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	<title>Deutsches Museum &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Daniel Grün: Der Ursprung der Elemente: Wissenschaft für jedermann aus dem Deutschen Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 23:04:00 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie entstehen die schwersten Elemente des Universums? Und welche Rolle spielen dabei die gewaltigen Kollisionen von Neutronensternen und Schwarzen Löchern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diesen Fragen widmet sich der Astrophysiker Daniel Grün in seinem Vortrag „Der Ursprung der Elemente“ aus der Reihe „Wissenschaft für jedermann“ des Deutschen Museums. Im Mittelpunkt stehen Gravitationswellen, kosmische Kollisionen und die Suche nach den Orten, an denen Elemente wie Gold und Platin entstehen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gravitationswellen machen das Universum hörbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor mehr als 100 Jahren sagte Albert Einstein die Existenz von<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Gravitationswellen"> Gravitationswellen </a>voraus. Dabei handelt es sich um winzige Wellen in der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor rund einem Jahrzehnt gelang der direkte Nachweis dieser Signale. Seitdem können Forschende mit gewaltigen Laserinterferometern kosmische Ereignisse untersuchen, die mit herkömmlichen Teleskopen teilweise unsichtbar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gravitationswellen entstehen unter anderem bei der Verschmelzung von Schwarzen Löchern und Neutronensternen. Die neue Form der Astronomie hat damit ein Fenster zu extremen Vorgängen im Universum geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überraschende Entdeckungen im Kosmos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gravitationswellenastronomie hat bereits zu unerwarteten Beobachtungen geführt. Unter anderem wurden Schwarze Löcher entdeckt, deren Massen mit einigen bisherigen Modellen nur schwer zu erklären sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellt die Verbindung von Gravitationswellenmessungen mit Beobachtungen im sichtbaren Licht Forschende vor große Herausforderungen. Bislang gelang eine solche eindeutige Kombination bei der Kollision zweier Neutronensterne im Jahr 2017.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dabei beobachtete kosmische Leuchtfeuer lieferte Hinweise auf die Entstehung schwerer Elemente wie Gold und Platin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein mögliches neues kosmisches Ereignis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend ist eine weitere Entdeckung, die Daniel Grün in seinem Vortrag näher beleuchtet. Gravitationswellendetektoren registrierten ein Signal, das möglicherweise von der Kollision ungewöhnlich kleiner kompakter Objekte stammen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Objekte werden als „Neutronenplaneten“ bezeichnet. Mit dem Wendelstein-Observatorium der Universitätssternwarte der LMU gelang dem beteiligten Forschungsteam die Beobachtung eines möglichen Leuchtsignals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stellte sich eine grundlegende Frage: Handelte es sich um die erste Beobachtung einer bislang unbekannten Klasse kosmischer Ereignisse – oder um einen außergewöhnlichen Zufall?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entstehen Gold und Platin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suche nach dem Ursprung der Elemente gehört zu den großen Fragen der modernen Astrophysik. Besonders schwere Elemente entstehen nicht einfach unter gewöhnlichen Bedingungen in Sternen. Extreme kosmische Ereignisse können die dafür notwendigen Bedingungen schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtung von Neutronensternverschmelzungen eröffnet deshalb neue Möglichkeiten, den Ursprung dieser Elemente zu erforschen. Gravitationswellen und elektromagnetische Strahlung liefern dabei unterschiedliche Informationen über dasselbe kosmische Ereignis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daniel Grün erforscht die großen Strukturen des Universums</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Grün beschäftigt sich mit den größten Strukturen des Universums und den Kräften, die deren Entwicklung bestimmen. Dafür analysiert er umfangreiche Himmelsdurchmusterungen, in denen Millionen von Galaxien erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit schwachen Gravitationslinseneffekten sowie photometrischen und spektroskopischen Beobachtungen untersucht er die Eigenschaften von Dunkler Materie und Dunkler Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Auswertung der riesigen Datenmengen kommen moderne statistische Verfahren und Methoden der künstlichen Intelligenz zum Einsatz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Astrophysik trifft künstliche Intelligenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Grün ist Professor für Astrophysik, Kosmologie und Künstliche Intelligenz an der Universitäts-Sternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Forschung verbindet er astronomische Beobachtungen mit modernen Methoden der Datenanalyse. Dadurch lassen sich immer größere Datenmengen aus dem Universum systematisch untersuchen und neue Zusammenhänge sichtbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS sowie den Physikfakultäten der LMU und der Technischen Universität München (TUM).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick auf die Entstehung der Elemente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Ursprung der Elemente“ verbindet damit aktuelle Forschung zur Gravitationswellenastronomie mit einer der ältesten Fragen der Naturwissenschaft: Woher kommen die Bausteine, aus denen unser Universum und letztlich auch wir selbst bestehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Gravitationswellen zeigt, wie neue Messmethoden unser Verständnis des Kosmos verändern können – und wie die Kombination verschiedener Beobachtungen dabei hilft, die Entstehung der schwersten Elemente zu entschlüsseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-mueum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-msueum.de</a></p>
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		<item>
		<title>Deutsches Museum: Energie, Dampf und die Zukunft unserer Gesellschaft</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/deutsches-museum-energie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 12:38:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2028 soll der südliche Teil des Deutsches Museum nach seiner umfassenden Sanierung wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen. Während die Bauarbeiten voranschreiten, entwickeln die Kuratorinnen und Kuratoren bereits die neuen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>2028 soll der südliche Teil des Deutsches Museum nach seiner umfassenden Sanierung wieder für Besucherinnen und Besucher öffnen. Während die Bauarbeiten voranschreiten, entwickeln die Kuratorinnen und Kuratoren bereits die neuen Ausstellungsbereiche rund um einen zentralen Themenkomplex: Energie. Die geplanten Ausstellungen sollen zeigen, wie eng Energie, Technik und gesellschaftliche Entwicklung miteinander verbunden sind – und welche Bedeutung Energie für unseren Alltag und die Zukunft der Gesellschaft hat. Ulrich Feldhaus erklärt den Stand der Dinge in der kommenden Dauerausstellung &#8220;Energie – Dampf&#8221;, die ab 2028 im Deutschen Museum zu sehen sein wird.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie als Grundlage moderner Gesellschaften</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff Energie begleitet die Wissenschaft seit der Antike. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus der moderne Energiebegriff, der auch die Prinzipien der Energieerhaltung und Energieumwandlung einschloss. Im 20. Jahrhundert kamen neue Dimensionen hinzu. Mit Albert Einsteins Äquivalenz von Energie und Masse entstand eine theoretische Grundlage für weitreichende technologische Entwicklungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis heute ist Energie ein zentrales Forschungsgebiet. Die sogenannte dunkle Energie, die nach aktuellem wissenschaftlichem Verständnis rund 68 Prozent des Universums ausmacht und mit dessen beschleunigter Expansion in Verbindung gebracht wird, gehört zu den großen ungelösten Fragen der modernen Physik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in den geplanten Ausstellungen des Deutschen Museums spielt Energie eine Schlüsselrolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie als roter Faden der Physik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der neu konzipierten Ausstellung „Physik“ wird der Bereich „Energie“ stehen. Energie zieht sich als verbindendes Element durch zahlreiche physikalische Phänomene und bildet damit einen roten Faden durch die Ausstellung. Auch die Ausstellung „Strom“ widmet sich der elektrischen Energie. Vier große Themenblöcke beschäftigen sich mit ihrer Erzeugung, Verteilung und Nutzung und machen damit einen Bereich sichtbar, der für das Funktionieren unserer modernen Gesellschaft unverzichtbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstellung „Energie – Dampf“: Wie Energie umgewandelt wird</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders anschaulich wird das Thema in der geplanten Ausstellung „Energie – Dampf“. Das kuratorische Team aus Sasha Disko-Schmidt, Sandra Frank, Panagiotis Poulopoulos, Thomas Röber und Eckhard Wallis entwickelt darin ein Konzept, das technische Grundlagen mit gesellschaftlichen Fragen verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht die Umwandlung von Energie: Welche Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten liegen ihr zugrunde? Und wie werden unterschiedliche Energieformen technisch nutzbar gemacht? Maschinen haben es ermöglicht, Energie gezielt umzuwandeln und dadurch unsere Lebensqualität und Arbeitswelt grundlegend zu verändern. Dabei folgt das Prinzip immer demselben Grundgedanken: Eine Maschine wandelt eine verfügbare Energieform, die sogenannte Primärenergie, in eine gewünschte Nutzenergie um.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von der Dampfmaschine zum modernen Kraftwerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dampfmaschinen machen dieses Prinzip besonders anschaulich. Sie wandeln Wärme und mechanische Arbeit ineinander um. In modernen Kraftwerken werden Dampfprozesse genutzt, um elektrische Energie und Fernwärme zu erzeugen. Auch Wärmepumpen und Kältemaschinen arbeiten mit entsprechenden thermodynamischen Prozessen. Solar- und Geothermieanlagen nutzen ebenfalls Prinzipien der Energieumwandlung. Die neue Ausstellung will damit deutlich machen, dass historische Technologien keineswegs isolierte Kapitel der Technikgeschichte sind. Ihre grundlegenden Prinzipien finden sich bis heute in modernen Energiesystemen wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dampfmaschinen als Motor der Industrialisierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die bedeutende Sammlung historischer Dampfmaschinen des Deutschen Museums wird auch künftig einen zentralen Platz in der Ausstellung einnehmen. Die Maschinen sollen weiterhin in Bewegung gezeigt werden und dadurch ihre Funktionsweise unmittelbar erfahrbar machen. Eine über zwei Ebenen angelegte Ausstellungseinheit widmet sich der technischen Entwicklung der Dampfmaschine. Veränderte Bauformen und neue Werkstoffe ermöglichten im Laufe der Zeit immer kleinere, leistungsfähigere Maschinen und erschlossen neue Einsatzbereiche. Gleichzeitig geht es um die gesellschaftlichen Folgen dieser technischen Entwicklung. Die Dampfmaschine war eine entscheidende Kraft der Industrialisierung und zugleich ein Symbol für den Eintritt in das fossile Zeitalter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technik, Arbeitswelt und Umwelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der zunehmende Einsatz fossil befeuerter Dampfmaschinen in Industrie und Gewerbe veränderte die Gesellschaft nachhaltig. Die Folgen zeigen sich bis heute – in der Arbeitswelt ebenso wie in der Umwelt. Die neue Ausstellung möchte deshalb nicht nur technische Innovationen präsentieren. Sie soll auch die positiven und negativen Folgen des wachsenden Energieverbrauchs sichtbar machen und Orientierung in einem komplexen Spannungsfeld geben: Energie, Technik und Gesellschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Energiesysteme“: Vom lokalen Verbrauch zum globalen Netzwerk</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Raum <strong>„Energiesysteme“</strong> im Untergeschoss wird vollständig neu konzipiert. Er soll einen Überblick über Energiequellen und Energieverbrauch geben und dabei den Weg von der lokalen zur globalen Perspektive nachvollziehbar machen. Im Mittelpunkt steht die gesamte Kette der Energienutzung: von der Gewinnung und Aufbereitung der Ressourcen über Speicherung und Verteilung bis zur eigentlichen Nutzung. Ebenso werden Nebenprodukte, Abfälle und Emissionen thematisiert. Besucherinnen und Besucher sollen so einen Eindruck von der Komplexität unseres heutigen, weltweit vernetzten Energiesystems erhalten – und zugleich einen Blick auf dessen Vergangenheit und mögliche Zukunft werfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Energielandschaft München“ macht Energie sichtbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Highlight des Bereichs wird die große Medieninstallation „Energielandschaft München“ sein. Am Beispiel der Stadt München werden Energieorte und Energienetze vorgestellt. Die Besucherinnen und Besucher können dabei spielerisch erkunden, woher Energie kommt, wie sie transportiert wird und wo sie im Alltag verbraucht wird. Die Installation soll dadurch verständlich machen, wie ein komplexes Energiesystem auf lokaler Ebene funktioniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lernen mit Hamsterrad und Hands-on-Experimenten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Interaktive Demonstrationen und raumgreifende Installationen gehören zu den zentralen Elementen der neuen Ausstellung. Hands-on-Angebote sollen unterschiedliche Altersgruppen dazu einladen, technische Zusammenhänge selbst zu entdecken. Den Auftakt bildet ein „Hamsterrad“, in dem Besucherinnen und Besucher ihre eigene körperliche Leistung messen können. Anschließend lässt sich diese Leistung mit der von Maschinen vergleichen. Weitere Experimente beschäftigen sich unter anderem mit wichtigen Innovationen von <strong>James Watt</strong>, den physikalischen Versuchen von James Joule und den Vorgängen beim Kochen von Wasser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energiegeschichte zum Mitmachen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den neuen Ausstellungsbereichen möchte das Deutsche Museum Energie nicht nur erklären, sondern unmittelbar erfahrbar machen. Historische Dampfmaschinen treffen auf moderne Medieninstallationen, physikalische Grundlagen auf gesellschaftliche Fragen und wissenschaftliche Experimente auf persönliche Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entsteht ein Ausstellungsbereich, der die Geschichte der Energie ebenso thematisiert wie die Herausforderungen eines globalen Energiesystems – und Besucherinnen und Besucher dazu anregt, den eigenen Energieverbrauch und die technischen Grundlagen unseres Alltags neu zu betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Daniel Grün: Der Ursprung der Elemente: Wissenschaft für jedermann aus dem Deutschen Museum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/termin/daniel-grun-ursprung-der-elemente-deutsches-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
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	<p class="tribe-events-schedule__datetime">
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				19:00			</span>
		
			</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie entstehen die schwersten Elemente des Universums? Und welche Rolle spielen dabei die gewaltigen Kollisionen von Neutronensternen und Schwarzen Löchern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diesen Fragen widmet sich der Astrophysiker Daniel Grün in seinem Vortrag „Der Ursprung der Elemente“ aus der Reihe „Wissenschaft für jedermann“ des Deutschen Museums. Im Mittelpunkt stehen Gravitationswellen, kosmische Kollisionen und die Suche nach den Orten, an denen Elemente wie Gold und Platin entstehen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Gravitationswellen machen das Universum hörbar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor mehr als 100 Jahren sagte <strong>Albert Einstein</strong> die Existenz von Gravitationswellen voraus. Dabei handelt es sich um winzige Wellen in der Raumzeit, die sich mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum ausbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor rund einem Jahrzehnt gelang der direkte Nachweis dieser Signale. Seitdem können Forschende mit gewaltigen Laserinterferometern kosmische Ereignisse untersuchen, die mit herkömmlichen Teleskopen teilweise unsichtbar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gravitationswellen entstehen unter anderem bei der Verschmelzung von Schwarzen Löchern und Neutronensternen. Die neue Form der Astronomie hat damit ein Fenster zu extremen Vorgängen im Universum geöffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überraschende Entdeckungen im Kosmos</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gravitationswellenastronomie hat bereits zu unerwarteten Beobachtungen geführt. Unter anderem wurden Schwarze Löcher entdeckt, deren Massen mit einigen bisherigen Modellen nur schwer zu erklären sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig stellt die Verbindung von Gravitationswellenmessungen mit Beobachtungen im sichtbaren Licht Forschende vor große Herausforderungen. Bislang gelang eine solche eindeutige Kombination bei der Kollision zweier Neutronensterne im Jahr 2017.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das dabei beobachtete kosmische Leuchtfeuer lieferte Hinweise auf die Entstehung schwerer Elemente wie Gold und Platin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein mögliches neues kosmisches Ereignis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders spannend ist eine weitere Entdeckung, die Daniel Grün in seinem Vortrag näher beleuchtet. Gravitationswellendetektoren registrierten ein Signal, das möglicherweise von der Kollision ungewöhnlich kleiner kompakter Objekte stammen könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Objekte werden als „Neutronenplaneten“ bezeichnet. Mit dem Wendelstein-Observatorium der Universitätssternwarte der LMU gelang dem beteiligten Forschungsteam die Beobachtung eines möglichen Leuchtsignals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit stellte sich eine grundlegende Frage: Handelte es sich um die erste Beobachtung einer bislang unbekannten Klasse kosmischer Ereignisse – oder um einen außergewöhnlichen Zufall?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entstehen Gold und Platin?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suche nach dem Ursprung der Elemente gehört zu den großen Fragen der modernen Astrophysik. Besonders schwere Elemente entstehen nicht einfach unter gewöhnlichen Bedingungen in Sternen. Extreme kosmische Ereignisse können die dafür notwendigen Bedingungen schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beobachtung von Neutronensternverschmelzungen eröffnet deshalb neue Möglichkeiten, den Ursprung dieser Elemente zu erforschen. Gravitationswellen und elektromagnetische Strahlung liefern dabei unterschiedliche Informationen über dasselbe kosmische Ereignis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Daniel Grün erforscht die großen Strukturen des Universums</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Grün beschäftigt sich mit den größten Strukturen des Universums und den Kräften, die deren Entwicklung bestimmen. Dafür analysiert er umfangreiche Himmelsdurchmusterungen, in denen Millionen von Galaxien erfasst werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit schwachen Gravitationslinseneffekten sowie photometrischen und spektroskopischen Beobachtungen untersucht er die Eigenschaften von Dunkler Materie und Dunkler Energie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Auswertung der riesigen Datenmengen kommen moderne statistische Verfahren und Methoden der <strong>künstlichen Intelligenz</strong> zum Einsatz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Astrophysik trifft künstliche Intelligenz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Grün ist Professor für Astrophysik, Kosmologie und Künstliche Intelligenz an der Universitäts-Sternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Forschung verbindet er astronomische Beobachtungen mit modernen Methoden der Datenanalyse. Dadurch lassen sich immer größere Datenmengen aus dem Universum systematisch untersuchen und neue Zusammenhänge sichtbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS sowie den Physikfakultäten der LMU und der Technischen Universität München (TUM).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Blick auf die Entstehung der Elemente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Ursprung der Elemente“ verbindet damit aktuelle Forschung zur Gravitationswellenastronomie mit einer der ältesten Fragen der Naturwissenschaft: Woher kommen die Bausteine, aus denen unser Universum und letztlich auch wir selbst bestehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Gravitationswellen zeigt, wie neue Messmethoden unser Verständnis des Kosmos verändern können – und wie die Kombination verschiedener Beobachtungen dabei hilft, die Entstehung der schwersten Elemente zu entschlüsseln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-mueum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-msueum.de</a></p>


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		<item>
		<title>Christina Berndt: Wenn die Zukunft auf die Psyche schlägt &#8211; Wissenschaft für jedermann aus dem Deutschen Museum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/christina-berndt-wissenschaft-fur-jedermann-deutsches-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:43:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Klimakrise verändert nicht nur unsere Umwelt, sondern kann auch erhebliche Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Immer heißere Sommer, schneearme Winter und zunehmende Extremwetterereignisse machen die Folgen der Erderwärmung [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Klimakrise verändert nicht nur unsere Umwelt, sondern kann auch erhebliche Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Immer heißere Sommer, schneearme Winter und zunehmende Extremwetterereignisse machen die Folgen der Erderwärmung unmittelbar erfahrbar.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Vortrag „Wenn die Zukunft auf die Psyche schlägt“ beschäftigt sich die Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin Christina Berndt mit den gesundheitlichen Folgen des <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Klimawandel">Klimawandels </a>und der Frage, wie Menschen ihre Widerstandskraft stärken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag entstand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft für jedermann“ des Deutschen Museums.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die gesundheitlichen Folgen der Klimakrise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hitze und Naturkatastrophen sind nur die sichtbarsten Folgen der Klimakrise. Die zunehmende Erwärmung beeinflusst auch andere Bereiche der menschlichen Gesundheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören unter anderem die Zunahme bestimmter Allergien und die weitere Verbreitung von Krankheitserregern. Auch durch Tiere übertragene Krankheiten können unter veränderten klimatischen Bedingungen neue Regionen erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So spielen beispielsweise von Zecken übertragene Erkrankungen inzwischen in weiten Teilen Deutschlands eine Rolle. Auch Vibrionen können in wärmeren Gewässern auftreten. Gleichzeitig können sich Mückenarten ausbreiten, die Krankheitserreger wie das West-Nil-Virus oder das Dengue-Virus übertragen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimawandel und psychische Gesundheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Klimakrise wirkt sich nicht ausschließlich körperlich aus. Auch die psychische Gesundheit kann betroffen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sorge vor einer unsicheren Zukunft, zunehmenden Extremwetterereignissen und dem Verlust natürlicher Lebensräume kann zu erheblicher Belastung führen. Begriffe wie Klimaangst beschreiben diese Form der Zukunftssorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Verlust von Artenvielfalt und die fortschreitende Zerstörung natürlicher Lebensräume können das Wohlbefinden des Menschen beeinflussen. Die enge Verbindung zwischen menschlicher Gesundheit und der Gesundheit unseres Planeten steht deshalb zunehmend im Mittelpunkt wissenschaftlicher Forschung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Klimaresilienz?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Christina Berndt stellt in ihrem Vortrag das Konzept der Klimaresilienz in den Mittelpunkt. Gemeint ist die Fähigkeit, mit den körperlichen und psychischen Belastungen umzugehen, die mit dem Klimawandel verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigt Berndt, welche Möglichkeiten Menschen haben, ihre Widerstandskraft zu stärken. Dabei geht es sowohl um den Umgang mit gesundheitlichen Belastungen als auch um Strategien für die psychische Stabilität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Strategien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Wissenschaftsjournalistin beschäftigt sich Christina Berndt regelmäßig mit Fragen rund um Gesundheit, Psychologie und Resilienz. In ihrem Vortrag verbindet sie aktuelle Forschungsergebnisse mit konkreten und alltagstauglichen Strategien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zuhörenden erhalten Anregungen dazu, wie sie sich auf gesundheitliche Herausforderungen des Klimawandels einstellen und gleichzeitig ihre psychische Widerstandskraft stärken können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei steht nicht die Angst vor den Folgen der Erderwärmung im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie ein konstruktiver Umgang mit den Veränderungen möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Begleitprogramm zur Ausstellung „Planetary Health“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vortrag war Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung “<a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Planetary+Health">Planetary Health &#8211; Am Puls von Mensch von Planet</a>” auf der Museumsinsel. Die Ausstellung widmete sich dem engen Zusammenhang zwischen der Gesundheit des Menschen und der Gesundheit des Planeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/christina-berndt-wissenschaft-fur-jedermann-deutsches-museum/">Christina Berndt: Wenn die Zukunft auf die Psyche schlägt &#8211; Wissenschaft für jedermann aus dem Deutschen Museum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das Immunsystem als Schüler der Natur: Heilen in der Klimakrise</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heute-1900-das-immunsystem-als-schueler-der-natur-heilen-in-der-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Immunsystem ist kein starrer Schutzwall, der ständig auf Alarm gebürstet ist. Vielmehr ist es ein hochkomplexes, lernendes System, das den ständigen Austausch mit seiner Umwelt braucht. Doch was passiert, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Immunsystem ist kein starrer Schutzwall, der ständig auf Alarm gebürstet ist. Vielmehr ist es ein hochkomplexes, lernendes System, das den ständigen Austausch mit seiner Umwelt braucht. Doch was passiert, wenn sich diese Umwelt durch Klimawandel und Verschmutzung radikal verändert? Am 28. April 2026 gibt die renommierte Umweltmedizinerin Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann im Livestream des Deutschen Museums Antworten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Sonderausstellung <strong>„Planetary Health“</strong> zeigt sie auf, wie eng unsere Haut, unsere Lunge und unser Herz mit dem Zustand unseres Planeten verknüpft sind – und warum Wissen in diesem Zusammenhang die beste Medizin ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontakt statt Isolation: Wie wir Widerstandskraft lernen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die moderne Umweltmedizin bricht mit alten Denkmustern. Das Immunsystem wird heute als ein System begriffen, das durch „Bekanntschaften“ wächst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mikrobielle Vielfalt:</strong> Der Kontakt mit vielfältigen Mikroben, natürlicher Nahrung und einer intakten Natur trainiert unsere Abwehr.</li>



<li><strong>Das Risiko der Reinheit:</strong> Fehlt dieser Austausch, steigt das Risiko für Fehlreaktionen des Körpers. Allergien und Neurodermitis sind oft die Folge eines „unterforderten“ oder falsch geprägten Immunsystems.</li>



<li><strong>Biologische Toleranz:</strong> Resilienz entsteht durch Kontakt, nicht durch Abschottung. Das gilt für unsere Zellen ebenso wie für unsere Gesellschaft.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn die Umwelt krank macht – und wie wir heilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Umweltbedingte Erkrankungen sind heute allgegenwärtig, aber sie sind kein Schicksalsschlag. Die Forschung hat die molekularen Grundlagen von Allergien und Hautkrankheiten mittlerweile so weit entschlüsselt, dass viele davon nicht nur behandelbar, sondern teilweise heilbar sind.</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Prävention durch Wissen:</strong> Wer versteht, wie Pollenflug, Luftverschmutzung und Hitze zusammenwirken, kann gezielt Vorsorge treffen.</li>



<li><strong>Ganzheitlicher Blick:</strong> Die Umweltmedizin betrachtet den Menschen nie isoliert. Eine gesunde Haut braucht eine gesunde Umwelt.</li>



<li><strong>Klimawandel als Gesundheitsfaktor:</strong> Prof. Traidl-Hoffmann erforscht intensiv, wie die Erderwärmung bestehende Krankheitsbilder verschärft und neue Herausforderungen für unser Immunsystem schafft.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Die Expertin: Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Claudia Traidl-Hoffmann gehört zu den führenden Stimmen der deutschen Umweltmedizin:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Position:</strong> Direktorin des Instituts für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit (EMIH) am Universitätsklinikum Augsburg.</li>



<li><strong>Expertise:</strong> Ärztin für Dermatologie und Allergologie mit Fokus auf die Auswirkungen des Klimawandels.</li>



<li><strong>Engagement:</strong> Sie ist eine gefragte Politikberaterin und setzt sich leidenschaftlich für eine verständliche Wissenschaftskommunikation ein.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/heute-1900-das-immunsystem-als-schueler-der-natur-heilen-in-der-klimakrise/">Das Immunsystem als Schüler der Natur: Heilen in der Klimakrise</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steinzeit-Gene im digitalen Dauerstress: Warum unser Körper nicht mehr in die Welt passt</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heute-1900-steinzeit-gene-im-digitalen-dauerstress-warum-unser-koerper-nicht-mehr-in-die-welt-passt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Körper ist ein faszinierendes Archiv der Menschheitsgeschichte. Doch während sich unsere Kultur im Eiltempo wandelt, hinkt unsere Biologie hinterher. Am 21. April 2026 nimmt uns Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/heute-1900-steinzeit-gene-im-digitalen-dauerstress-warum-unser-koerper-nicht-mehr-in-die-welt-passt/">Steinzeit-Gene im digitalen Dauerstress: Warum unser Körper nicht mehr in die Welt passt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe loading="lazy" title="Von der Wiege bis zur Bahre: Erkenntnisse und Möglichkeiten der Evolutionären Medizin" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/X11azqNQS_c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unser Körper ist ein faszinierendes Archiv der Menschheitsgeschichte. Doch während sich unsere Kultur im Eiltempo wandelt, hinkt unsere Biologie hinterher. Am 21. April 2026 nimmt uns Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel mit auf eine Reise durch die Evolutionäre Medizin – eine Disziplin, die erklärt, warum manche Krankheiten früher unser Überleben sicherten und uns heute vor unlösbare Rätsel stellen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">IIm Rahmen der Sonderausstellung <strong>„Planetary Health“</strong> im Deutschen Museum beleuchtet der renommierte Anthropologe und Mediziner das Phänomen des „Mismatch“: das Auseinanderklaffen von langsamer biologischer Anpassung und rasanter industrieller Entwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn Krankheit vor dem Tod schützt: Das Beispiel Sichelzellanämie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Evolutionäre Medizin stellt eine radikale Frage: Warum hat die natürliche Selektion Krankheiten nicht einfach „ausgemerzt“? Die Antwort ist oft verblüffend.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Überlebensvorteil:</strong> In Malaria-Gebieten verbreitete sich die Sichelzellanämie, weil die Veränderung der roten Blutkörperchen einen natürlichen Schutz gegen den tödlichen Parasiten bot.</li>



<li><strong>Der Preis:</strong> Was in der Wildnis Leben rettete, führt unter modernen Bedingungen zu gesundheitlichen Nachteilen. Erst seit 1954 verstehen wir diesen paradoxen Zusammenhang zwischen Gendefekt und Schutzfunktion.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der „Mismatch“: Wir sind biologische Oldtimer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Laktoseintoleranz bis zur Glutenunverträglichkeit – viele heutige Leiden sind das Ergebnis einer genetischen Ausstattung, die für eine Welt optimiert wurde, die es so nicht mehr gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frühkindliche Entwicklung:</strong> Die Evolutionäre Medizin untersucht, wie Geburt und Erziehung heute mit unseren tief verwurzelten biologischen Bedürfnissen kollidieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ernährung &amp; Sucht:</strong> Unser Gehirn ist auf die Suche nach seltenen Kalorien (Zucker, Fett) programmiert. In einer Welt des Überflusses führt dieses Erbe zu Adipositas und Suchtverhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stressbewältigung:</strong> Unsere Stressreaktionen sind für die Flucht vor dem Säbelzahntiger ausgelegt, nicht für den achtstündigen Büroalltag. Das Ergebnis? Chronische Entzündungen und psychische Belastungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Experte: Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wulf Schiefenhövel ist kein reiner Theoretiker. Seine Erkenntnisse stammen direkt aus der Praxis und dem Feld:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Max-Planck-Institut:</strong> Forscher für Biologische Intelligenz in Seewiesen.</li>



<li><strong>Feldforschung:</strong> Seit den 1960er-Jahren untersucht er ethnomedizinische Praktiken in Papua-Neuguinea und Indonesien – zuletzt im Jahr 2025 bei den Eipo.</li>



<li><strong>Interdisziplinarität:</strong> Er verbindet Medizin, Anthropologie und Ethnographie zu einem ganzheitlichen Bild des Menschen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einblicke in die Baustelle des Deutschen Museum München</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/einblicke-in-die-baustelle-des-deutschen-museum-muenchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 14:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsches Museum]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Museum wird im Rahmen der Zukunftsinitiative grundlegend saniert und modernisiert. Die Arbeiten haben 2015 begonnen und werden in zwei Abschnitten durchgeführt. Der erste Abschnitt wurde 2022 vollendet, die erste Hälfte des Gebäudes wieder eröffnet. Seitdem sind auf der Münchner Museumsinsel 20 neue bzw. runderneuerte Ausstellungen zu sehen. Aktuell laufen die Bauarbeiten im anderen Gebäudeteil auf Hochtouren. Hier gibt es Einblicke und Eindrücke von der Baustelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>
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		<title>Der Funke des Lebens: Prof. Oliver Trapp über die chemische Evolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie wurde aus totem Stein und Gas eine lebendige Zelle? Diese Frage gehört zu den größten Rätseln der Naturwissenschaft. Am 11. März 2026 gibt Prof. Dr. Oliver Trapp im Deutschen Museum München Einblicke in ein Szenario, das die Entstehung des Lebens nicht als biologisches Wunder, sondern als konsequente Folge chemischer Prozesse beschreibt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor die Biologie übernahm, herrschte die Chemie. In der Ära der sogenannten <strong>chemischen Evolution</strong> verwandelten sich einfache Gase der Uratmosphäre in die komplexen Bausteine, die wir heute in jeder unserer Zellen finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Erde als gigantisches Labor</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Szenario, das Oliver Trapp entwirft, beginnt in einer unwirtlichen Welt. Kohlendioxid aus der Atmosphäre traf auf vulkanisches Gestein und Eisen aus Meteoriteneinschlägen. Diese Materialien fungierten als <strong>Katalysatoren</strong> – chemische Beschleuniger, die Reaktionen überhaupt erst ermöglichten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vom Gas zum Molekül:</strong> Unter diesen Bedingungen entstanden erste organische Verbindungen.</li>



<li><strong>Präbiotische Netzwerke:</strong> Aus einfachen Molekülen bildeten sich komplexe Systeme, die Aminosäuren, Zucker und Coenzyme hervorbrachten.</li>



<li><strong>Selbstorganisation:</strong> Die Forschung zeigt, dass sich Katalysatoren in dieser „Ursuppe“ spontan selbst bilden können und eine erstaunliche Vielfalt an Funktionen entwickeln.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Symmetriebrechung: Warum das Leben „linkshändig“ ist</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Fokus der Arbeit von Oliver Trapp liegt auf der <strong>Chiralität</strong> (Händigkeit) von Molekülen. In der Natur kommen viele Bausteine des Lebens fast ausschließlich in einer von zwei spiegelbildlichen Formen vor.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Autokatalyse:</strong> Trapp untersucht Netzwerke, die sich selbst verstärken. Solche autokatalytischen Reaktionen können zu einer „Symmetriebrechung“ führen, bei der eine Form die Oberhand gewinnt – ein entscheidender Schritt zur Entstehung funktionaler Protozellen.</li>



<li><strong>Hochtechnologie im Einsatz:</strong> Mit Hochdurchsatzmethoden und hochauflösender Massenspektrometrie macht sein Team diese unsichtbaren Netzwerke auf molekularer Ebene sichtbar.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zur Person: Ein Brückenbauer der Disziplinen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Oliver Trapp ist nicht nur Chemiker, sondern agiert an der Schnittstelle zur Astronomie und Physik. Als <strong>Max-Planck-Fellow</strong> am MPI für Astronomie in Heidelberg und Projektleiter am <strong>Exzellenzcluster ORIGINS</strong> sucht er nach den universellen Gesetzen, die Materie zum Leben erwecken.</p>



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		<title>Der moderne Alchemist: Mit Neutronen auf der Jagd nach Gold und Geheimnissen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/der-moderne-alchemist-mit-neutronen-auf-der-jagd-nach-gold-und-geheimnissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutsches Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Archäometrie]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Stieghorst]]></category>
		<category><![CDATA[Elementanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[FRM II]]></category>
		<category><![CDATA[Gold aus Blei]]></category>
		<category><![CDATA[Neutronenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[TU München]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für jedermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blei in Gold verwandeln – was früher als magischer Traum der Alchemisten galt, ist heute wissenschaftliche Realität. Doch die moderne Neutronenforschung kann noch viel mehr: Sie entlarvt gefälschte Trüffel und [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Christian Stieghorst: Mit Neutronen den Elementen auf der Spur" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/vjtjCdQclUo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blei in Gold verwandeln – was früher als magischer Traum der Alchemisten galt, ist heute wissenschaftliche Realität. Doch die moderne Neutronenforschung kann noch viel mehr: Sie entlarvt gefälschte Trüffel und liest die Geburtsurkunde antiker Amphoren. Am 4. März 2026 gibt Dr. Christian Stieghorst im Deutschen Museum München exklusive Einblicke in eine Welt, in der ein einzelnes Atom unter Billionen den Unterschied macht.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In dem Vortrag der Reihe <strong>„Wissenschaft für jedermann“</strong> nimmt der Physiker Dr. Christian Stieghorst (FRM II / TU München) sein Publikum mit auf eine Reise in das Innere der Materie. Dabei erklärt er nicht nur, wie Elemente entstehen, sondern zeigt, wie wir sie heute mit beispielloser Präzision manipulieren und analysieren können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Lupe der Superlative: Ein Atom unter Billionen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Vortrags steht die <strong>Neutronen-Aktivierungsanalyse</strong>. An der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Garching nutzt Stieghorst diese Methode, um die chemische Signatur von Proben zu entschlüsseln. Die Empfindlichkeit ist atemberaubend: Die Forscher können damit ein einziges Atom nachweisen, das sich unter mehreren Billionen anderen Atomen versteckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo diese Präzision den Alltag verändert:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Umweltschutz:</strong> Anhand von Flechten in Portugal messen Wissenschaftler die Luftverschmutzung durch Holzkohlemeiler. Selbst winzigste Spuren von Phosphor und Schwefel im Rauch werden so nachweisbar.</li>



<li><strong>Lebensmittelsicherheit:</strong> Ist der teure Trüffel echt? Die Elementzusammensetzung liefert den unbestechlichen Beweis für die Herkunft und Echtheit edler Pilze.</li>



<li><strong>Archäologie:</strong> Durch die Analyse antiker Amphoren lässt sich bestimmen, in welchem spezifischen Brennofen sie vor Jahrtausenden gefertigt wurden – ein digitaler Fingerabdruck der Geschichte.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man aus Blei wirklich Gold machen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Stieghorst geht der ultimativen Frage der Alchemie nach. Die Antwort ist ein physikalisches „Ja“. Er erklärt, wie Neutronen Elemente ineinander umwandeln können und bringt reale Beispiele für diese Transmutation mit. In der modernen Industrie ist das längst kein Zaubertrick mehr: Umgewandelte Elemente finden heute beispielsweise in <strong>Hochleistungshalbleitern</strong> Verwendung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Über den Referenten</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Christian Stieghorst</strong> ist seit 2016 eine tragende Säule an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der Technischen Universität München. Nach seinem Studium in Hannover und der Promotion in Kernchemie in Mainz spezialisierte er sich auf die Elementanalyse und Datenauswertung. Er gilt als Experte darin, komplexe physikalische Prozesse für ein breites Publikum verständlich aufzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>
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		<title>Warum gibt es uns? Neutrinos und das Rätsel unserer Existenz &#8211; Vortrag von Stefan Schönert</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/heute-1900-warum-gibt-es-uns-neutrinos-und-das-raetsel-unserer-existenz-vortrag-von-stefan-schoenert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eine der größten Fragen der Menschheit: Warum existiert überhaupt Materie? Eigentlich hätten sich Materie und Antimaterie kurz nach dem Urknall gegenseitig auslöschen müssen. Dass wir heute hier sind, [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Stefan Schönert: Warum gibt es uns?" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/UlYiaoiIFuc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es ist eine der größten Fragen der Menschheit: Warum existiert überhaupt Materie? Eigentlich hätten sich Materie und Antimaterie kurz nach dem Urknall gegenseitig auslöschen müssen. Dass wir heute hier sind, verdanken wir womöglich einem winzigen, fast unsichtbaren Teilchen. Am 25. Februar 2026 erklärt der renommierte Physiker Stefan Schönert im Deutschen Museum, warum ausgerechnet das Neutrino die Antwort auf unseren Ursprung liefern könnte.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Reihe „Wissenschaft für jedermann“ gibt Prof. Dr. Stefan Schönert Einblicke in die Arbeit des Exzellenzclusters <strong>ORIGINS</strong>. Im Fokus steht dabei ein Teilchen, das uns jede Sekunde milliardenfach durchdringt, ohne dass wir es spüren: das Neutrino.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Geisterteilchen als Weltenretter</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neutrinos sind extrem leicht und treten kaum mit ihrer Umwelt in Kontakt. Doch gerade diese Zurückhaltung macht sie für die Forschung so wertvoll. Wissenschaftler vermuten, dass Neutrinos eine fundamentale Symmetrie der Natur verletzen könnten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Spiegelbild-Rätsel:</strong> Sind Neutrinos ihre eigenen Antiteilchen? Falls ja, könnte dies erklären, warum im frühen Universum ein winziger Überschuss an Materie überlebte – der Grundstoff für Sterne, Planeten und uns selbst.</li>



<li><strong>Symmetriebruch:</strong> Die Antwort auf diese Frage würde unser Verständnis der Naturgesetze grundlegend verändern.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Detektivarbeit unter dem Berg: Das LEGEND-Experiment</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Theorien sind in der Physik nur so gut wie ihre experimentelle Bestätigung. Stefan Schönert nimmt das Publikum mit auf eine Reise zum <strong>Gran-Sasso-Labor</strong> in Italien. Tief unter massivem Fels, abgeschirmt von störender Strahlung aus dem All, suchen Forscher nach einer Nadel im Heuhaufen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der neutrinolose Doppelbeta-Zerfall:</strong> Dies ist einer der seltensten Prozesse, die die Natur theoretisch bereithält. Ihn nachzuweisen, erfordert eine Präzision, die an die Grenzen des technisch Machbaren stößt.</li>



<li><strong>Internationale Spitzenforschung:</strong> Als europäischer Sprecher des LEGEND-Experiments koordiniert Schönert die Suche nach diesem Beweis, der die Brücke zwischen der Welt des Allerkleinsten und der Entstehung des gesamten Kosmos schlägt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Über den Referenten</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prof. Dr. Stefan Schönert</strong> ist eine führende Kapazität in der internationalen Neutrino- und Astroteilchenphysik. Er ist maßgeblich an Experimenten wie GERDA, BOREXINO und Double Chooz beteiligt und lehrt an der TU München. Sein Vortrag entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster ORIGINS sowie der LMU und TU München.</p>


<div class="taxonomy-tribe_events_cat wp-block-post-terms"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/termine/kategorie/vortrag/" rel="tag">Vortrag</a></div>


<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://deutsches-museum.de" target="_blank" rel="noopener">deutsches-museum.de</a></p>
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