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	<title>19. Jahrhundert &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Friedrich Mosbrugger und der „Improvisator am Molo zu Neapel“</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 12:44:15 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Ausstellung „Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee“ widmet sich das Rosgartenmuseum Konstanz der Geschichte einer außergewöhnlichen Künstlerfamilie. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Friedrich Mosbrugger und seinem Gemälde <em>Der Improvisator am Molo zu Neapel</em> aus dem Jahr 1830.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Werk eröffnet einen Blick auf eine Zeit, in der Italien für viele Künstler und Intellektuelle zum Sehnsuchtsort wurde. Noch bis zum <strong>10. Januar 2027</strong> ist die Ausstellung im Rosgartenmuseum Konstanz zu sehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Friedrich Mosbrugger: Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrich Mosbrugger wurde <strong>1804</strong> als Sohn des bekannten Portrait- und Miniaturmalers <strong>Wendelin Mosbrugger</strong> geboren. Die Kunst gehörte damit bereits früh zu seinem Alltag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon als Kind zeigte Friedrich eine ausgeprägte künstlerische Begabung. Er bemalte die Wände seines Kinderzimmers mit Heldengestalten und zeichnete neben Lehrer<em>innen und Mitschüler</em>innen auch antike Krieger. Später studierte er an der <strong>Münchner Kunstakademie</strong>, bevor er sich auf eine Reise nach Italien begab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Italien als Sehnsuchtsort der Romantik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">1827 reiste Friedrich Mosbrugger nach Italien. Wie viele Künstler und gebildete Reisende seiner Zeit suchte auch er das sagenhafte <strong>Arkadien</strong> – ein idealisiertes Sehnsuchtsland, das mit Vorstellungen von Freiheit, Toleranz und gesellschaftlichem Aufbruch verbunden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Italien entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Ziel für Intellektuelle, Prinzen und wohlhabende Kaufmannssöhne aus Nordeuropa. Die Reise in den Süden versprach nicht nur neue Eindrücke, sondern auch eine Begegnung mit einer vermeintlich freieren und ursprünglicheren Lebenswelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch <strong>Johann Wolfgang von Goethe</strong> beschäftigte sich intensiv mit dieser <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Italiensehnsucht">Italiensehnsucht</a>. In seiner <em>Italienischen Reise</em>, die 1816 veröffentlicht wurde, schilderte er seine Eindrücke und Erfahrungen während seiner eigenen Italienreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Improvisator am Molo zu Neapel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Friedrich Mosbruggers Gemälde <em>Der Improvisator am Molo zu Neapel</em> von 1830 greift eine typische Szene des damaligen Italienbildes auf. Im Mittelpunkt steht ein improvisierender Erzähler, der am Hafen von Neapel Geschichten vorträgt und damit sein Publikum unterhält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das improvisierende Erzählen wurde von zahlreichen nordeuropäischen Reisenden als alltägliches Schauspiel beschrieben. Geschichten wurden spontan entwickelt und vor Publikum zum Leben erweckt. Mosbrugger hält eine solche Szene in seinem Gemälde fest und macht damit nicht nur eine Momentaufnahme des neapolitanischen Lebens sichtbar, sondern auch den Blick eines mitteleuropäischen Künstlers auf seine italienische Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemälde wird dadurch zu einem Zeugnis der <strong>Italienbegeisterung des 19. Jahrhunderts</strong> und der romantischen Sehnsucht nach einem vermeintlich ursprünglicheren Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Künstlerfamilie am Bodensee</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung stellt Friedrich Mosbrugger in den größeren Zusammenhang der Familie Mosbrugger. Sie zeigt damit nicht nur die Entwicklung eines einzelnen Künstlers, sondern eröffnet zugleich Einblicke in eine Künstlerfamilie, deren Geschichte eng mit der Kulturregion rund um den Bodensee verbunden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gemälde <em>Der Improvisator am Molo zu Neapel</em> ist eine <strong>Leihgabe der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstellung im Rosgartenmuseum Konstanz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung <strong>„Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee“</strong> ist noch bis zum <strong>10. Januar 2027</strong> im <strong>Rosgartenmuseum Konstanz</strong> zu sehen. Sie verbindet Kunstgeschichte und Familiengeschichte mit einem Blick auf die kulturelle Bedeutung des Bodenseeraums und die Italiensehnsucht des 19. Jahrhunderts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.rosgartenmuseum.de" target="_blank" rel="noopener">www.rosgartenmuseum.de</a></p>
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		<title>Cézanne, Monet, Renoir. Französischer Impressionismus aus dem Museum Langmatt (Serie)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/cezanne-monet-renoir-franzoesischer-impressionismus-aus-dem-museum-langmatt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:04:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine der bedeutendsten Privatsammlungen des Impressionismus im Belvedere Wien Mit der Ausstellung „Cézanne, Monet, Renoir. Französischer Impressionismus aus dem Museum Langmatt“ präsentiert das Belvedere Wien eine herausragende Auswahl impressionistischer Meisterwerke [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Eine der bedeutendsten Privatsammlungen des Impressionismus im Belvedere Wien</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ausstellung <strong>„Cézanne, Monet, Renoir. Französischer Impressionismus aus dem Museum Langmatt“</strong> präsentiert das <strong>Belvedere Wien</strong> eine herausragende Auswahl impressionistischer Meisterwerke aus einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen der Schweiz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sammlung des <strong>Museum Langmatt</strong> geht auf das Sammlerpaar <strong>Jenny und Sidney Brown</strong> zurück, das ab 1907 eine der frühesten und umfangreichsten Kollektionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts aufbaute. In der Jugendstilvilla Langmatt in Baden verbanden die Browns ihr privates Leben mit einer leidenschaftlichen Kunstförderung – die Villa wurde zum Ort des gelebten Impressionismus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Ausgangspunkt ihrer Sammlung bildeten Werke von <strong>Paul Cézanne</strong>, <strong>Claude Monet</strong> und <strong>Pierre-Auguste Renoir</strong>. Hinzu kamen bedeutende Arbeiten von <strong>Mary Cassatt</strong>, <strong>Camille Pissarro</strong> und <strong>Camille Corot</strong>. Besonders Renoir nahm in der Sammlung der Browns eine zentrale Rolle ein: Mit einem umfangreichen Konvolut seiner Gemälde dokumentiert die Ausstellung die Faszination für die sinnliche Farbigkeit und die menschliche Nähe seiner Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der ästhetischen Qualität macht die Präsentation auch die gesellschaftliche Dimension des Sammelns sichtbar. Die Kunstleidenschaft der Browns steht exemplarisch für das <strong>Selbstverständnis des schweizerischen Industriellenbürgertums</strong> im frühen 20. Jahrhundert, das durch Kunst und Kultur ein modernes, weltoffenes Image suchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuratiert von <strong>Alexander Klee</strong>, bietet die Schau einen einzigartigen Blick auf die Entstehung und Bedeutung einer privaten Sammlung, die bis heute zu den kulturellen Juwelen der Schweiz zählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://belvedere.at" target="_blank" rel="noopener">belvedere.at</a></p>
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		<title>St. Gallen und seine ethnologische Sammlung</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/st-gallen-und-seine-ethnologische-sammlung/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 12:59:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kulturmuseum St. Gallen widmet sich vom 8. November 2025 bis 5. Juli 2026 der eigenen ethnologischen Sammlung – einer der bedeutendsten in der Schweiz. Unter dem Titel «Die Welt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Kulturmuseum St. Gallen widmet sich vom <strong>8. November 2025 bis 5. Juli 2026</strong> der eigenen ethnologischen Sammlung – einer der bedeutendsten in der Schweiz. Unter dem Titel <strong>«Die Welt ins Museum. Vom Handeln, Sammeln und Entdecken»</strong> beleuchtet die Schau, warum und wie diese Sammlung entstanden ist und welche Geschichten sie über St. Gallen und seine globale Verflechtung erzählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung führt zurück ins <strong>19. Jahrhundert</strong>, eine Epoche geprägt von expandierenden Handelsnetzen, wissenschaftlicher Neugier und dem europäischen Wettlauf um koloniale Einflussgebiete. Anhand ausgewählter Objekte zeigt sie, wie eng lokale Entwicklungen mit globalen Dynamiken verbunden waren. Zugleich macht sie sichtbar, wie vielschichtig und aussagekräftig die ethnologischen Bestände heute sind – sei es für die Auseinandersetzung mit globaler Geschichte, mit kolonialen Strukturen oder mit Fragen zu Provenienz und Museumsauftrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem Blick auf die historischen Kontexte von Sammeln und Wissenstransfer lädt die Ausstellung dazu ein, die ethnologische Sammlung nicht nur als Archiv vergangener Kulturen zu sehen, sondern als Spiegel jener komplexen Beziehungen, die die Welt und St. Gallen bis heute prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kulturmuseumsg.ch" target="_blank" rel="noopener">kulturmuseumsg.ch</a></p>
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		<title>Auf den Spuren von Clara Müller – Eine Wiederentdeckung im Museum Burghalde</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/auf-den-spuren-von-clara-mueller-eine-wiederentdeckung-im-museum-burghalde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 07:25:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer umfassenden Ausstellung würdigt die Stiftung Museum Burghalde erstmals das Leben und Werk der Lenzburger Malerin Clara Alwina Müller (1860–1929). Anlass ist die Schenkung ihres umfangreichen Nachlasses im Jahr [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit einer umfassenden Ausstellung würdigt die Stiftung Museum Burghalde erstmals das Leben und Werk der Lenzburger Malerin <strong>Clara Alwina Müller (1860–1929)</strong>. Anlass ist die Schenkung ihres umfangreichen Nachlasses im Jahr 2019, der seither systematisch aufgearbeitet wurde. Hunderte Briefe, Gemälde und persönliche Dokumente ermöglichten eine detaillierte Rekonstruktion ihrer Biografie – und bilden nun die Grundlage für eine neu erschienene Monografie von <strong>Samuel E. Lynn</strong>, die die jahrelangen Recherchen zusammenführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Müller wächst in Lenzburg auf, erhält ihre künstlerische Ausbildung in Bergamo und bewegt sich früh in internationalen Kreisen. Trotz hoher handwerklicher Qualität, zahlreicher Ausstellungen und positiver Rezensionen bleibt ihr der große Durchbruch jedoch verwehrt. Sie zeigt ihre Werke unter anderem in Bergamo, Mailand, im Münchner Glaspalast und bei Schweizer Turnus-Ausstellungen. Auch ein Aufenthalt in England, wo sie in kurzer Zeit mehrere Porträts für die aristokratische Gesellschaft malt – darunter für Lady Colthurst und Miss Augusta Ruby Spencer-Churchill – führt nicht zur erhofften Karriere. Zeitgenössische Kritiker bescheinigen ihr dennoch großes Talent und eine außergewöhnliche Porträtkunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weder ihre Verbindungen zu den renommierten Künstlern <strong>Enrico Scuri</strong> und <strong>Cesare Tallone</strong>, noch die Kontakte zur porträtierten Aristokratie können ihren künstlerischen Aufstieg sichern. 1929 stirbt Clara Müller in Bergamo – weitgehend vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Ausstellung holt die Künstlerin nun aus dem Schatten. Sie präsentiert erstmals seit ihrem Tod eine umfassende Würdigung ihres Schaffens, zeigt Porträts, Landschaften, Studien und dokumentiert ihr Leben anhand zahlreicher archivalischer Fundstücke. Das begleitende Buch von Samuel E. Lynn, im Museumsshop erhältlich, zeichnet ein facettenreiches Bild einer heute zu Unrecht vergessenen Künstlerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museumburghalde.ch/" target="_blank" rel="noopener">www.museumburghalde.ch</a></p>
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		<title>Besuch des Rheintorturms im Zuge der Sonderausstellung “Maskeraden. Als die Fasnacht noch Fasching hieß” im Rosgartenmuseum Konstanz</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/besuch-des-rheintorturms-im-zuge-der-sonderausstellung-maskeraden-als-die-fasnacht-noch-fasching-hiess-im-rosgartenmuseum-konstanz/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 12:31:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Ausstellung „Maskeraden. Als die Fasnacht noch Fasching hieß“ präsentiert das Rosgartenmuseum Konstanz vom 17. Mai 2025 bis 11. Januar 2026 eine kulturhistorische Zeitreise durch die Geschichte der Narretei [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit der Ausstellung <strong>„Maskeraden. Als die Fasnacht noch Fasching hieß“</strong> präsentiert das <strong>Rosgartenmuseum Konstanz</strong> vom <strong>17. Mai 2025 bis 11. Januar 2026</strong> eine kulturhistorische Zeitreise durch die Geschichte der Narretei am Bodensee – vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fasnacht, Fasching oder Karneval – wie man das närrische Treiben auch nennt, die Bräuche rund um den Bodensee haben eine ganz eigene, grenzüberschreitende Dynamik entwickelt. Zwischen österreichischer Habsburgertradition, bürgerlich-liberaler Saalfasnacht und rheinischem Karneval entfaltet sich ein faszinierendes Kaleidoskop aus Masken, Musik und gesellschaftlicher Kritik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis zur Revolution von 1848/49 begeisterte sich das Bürgertum an satirischen Narrenspielen, später prägte der <strong>„Prinz Karneval“</strong> die Umzüge und Bälle der Region. Doch der Blick hinter die Masken offenbart auch dunkle Seiten: koloniale und rassistische Motive in der Kaiserzeit, politische Anpassung während des Nationalsozialismus und die Frage nach kultureller Aneignung, die heute neu verhandelt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beleuchtet zudem die Nachkriegszeit, in der Bühnenfasnacht und populäre Medienfiguren wie <strong>Karl Steuer</strong> und <strong>Helmut Faßnacht</strong> die Narrenfreude in Rundfunk und Fernsehen trugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <strong>unbekannten Fotografien, seltenen Exponaten und Filmmaterial</strong> erzählt das Rosgartenmuseum die wechselvolle Geschichte der Narretei am Bodensee – unterhaltsam, kritisch und berührend. Ein <strong>Begleitband im Thorbecke Verlag</strong> und ein <strong>Dokumentarfilm</strong> ergänzen die Schau und laden dazu ein, die Fasnacht mit neuen Augen zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.rosgartenmuseum.de" target="_blank" rel="noopener">www.rosgartenmuseum.de</a></p>
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		<title>&#8220;Geister. Dem Übernatürlichen auf der Spur&#8221; im Kunstmuseum Basel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:26:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kuratorin Eva Reifert führt gemeinsam mit den Expert:innen Susan Owens und Andreas Fischer durch die Sonderausstellung „GEISTER. DEM ÜBERNATÜRLICHEN AUF DER SPUR“, die noch bis zum 8. März 2026 [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Kuratorin <strong>Eva Reifert</strong> führt gemeinsam mit den Expert:innen <strong>Susan Owens</strong> und <strong>Andreas Fischer</strong> durch die Sonderausstellung <strong>„GEISTER. DEM ÜBERNATÜRLICHEN AUF DER SPUR“</strong>, die noch bis zum <strong>8. März 2026</strong> im <strong>Kunstmuseum Basel</strong> zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Herbst und Winter widmet das Museum den <strong>unergründlichen Wesen</strong> eine umfassende Schau mit über <strong>160 Werken und Objekten</strong> aus den letzten <strong>250 Jahren</strong>. Die Ausstellung erkundet die faszinierende visuelle Kultur, die sich seit dem 19. Jahrhundert rund um das Thema <strong>Geister und das Übernatürliche</strong> entwickelte – geprägt durch das Zusammenspiel von <strong>Wissenschaft, Spiritualismus und populären Medien</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„GEISTER“ beleuchtet, wie die Sehnsucht nach Kontakt mit dem Jenseits Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu neuen Ausdrucksformen inspiriert hat – von frühen Fotografien und wissenschaftlichen Apparaturen bis zu zeitgenössischen Kunstwerken, die den Glauben an das Unsichtbare hinterfragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunstmuseumbasel.ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kunstmuseumbasel.ch</a></p>
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		<title>Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam &#8211; Präsentation in den Fotoräumen des Museum Ludwig &#124; 1. November 2025 – 22. März 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 09:05:36 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Smizing, Squinching, Duckface, Fish Gape, Cheese oder Prunes – die zeitgenössische Porträtfotografie kennt eine Vielzahl von Ausdrucksformen, die sich mit rasender Geschwindigkeit verändern. Doch das Lächeln auf Fotografien ist keine Selbstverständlichkeit. Bis ins späte 19. Jahrhundert erforderte die lange Belichtungszeit äußerste Bewegungslosigkeit, was zu den starren, ernsten Gesichtsausdrücken der frühen Fotografie führte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsentation <strong>„Smile! Wie das Lächeln in die Fotografie kam“</strong> untersucht die Entwicklung unserer „Fotografiergesichter“ vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Sie vereint <strong>anonyme Porträts und künstlerische Arbeiten</strong> zu einer kulturhistorischen Geschichte des Lächelns – zwischen gesellschaftlicher Konvention, technischer Entwicklung und ästhetischer Mode.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob gelächelt wird oder nicht, ob Zähne gezeigt werden oder nicht – all das war und ist abhängig von <strong>sozialen Normen, Klasse, Geschlecht und Kontext</strong>. Im 19. Jahrhundert galt Gefühlsausdruck auf Porträts als unangebracht; Ernsthaftigkeit war Zeichen von Würde und Bildung. Erst mit dem <strong>Stummfilm</strong> und der <strong>Werbefotografie</strong> hielt das Lächeln Einzug ins Bild – als Ausdruck von Emotion, Lebensfreude und Konsumversprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine 2015 erschienene Untersuchung von US-amerikanischen Jahrbuchfotos zeigt: Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird immer häufiger gelächelt – Frauen mehr als Männer. Zugleich bleibt das „Photographiergesicht“, von dem <strong>Siegfried Kracauer</strong> schon 1927 schrieb, ein Spiegel gesellschaftlicher Inszenierung. Zwischen Nähe und Distanz, Natürlichkeit und Pose zeigt die Ausstellung: <strong>Das Lächeln hat eine Geschichte – und sie ist noch längst nicht zu Ende.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kuratorinnen: Miriam Szwast mit Brit Meyer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/" target="_blank" rel="noopener">museum-ludwig.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Carl Schuch und Frankreich von 24. September 2025 bis 1.Februar 2026 im Städel Museum</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:37:14 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Vom 24. September 2025 bis 1. Februar 2026 widmet das Städel Museum in Frankfurt seine <strong>große Herbstausstellung</strong> dem Maler Carl Schuch (1846–1903). Unter dem Titel <em><strong>Carl Schuch und Frankreich</strong></em> zeigt die Schau rund 70 Werke des Künstlers im Dialog mit etwa 50 Gemälden bedeutender französischer Zeitgenossen wie Paul Cézanne, Camille Corot, Gustave Courbet, Édouard Manet und Claude Monet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schuch gilt als einer der faszinierendsten, zugleich aber am wenigsten bekannten Maler des 19. Jahrhunderts – ein Kosmopolit, der sich früh von nationalen Zuschreibungen löste und kompromisslos der Malerei verschrieb. Während er zu Lebzeiten kaum öffentlich wahrgenommen wurde, erkannte die Kunstwelt nach seinem Tod die Qualität seiner Arbeiten, ehe sie erneut in Vergessenheit gerieten. Heute wird Schuch als <strong>„bekanntester Unbekannter“</strong> seiner Epoche gehandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderes Augenmerk legt die Ausstellung auf <strong>Schuchs Jahre in Paris</strong> (1882–1894), die seine künstlerisch prägendste Phase darstellten. Seine Gemälde zeichnen sich durch feine Farbnuancen, eine außergewöhnliche Sensibilität für<strong> Licht und Atmosphäre</strong> sowie die konsequente Suche nach künstlerischer Wahrhaftigkeit aus. Eine klare stilistische Einordnung verweigerte er – und entwickelte so eine <strong>unverwechselbare Bildsprache</strong>, die neben den Ikonen der französischen Moderne selbstbewusst besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzend geben aktuelle kunsttechnologische Untersuchungen <strong>Einblicke in Schuchs Arbeitsweise</strong> und eröffnen neue Perspektiven auf sein Werk. Damit wird die Ausstellung zu einer doppelten Entdeckungsreise: Sie beleuchtet sowohl den eigenständigen Weg des Künstlers als auch sein Verhältnis zur<strong> französischen Kunst des 19. Jahrhunderts</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausstellung:</strong> <em>Carl Schuch und Frankreich</em><br><strong>Zeitraum:</strong> 24. September 2025 – 1. Februar 2026<br><strong>Ort:</strong> Städel Museum, Frankfurt am Main</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://staedelmuseum.de" target="_blank" rel="noopener">staedelmuseum.de</a></p>
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		<title>&#8220;Erziehung und Emanzipation. Die verborgene Welt des Altenburger Magdalenenstifts&#8221; (Serie)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/erziehung-und-emanzipation-die-verborgene-welt-des-altenburger-magdalenenstifts/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 18:28:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Roland Krischke (Direktor der Altenburger Museen) über Dr. Roland Krischke (Direktor der Altenburger Museen) Erika von Watzdorf-Bachoff (1878–1963) vor, eine der Frauen, die im Magdalenenstift lebten. (1878–1963). Dr. Roland [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dr. Roland Krischke (Direktor der Altenburger Museen) über Dr. Roland Krischke (Direktor der Altenburger Museen) Erika von Watzdorf-Bachoff (1878–1963) vor, eine der Frauen, die im Magdalenenstift lebten. (1878–1963).</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dr. Roland Krischke und Sylvia Schütz über Franziska zu Raventlow (1871–1918)</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Dr. Irene Wellershoff über Maria von Thadden (1922–2021)</p>



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<iframe loading="lazy" title="Altenburger Magdalenenstift: Maria von Wedemeyer – „Erziehung und Emanzipation&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/WYIAUE2A8jo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Maria von Bismarck, Dr. Jutta Koslowski und Prof. Eberhard Görner über Maria von Wedemeyer.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Anna von Bonin veröffentlichte – unter dem Pseudonym <em>Hans Werder</em> – zahlreiche Romane. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie nur noch selten gedruckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schriftstellerin Annemarie von Nathusius verbrachte von 1887 bis 1890 prägende Jahre im Magdalenenstift in Altenburg. Ihr Leben spiegelt die Spannungen ihrer Epoche wider: Zwischen konservativen Werten und dem Streben nach Selbstbestimmung entwickelte sie eine kritische Haltung, die sie zu einer vielschichtigen Persönlichkeit machte.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Ausstellung <strong>„Erziehung und Emanzipation – Die verborgene Welt des Magdalenenstift“</strong> widmet sich sechs Frauenbiografien, die den Alltag und die Nachwirkungen des Lebens im Magdalenenstift eindrucksvoll dokumentieren. Anhand dieser Geschichten entsteht ein facettenreiches Bild darüber, wie Frauen zwischen Tradition und Aufbruch ihren Platz suchten – und fanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Schwerpunkt liegt auf Annemarie von Nathusius, deren literarisches und persönliches Wirken zwischen Anpassung und Rebellion eine ganze Epoche widerspiegelt. Darüber hinaus werden die Schicksale weiterer fünf Frauen vorgestellt, die jeweils auf ihre Weise mit den Herausforderungen von Erziehung, gesellschaftlichen Erwartungen und weiblicher Selbstbestimmung umgingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist noch bis zum <strong>26. Oktober 2025 im Residenzschloss Altenburg</strong> zu sehen und eröffnet neue Perspektiven auf weibliche Lebenswelten zwischen Erziehung, Konvention und Emanzipation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Filmproduktion: GML Mediengesellschaft mbH</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.residenzschloss-altenburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.residenzschloss-altenburg.de</a></p>
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