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	<title>Europäisches Hansemuseum Lübeck &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Europäisches Hansemuseum Lübeck &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Mittelalter in Games: Vortrag im Europäischen Hansemuseum Lübeck zeigt, wie Spiele Geschichte erzählen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 10:32:28 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wird das Mittelalter in Computer- und Brettspielen dargestellt? Und warum fasziniert diese Epoche die Spielewelt bis heute? Der Historiker und Spieleforscher Dr. Lukas Boch untersucht in einem Vortrag am Europäischen Hansemuseum Lübeck, wie digitale und analoge Spiele historische Welten erschaffen. Die Veranstaltung begleitet die Sonderausstellung „Let&#8217;s Play Mittelalter. Wie Games Geschichte erzählen“ und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen historischer Authentizität, populären Vorstellungen und spielerischer Fiktion.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das Mittelalter in Computer- und Brettspielen so beliebt ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Burgen, Ritter, mittelalterliche Städte und historische Konflikte gehören zu den bekanntesten Motiven digitaler und analoger Spiele. Kaum eine andere historische Epoche ist in der Spielekultur so präsent wie das Mittelalter. Doch was macht diese Zeit für die Entwicklung von Games besonders interessant? Dieser Frage widmet sich der Historiker Dr. Lukas Boch in seinem Vortrag am Europäischen Hansemuseum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand ausgewählter Spielbeispiele untersucht er, wie Entwicklerinnen und Entwickler historische Schauplätze gestalten und mit welchen Mitteln sie den Eindruck einer glaubwürdigen Vergangenheit erzeugen. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung mittelalterlicher Architektur, Kleidung oder gesellschaftlicher Strukturen. Auch Spielmechaniken, Erzählweisen und die Möglichkeiten der Interaktion beeinflussen, wie Spielerinnen und Spieler eine historische Epoche wahrnehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen historischer Authentizität und Fantasy-Welten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mittelalter-Games bewegen sich häufig zwischen wissenschaftlich erforschter Geschichte und fantasievollen Vorstellungen von der Vergangenheit. Während einige Spiele versuchen, historische Lebenswelten möglichst detailgetreu nachzubilden, greifen andere auf Motive aus Legenden, Fantasy-Literatur und populärer Kultur zurück. Ritter, Könige, Burgen und mittelalterliche Konflikte werden dabei zu Elementen interaktiver Erzählungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Spiele historische Atmosphäre und Authentizität herstellen, ohne zwangsläufig eine vollständig realistische Darstellung anzustreben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den kreativen Möglichkeiten des Game Designs. Das Mittelalter bietet eine Vielzahl gesellschaftlicher, politischer und kultureller Themen, die sich in Spielregeln, Aufgaben und erzählerische Entscheidungen übersetzen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Games unsere Vorstellungen vom Mittelalter prägen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Historische Spiele vermitteln nicht nur Wissen über vergangene Epochen. Sie beeinflussen auch, welche Bilder der Vergangenheit in der Gesellschaft verbreitet sind. Dr. Lukas Boch zeigt, dass Mittelalter-Games immer auch Produkte ihrer eigenen Entstehungszeit sind. Die Auswahl historischer Ereignisse, die Gestaltung von Figuren und die Darstellung gesellschaftlicher Konflikte spiegeln häufig gegenwärtige Interessen und Wertvorstellungen wider.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sind Spiele nicht einfach digitale oder analoge Rekonstruktionen der Geschichte. Sie interpretieren historische Zusammenhänge neu und machen Vergangenheit durch spielerische Entscheidungen erfahrbar. Der Vortrag eröffnet so eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Games als Medien der Geschichtsvermittlung und als Bestandteil moderner Erinnerungskultur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dr. Lukas Boch erforscht das Mittelalter in der Spielekultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Referent Lukas Boch beschäftigt sich wissenschaftlich mit der Darstellung des Mittelalters in digitalen und analogen Spielen. Er promovierte über das Mittelalter im modernen Brettspiel und dessen Bedeutung für populäre Geschichtskulturen. Seine Forschung verbindet historische Fragestellungen mit der Analyse von Spielmechaniken, Erzählstrukturen und gesellschaftlichen Vorstellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boch ist Gründungsmitglied des Forschungsprojekts „Boardgame Historian“ und Mitglied im Arbeitskreis Geisteswissenschaften und Digitale Spiele (AKGWDS). Darüber hinaus ist er am Projekt „Mittelalter.Digital“ beteiligt. Seit November 2024 arbeitet er als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Europäischen Hansemuseum in Lübeck und ist an der Entwicklung der Ausstellung „Let&#8217;s Play Mittelalter. Wie Games Geschichte erzählen“ beteiligt. An der Universität Bonn engagiert er sich außerdem im „Lab for Analog Games and Imaginative Play“, wo er als Ansprechpartner für den Bereich Brettspiele tätig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonderausstellung „Let&#8217;s Play Mittelalter“ im Hansemuseum Lübeck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Let&#8217;s Play Mittelalter. Wie Games Geschichte erzählen“ im Europäischen Hansemuseum. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, wie Computerspiele, Brettspiele und andere interaktive Formate historische Inhalte vermitteln und welche Vorstellungen vom Mittelalter sie dabei erzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Geschichtsforschung und populärer Spielekultur. Die Ausstellung verdeutlicht, dass Games längst zu wichtigen Medien geworden sind, über die Menschen mit historischen Themen in Berührung kommen. Die Veranstaltung gehört zugleich zur Vortragsreihe „Handel, Geld und Politik vom Mittelalter bis heute“ der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Vortrag verbindet das Europäische Hansemuseum historische Forschung, moderne Spielekultur und Fragen der musealen Wissensvermittlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hansemuseum.eu" target="_blank" rel="noopener">hansemuseum.eu</a></p>
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		<title>Privilegengemeinschaft Hanse: Sonderrechte als Motor des Welthandels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:20:39 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heute wird das Wort „Privileg“ oft kritisch hinterfragt. Doch für die Kaufleute der Hanse waren Privilegien keine bloßen Annehmlichkeiten, sondern die existenzielle Grundlage ihres Erfolgs. Das Europäische Hansemuseum Lübeck beleuchtet, warum die Hanse ohne diese Sonderrechte wohl nie entstanden wäre.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir im Kontext der Hanse von Privilegien sprechen, meinen wir damit weit mehr als gesellschaftliche Vorteile. Es handelt sich um umfangreiche <strong>Handelsrechte</strong>, die den Kaufleuten in der Fremde gewährt wurde.].</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geburtsstunde aus gemeinsamen Interessen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Hanse ist untrennbar mit dem Ringen um diese Rechte verbunden. Im 12. und 13. Jahrhundert schlossen sich einzelne Kaufleute zusammen, um diese Privilegien gemeinsam auszuhandeln oder zu kaufen. Dieser Prozess war einer der entscheidenden Faktoren, die zur eigentlichen <strong>Entstehung der Hanse</strong> führte. Später wurde die Verteidigung dieser Rechte zu einer der Hauptaufgaben des Städtebundes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schutz, Zoll und Justiz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Warum waren diese Rechte so begehrt? Sie dienten vor allem dazu, den Handel im Ausland abzusichern und die damit verbundenen Risiken zu minimieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zollvergünstigungen:</strong> Sie verschafften den Hansekaufleuten einen massiven Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Händlern.</li>



<li><strong>Schutz auf Reisen:</strong> Privilegien garantierten eine gewisse Sicherheit auf den gefährlichen Handelsrouten.</li>



<li><strong>Besondere Gerichtsbarkeit:</strong> In der Fremde unterstanden die Kaufleute oft einer eigenen Gerichtsbarkeit, was sie vor willkürlicher lokaler Justiz schützte.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Gemeinschaft der Privilegierten</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Geschichtsforschung wird die Hanse deshalb oft treffend als <strong>Privilegengemeinschaft</strong> bezeichnet. Ohne diese exklusiven Sonderrechte hätte der Städtebund weder seine politische Macht noch seinen wirtschaftlichen Reichtum über Jahrhunderte hinweg behaupten können. Privilegien waren somit das Fundament, auf dem das „Unternehmen Hanse“ errichtet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hansemuseum.eu" target="_blank" rel="noopener">hansemuseum.eu</a></p>
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		<title>Was ist ein Hanserezess? Das Gedächtnis der Hanse entschlüsselt</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/was-ist-ein-hanserezess-das-gedaechtnis-der-hanse-entschluesselt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 05:21:06 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In der Geschichtsforschung und im Europäischen Hansemuseum stolpert man immer wieder über einen speziellen Begriff: den Hanserezess. Doch was verbirgt sich hinter diesem sperrigen Wort, und warum ist es für unser Verständnis der Hanse so entscheidend?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Hanserezess ist im Grunde das schriftliche Protokoll und Schlussdokument eines Hansetages. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort <em>recessus</em> ab, was so viel wie „Abschied“ bedeutet. Es handelt sich also um das Dokument, das am Ende der Verhandlungen, kurz vor dem Abschied der Gesandten, erstellt wurde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von Latein bis Hochdeutsch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tradition, die Verhandlungen und Beschlüsse der Hansetage schriftlich zu fixieren, begann Mitte des 14. Jahrhunderts. Dabei spiegeln die Dokumente auch den sprachlichen Wandel der Zeit wider:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zunächst</strong> wurden die Texte auf Latein verfasst.</li>



<li><strong>Später</strong> nutzte man Mittelniederdeutsch, die Verkehrssprache der Hanse.</li>



<li><strong>Ab Mitte des 16. Jahrhunderts</strong> erfolgten die Niederschriften schließlich auf Hochdeutsch.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein dezentrales Archiv</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Interessanterweise gab es kein zentrales Archiv für diese wichtigen Dokumente. Stattdessen ließen sich die teilnehmenden Städte Abschriften der Beschlüsse anfertigen, um sie mit in ihre Heimatarchive zu nehmen. Das ist auch der Grund, warum Historiker heute in ganz Europa – von den Baltischen Staaten bis in die Niederlande – in unterschiedlichsten Archiven auf Exemplare dieser Rezesse stoßen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum sind sie so wichtig?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Forschung sind die Hanserezesse die wichtigste Quellengrundlage überhaupt. Ohne diese Protokolle wüssten wir heute kaum etwas darüber, wie sich die Hansestädte untereinander organisiert haben, welche Konflikte es gab und welche wirtschaftlichen Regeln vereinbart wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Organisationen wie die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO) arbeiten deshalb intensiv daran, diese wertvollen Quellen zu erschließen und sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hansemuseum.eu" target="_blank" rel="noopener">hansemuseum.eu</a></p>
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		<item>
		<title>Die Hansetage: Das Herzstück hansischer Macht und Organisation</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/die-hansetage-das-herzstueck-hansischer-macht-und-organisation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 14:09:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie organisierten sich die Kaufleute verschiedener Städte im Mittelalter? Das Europäische Hansemuseum Lübeck gibt Einblicke in die Hansetage – jene Versammlungen, die vom 14. bis zum 17. Jahrhundert das wichtigste [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie organisierten sich die Kaufleute verschiedener Städte im Mittelalter? Das Europäische Hansemuseum Lübeck gibt Einblicke in die Hansetage – jene Versammlungen, die vom 14. bis zum 17. Jahrhundert das wichtigste Entscheidungsgremium der Hanse bildeten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung bezeichnet die Versammlungen der Hansestädte auch als „Hansische Tagfahrten“. Als historischer Wendepunkt gilt das Jahr 1358: Damals bezeichneten sich die Teilnehmer erstmals offiziell als „Städte der deutschen Hanse“, was auf ein gefestigtes Gemeinschaftsbewusstsein hindeutet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was wurde auf den Hansetagen entschieden?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gesandten der Städte berieten über fundamentale Fragen ihrer gemeinsamen Organisation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Handelsregeln:</strong> Festlegung gemeinsamer Standards für den Warenaustausch.</li>



<li><strong>Schutz der Kaufleute:</strong> Strategien zur Sicherheit der Händler in der Fremde.</li>



<li><strong>Konsensprinzip:</strong> Beschlüsse wurden nicht durch einfache Mehrheit, sondern im Konsens gefasst. Die Gesandten handelten dabei strikt nach Anweisungen aus ihren Heimatstädten.</li>



<li><strong>Vertagung:</strong> Konnte keine Einigung erzielt werden, hielten die Gesandten Rücksprache mit ihren Städten, und die Verhandlungen wurden auf den nächsten Hansetag vertagt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind diese Treffen für die Forschung so wertvoll?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Historiker, insbesondere an der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO), sind die Hansetage von zentralem Interesse. Im Laufe der Zeit entwickelten sich feste Regeln für die Versammlungen, und Beschlüsse wurden zunehmend schriftlich festgehalten. Diese Dokumente ermöglichen es heute, die komplexen Organisationsstrukturen und die Zusammenarbeit innerhalb der Hanse im Detail zu rekonstruieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hansetage zeigen eindrucksvoll, wie ein loser Städtebund durch Diplomatie und schriftliche Verwaltung zu einer der mächtigsten Wirtschaftsmächte des Mittelalters aufsteigen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hansemuseum.eu" target="_blank" rel="noopener">hansemuseum.eu</a></p>
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		<title>Oberdeutsche Kaufmannslehrlinge in Europa im 16. Jahrhundert &#124; Vortrag im Europäischen Hansemuseum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/oberdeutsche-kaufmannslehrlinge-in-europa-im-16-jahrhundert-vortrag-im-europaeischen-hansemuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 04:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vortrag von Dr. Esther Sahle (Freie Universität Berlin) Wie wurden junge Kaufleute im 16. Jahrhundert ausgebildet – und welche Rolle spielten sie für die internationale Expansion des Handels? Dr. Esther [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Vortrag: Oberdeutsche Kaufmannslehrlinge in Europa im 16. Jahrhundert" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/a-NNJpPdQTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortrag von Dr. Esther Sahle (Freie Universität Berlin)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie wurden junge Kaufleute im 16. Jahrhundert ausgebildet – und welche Rolle spielten sie für die internationale Expansion des Handels? Dr. Esther Sahle stellt in ihrem Vortrag Ergebnisse aus der Analyse des <strong>Tucher Archivs</strong> vor, einer einzigartigen Sammlung von Kaufmannsbriefen aus dem Nürnberg der Frühen Neuzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum stehen <strong>Funktion und Organisation der kaufmännischen Lehrlingsausbildung</strong>: Statt einer stabilen Lehre bei einem Meister absolvierten Kaufmannslehrlinge eine Abfolge von Kurzzeitverträgen an verschiedenen Orten in ganz Europa. Diese prekäre Struktur war teuer und riskant – aber ökonomisch sinnvoll. Sie schuf Allrounder, die flexibel auf neue Märkte reagieren konnten, und bot Kaufleuten die Möglichkeit, potenzielle Nachwuchskräfte über längere Zeiträume hinweg zu prüfen. Damit trug sie maßgeblich zur Erweiterung von Netzwerken und zur <strong>Handelsexpansion</strong> des 16. Jahrhunderts bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veranstaltung in der Reihe <em>Handel, Geld und Politik</em>, organisiert von der <strong>Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO)</strong> am Europäischen Hansemuseum Lübeck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hansemuseum.eu" target="_blank" rel="noopener">hansemuseum.eu</a></p>



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