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	<title>Elisabeth von Samsonow &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Elisabeth von Samsonow &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Elisabeth von Samsonow in der Heidi Horten Collection: Kunst zwischen Körper und Natur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2026 12:32:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Lebewesen und ihren Geschichten? Die deutsch-österreichische Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow beschäftigt sich seit nahezu fünf [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet es, mit der Welt in Beziehung zu treten – mit Landschaften, Lebewesen und ihren Geschichten? Die deutsch-österreichische Künstlerin und Philosophin <a href="https://www.museumsfernsehen.de/urgeschichte-trifft-gegenwart-weibliche-figuren-im-fokus-der-kunst-im-mamuz-schloss-asparn-zaya/">Elisabeth von Samsonow </a>beschäftigt sich seit nahezu fünf Jahrzehnten mit dieser Frage. Ihre Werke verbinden Kunst und Philosophie, feministische Perspektiven und ökologisches Denken zu einem eigenständigen künstlerischen Universum.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Retrospektive zeigt fünf Jahrzehnte künstlerisches Schaffen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive in der Heidi Horten Collection präsentiert die vielfältigen Facetten ihres Schaffens. Zahlreiche Arbeiten sind erstmals zu sehen. In Samsonows fantastischen Bildwelten verwandeln sich Körper, menschliche, tierische und pflanzliche Formen gehen ineinander über, und hintergründiger Humor trifft auf grundlegende Fragen nach dem Verhältnis von Mensch und Natur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Malerei und Skulptur umfasst ihre Praxis auch Performances und kollektive Aktionen. Kunst versteht Samsonow dabei nicht nur als Ausdruck individueller Kreativität, sondern auch als gemeinsames Handeln und als Möglichkeit, die Welt aktiv mitzugestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Körper in Verwandlung: Skulpturen aus ganzen Baumstämmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1990 arbeitet Elisabeth von Samsonow mit Holz. Die Skulptur entwickelte sich seither zu einem zentralen Bestandteil ihres künstlerischen Schaffens. Aus ganzen Baumstämmen formt sie lebensgroße, bemalte Figuren, die zwischen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Erscheinungsformen changieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr skulpturales und malerisches Universum ist von fantasievollen Metamorphosen geprägt. Figuren aus der Mythologie begegnen wiederkehrenden Motiven wie dem Mädchen, dem Pferd, dem Ponymädchen oder der Brezel. In jüngeren Arbeiten nimmt insbesondere die Adlerin eine wichtige Rolle ein – sowohl als symbolische Gestalt als auch als reales Tier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Skulpturen wirken dabei keineswegs statisch. Vielmehr scheinen sie jederzeit in Bewegung geraten zu können: Sie könnten rollen, Klänge erzeugen oder Licht ausstrahlen. In ihren Performances setzt Samsonow diese Möglichkeiten in Beziehung zu ihrem eigenen Körper. Durch Bewegung und das Spiel der Saiten aktiviert sie die Skulpturen und schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Kunstwerk und Körper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Göttinnenland: Die Erde als lebendiges Gegenüber</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Gedanke in Samsonows Werk ist die Vorstellung der Erde als lebendiges, miteinander vernetztes System. Sie begreift die Landschaft nicht bloß als Kulisse oder Ressource, sondern als Trägerin von Geschichte und kollektivem Gedächtnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren hat sich ihre künstlerische Praxis zunehmend vom Atelier in den ländlichen Raum verlagert. Mit dem 2020 initiierten Projekt „Göttinnenland“ reagiert sie auf eine intensiv bewirtschaftete und zunehmend ausgelaugte Landschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Malerei, Zeichnung, performativer Fotografie und Text wird das Land zum Gegenüber. Samsonow stellt Fragen nach seiner Bedeutung und danach, welche Beziehungen Menschen mit ihrer Umwelt verbinden. Was erzählt eine Landschaft? Welche Spuren hinterlassen menschliche Eingriffe? Und wie lässt sich ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erde entwickeln?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kunst wird so zu einer Möglichkeit, die Welt nicht nur wahrzunehmen, sondern sie zu bewohnen, kreativ mitzugestalten und ihr mit Fürsorge zu begegnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein offenes Atelier lädt zum Mitgestalten ein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Gedanken greift ein eigens für die Retrospektive entwickeltes offenes Atelier auf. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, selbst kreativ tätig zu werden und die Ausstellung aktiv weiterzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit erweitert sich die Ausstellung über die Betrachtung der Werke hinaus. Das Publikum wird Teil eines offenen Prozesses, in dem eigene Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen in den Dialog mit Samsonows Kunst treten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Im Dialog mit Meisterwerken der Kunstgeschichte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt der Retrospektive sind zehn Dialoge zwischen Arbeiten von Elisabeth von Samsonow und ausgewählten Werken der Heidi Horten Collection. Dazu gehören Arbeiten von Francis Bacon, Georg Baselitz, Alexander Calder, Egon Schiele und Ferdinand Georg Waldmüller sowie das prähistorische Idol von Immendorf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenüberstellungen machen formale und inhaltliche Verbindungen sichtbar. Sie eröffnen neue Perspektiven auf Samsonows künstlerische Sprache und lassen zugleich die Werke der Sammlung in einem veränderten Licht erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst, Klassischer Moderne und prähistorischen Artefakten erweitert den Blick auf wiederkehrende Themen wie Körperlichkeit, Verwandlung und das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst, Philosophie und ökologisches Denken</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive verdeutlicht, wie eng Elisabeth von Samsonows künstlerische Arbeit mit philosophischen, feministischen und ökologischen Fragestellungen verbunden ist. Ihre Werke entwerfen keine abgeschlossene Welt, sondern zeigen Beziehungen, Übergänge und Verwandlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Körper werden zu offenen Formen, Landschaften zu Gegenübern und Kunstwerke zu Ausgangspunkten gemeinsamer Erfahrungen. So entwickelt Samsonow eine künstlerische Praxis, die etablierte Grenzen zwischen Mensch und Natur, Individuum und Gemeinschaft sowie Kunst und Alltag infrage stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Ausstellung erscheint die erste umfassende Monografie über Elisabeth von Samsonows künstlerisches Gesamtwerk. Kuratiert wird die Retrospektive von Hana O. O. Haas und Rolf H. Johannsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konzept, Redaktion &amp; Interview: Magdalena Winkelhofer<br>Produktion, Kamera &amp; Postproduktion: Matija Serdar, PrimeART Medienwerkstatt © 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://hortencollection.com" target="_blank" rel="noopener">hortencollection.com</a></p>
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		<title>Urgeschichte trifft Gegenwart: Weibliche Figuren im Fokus der Kunst im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/urgeschichte-trifft-gegenwart-weibliche-figuren-im-fokus-der-kunst-im-mamuz-schloss-asparn-zaya/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 19:48:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MAMUZ Museum Mistelbach]]></category>
		<category><![CDATA[Mistelbach]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">oben: Kuratorin Katharina Rebay-Salisbury</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom <strong>13. April bis 30. November 2025</strong> widmet sich das <strong>MAMUZ Schloss Asparn/Zaya</strong> in einer außergewöhnlichen Ausstellung dem Einfluss urgeschichtlicher Darstellungen des Weiblichen auf die zeitgenössische Kunst. Unter dem Titel <strong>„Urgeschichte des Weiblichen“</strong> treffen prähistorische Figurinen auf Werke bedeutender Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts – kuratiert von <strong>Elisabeth von Samsonow</strong> und <strong>Katharina Rebay-Salisbury</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Archäologie als Impuls für künstlerische Zukunft</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsentation spannt einen Bogen von der berühmten <strong>Venus von Willendorf</strong> bis hin zu heutigen künstlerischen Reflexionen über Körper, Identität und Weiblichkeit. So etwa, wenn <strong>Egon Schiele</strong> 1918 die Venus von Willendorf skizziert, <strong>Meret Oppenheim</strong> 1933 mit ihrer „Urzeit-Venus“ eine Bronzeplastik schafft oder <strong>Maresa Jung</strong> im Jahr 2021 Fotografien von Gemüse aufnimmt, das an urgeschichtliche Figurinen erinnert.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">oben: Kuratorin Elisabeth von Samsonow</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese künstlerischen Auseinandersetzungen zeigen: Der weibliche Körper als Symbol für Fruchtbarkeit, Macht und Leben fasziniert über Jahrtausende hinweg und wurde immer wieder als alternatives Narrativ zur patriarchal geprägten Geschichtsschreibung verstanden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Österreichs archäologisches Erbe im Zentrum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bemerkenswert: Die Ausstellung versammelt weiblich konnotierte Funde aus österreichischen Sammlungen – viele davon gelten als Schlüsselwerke feministischer Kunstrezeption weltweit. Ihre Einbettung in einen internationalen künstlerischen Kontext zeigt, wie stark der Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart noch heute wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gegenüberstellung von <strong>archäologischen Artefakten und zeitgenössischer Kunst</strong> ermöglicht einen tiefgehenden Blick auf die kulturelle Kontinuität weiblicher Bildwelten – und unterstreicht zugleich deren politische wie ästhetische Relevanz im heutigen Kunstverständnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://mamuz.at" target="_blank" rel="noopener">mamuz.at/de</a></p>
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		<title>Veranstaltungsreihe Gemeinsame Wagnisse im Belvedere 21 (Playlists)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/veranstaltungsreihe-gemeinsame-wagnisse-im-belvedere-21-playlist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2020 18:38:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belvedere 21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Veranstaltungsreihe Gemeinsame Wagnisse fragt im Jahr 2019 nachdem guten (Zusammen-)Leben. Wie sieht eine solidarisch gelebte Nachbarschaft aus? Wie bleiben Menschen auch in unruhigen Zeiten handlungsfähig? Dafür gibt es ein [&#8230;]</p>
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</div><figcaption>Warum wir alle Familie sind</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltungsreihe Gemeinsame Wagnisse fragt im Jahr 2019 nachdem guten (Zusammen-)Leben. Wie sieht eine solidarisch gelebte Nachbarschaft aus? Wie bleiben Menschen auch in unruhigen Zeiten handlungsfähig? Dafür gibt es ein Forum, in dem sich Künstler_innen und Kulturarbeiter_ innen, Museumsbesucher_innen und Flaneur_innen, Interessierte und Engagierte, Dilettant_innen und Professionelle austauschen und vernetzen.</p>



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</div><figcaption>Nebenerwerb</figcaption></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.belvedere.at/public-program-gemeinsame-wagnisse" target="_blank" rel="noopener">www.belvedere.at</a></p>
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