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	<title>Architektur und Kunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Michael Riedel im Museum Haus Konstruktiv: Ein Mietvertrag wird zur Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 17:07:38 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>258 Quadratmeter, mehrere Etagen, ein ungewöhnlicher Ausgangstext: Michael Riedel verwandelt den Mietvertrag des Museums in eine monumentale Wand- und Deckeninstallation.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was liegt näher, als den Ort selbst zum Thema zu machen? Auf Einladung des Museum Haus Konstruktiv in Zürich hat der Künstler Michael Riedel eine mehrjährige Wand- und Deckeninstallation entwickelt, die das Gebäude, in dem sie sich befindet, zum eigentlichen Ausgangsmaterial erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Basis von Riedels grafischer Arbeit ist der Mietvertrag des Museums für seinen neuen Standort im Löwenbräukunst-Areal – ein nüchternes Rechtsdokument, das er in eine weiträumige visuelle Bildfläche überführt. Auf insgesamt 258 Quadratmetern entfaltet sich die Installation durch die architektonischen Strukturen des Gebäudes: vom Eingangsbereich im Ostteil über das Zwischengeschoss bis hinauf ins erste Obergeschoss im Westteil. Ost und West, verschiedene Ebenen, unterschiedliche Räume – Riedels Arbeit verbindet sie zu einem zusammenhängenden visuellen Erlebnis und macht dabei die räumliche Situation des Hauses selbst sichtbar und erfahrbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Installation ist auf mehrere Jahre angelegt und damit selbst so etwas wie ein Langzeitvertrag zwischen Künstler und Institution – eine stille, großformatige Reflexion über Raum, Sprache, Recht und die institutionellen Bedingungen von Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: https://hauskonstruktiv.ch</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>„Denk nicht, schau!“ – Wolfgang Holleghas Reise vom Wald nach Wiesbaden</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/denk-nicht-schau-wolfgang-holleghas-reise-vom-wald-nach-wiesbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museum Reinhard Ernst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom New Yorker Trubel in die Abgeschiedenheit des steirischen Waldes: Wolfgang Hollegha ist einer der bedeutendsten Maler der Abstraktion, dessen Werk nun im Museum Reinhard Ernst (mre) in Wiesbaden gewürdigt [&#8230;]</p>
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<iframe title="Trailer: Wolfgang Hollegha. Denk nicht, schau!" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/ijsxIirHeTg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom New Yorker Trubel in die Abgeschiedenheit des steirischen Waldes: Wolfgang Hollegha ist einer der bedeutendsten Maler der Abstraktion, dessen Werk nun im Museum Reinhard Ernst (mre) in Wiesbaden gewürdigt wird. Ein Blick hinter die Kulissen seines Sommerateliers offenbart ein einzigartiges Lebens- und Kunstkonzept.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wiesbaden/Steiermark.</strong> Wer Wolfgang Hollegha verstehen will, muss den Weg in sein Sommeratelier antreten. Versteckt im Wald, weit weg von der Hektik der Großstadt, schuf sich der Künstler einen Ort des maximalen Fokus. Nach einem Aufenthalt in New York entschied er sich bewusst gegen die Kunstmetropole und für die Natur, um sich ganz auf seine Bilder zu konzentrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abstraktion mit gegenständlicher Wurzel</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Holleghas Bilder wirken auf den ersten Blick vollkommen abstrakt, doch ihre Basis ist oft überraschend konkret. Als Ausgangspunkt dienten ihm alltägliche Gegenstände, wie zum Beispiel ein einfacher Korb. In seinen Zeichnungen baute er die Proportionen und Formen auf, um sie dann in großformatige Malerei zu überführen. Für Hollegha war dieser Prozess des Abstrahierens der Kern jedes Bildes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Atelier ohne Staffelei</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besucher seines Ateliers suchen vergeblich nach einer klassischen Staffelei. Stattdessen arbeitete Hollegha auf einer horizontalen Platte. Der Grund: Die Farben waren so dünnflüssig, dass er nur so die Kontrolle über das Schütten und Verfließen behalten konnte. Um den Überblick über seine riesigen Leinwände zu behalten, baute er sich eine Art „Hochsitz“ – eine Plattform unter der Decke, von der aus er das Werk aus der Distanz betrachten konnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Architektur der Durchreise</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Transport der monumentalen Werke aus der Einsamkeit in die Welt war Teil von Holleghas Plan. Seine Architektur war exakt auf sein Kunstverständnis zugeschnitten: Da die Bilder für normale Türen oft zu groß waren, integrierte er einen speziellen Schlitz in das Gebäude. Durch diese „Durchreiche in die Welt“ verlassen die Gemälde das Atelier, um nun ihren Weg nach Wiesbaden zu finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum man Hollegha sehen muss</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Oliver Kornhoff, Direktor des Museum Reinhard Ernst, sieht in Holleghas Werk eine Einladung, unsere oft banale Wirklichkeit mit wertschätzenden Augen neu zu entdecken. Die Ausstellung verspricht ein Abenteuer für die Sinne, das weit über normale Gemälde hinausgeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-re.de" target="_blank" rel="noopener">www.museum-re.de</a></p>
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		<title>Sculpture 21st: Peter Kogler im Lehmbruck Museum – Raumkunst zwischen Realität und Virtualität</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/sculpture-21st-peter-kogler-im-lehmbruck-museum-raumkunst-zwischen-realitaet-und-virtualitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 19:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehmbruck Museum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Ausstellung Sculpture 21st: Peter Kogler zeigt das Lehmbruck Museum einen der bedeutendsten Pioniere der Medienkunst. Der 1959 geborene Künstler aus Innsbruck transformiert die Glashalle des Museums in eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/sculpture-21st-peter-kogler-im-lehmbruck-museum-raumkunst-zwischen-realitaet-und-virtualitaet/">Sculpture 21st: Peter Kogler im Lehmbruck Museum – Raumkunst zwischen Realität und Virtualität</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<iframe title="Sculpture 21st: Peter Kogler" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/XDPSH60dnOs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ausstellung <em>Sculpture 21st: Peter Kogler</em> zeigt das Lehmbruck Museum einen der bedeutendsten Pioniere der Medienkunst. Der 1959 geborene Künstler aus Innsbruck transformiert die Glashalle des Museums in eine überwältigende <strong>Mixed-Reality-Installation</strong>, die Realität, Illusion und digitale Welt auf faszinierende Weise verschmelzen lässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Digitale Muster, reale Räume – ein immersives Erlebnis</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Peter Kogler, bekannt für seine bildgewaltigen Computeranimationen, raumfüllenden Installationen und skulpturalen Objekte, entwickelt für die Glashalle ein eigenes visuelles Universum: <strong>raumhohe Vorhänge</strong>, metallene Objekte und ein <strong>verspiegelter begehbarer Kubus</strong> erzeugen ein labyrinthisches Raumgefühl, das gleichzeitig visuell und körperlich erfahrbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwarz-weiße Muster, für Kogler typisch, durchziehen Wände und Böden, verzerren die Orientierung und konfrontieren die Besuchenden mit einer virtuellen Ästhetik. Über das Smartphone lässt sich Koglers „Mixed Reality“ zusätzlich erweitern – Wesen und Formen erscheinen digital inmitten des realen Raums. Die Ausstellung vernetzt somit analoge Architektur mit digitalen Überlagerungen und spielt mit Wahrnehmung, Täuschung und räumlicher Erfahrung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kunst zwischen Architektur und Datenstrom</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Seit den 1980er-Jahren arbeitet Kogler mit digitalen Technologien. Seine ikonischen Motive – Röhren, Gehirne, Weltkugeln und Ameisen – stehen für die <strong>Bildcodes unserer vernetzten Welt</strong>. Seine Werke sind nicht nur visuelle Statements, sondern auch körperliche Herausforderungen: Wer seine Räume betritt, verliert kurzfristig die Orientierung – um eine neue Perspektive auf Raum, Körper und Bild zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Sculpture 21st</em> gelingt Kogler eine künstlerische Brücke zwischen öffentlichem Raum (Kantpark), musealem Kontext und virtueller Erweiterung – <strong>eine Kunst der Gegenwart, die unsere Gegenwart spiegelt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://lehmbruckmuseum.de/de/" target="_blank" rel="noopener">lehmbruckmuseum.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/sculpture-21st-peter-kogler-im-lehmbruck-museum-raumkunst-zwischen-realitaet-und-virtualitaet/">Sculpture 21st: Peter Kogler im Lehmbruck Museum – Raumkunst zwischen Realität und Virtualität</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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