht nur ausgestellt, sondern in ihrer ursprünglichen Funktion – dem Klingen – bewahrt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://shmh.de" target="_blank" rel="noopener">shmh.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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