Aufzeichnung vom 10. November 2025, PalaisPopulaire, im Rahmen der Berlin Science Week
In einer hybriden Storytelling-Session beleuchtete das Asian Feminist Studio for Art and Research (AFSAR) frauengeführte Gemeinschaften in China, die über Jahrhunderte hinweg alternative soziale Modelle entwickelten. Im Zentrum standen die Comb Sisters aus Guangdong, die Vegetarian Women aus Fujian sowie Volksreligionen, in denen weibliche Gottheiten verehrt werden.
Die AFSAR-Mitglieder Charmaine Poh, Christina Yuna Ko, Hye-in Park und Mooni Perry stellten ihre künstlerischen und ethnografischen Forschungen vor und diskutierten, wie diese historischen Frauengemeinschaften neue Perspektiven auf Solidarität, Unabhängigkeit und kollektive Selbstermächtigung eröffnen. Dabei ging es auch um die Frage, was Gemeinschaft heute bedeutet – im Spannungsfeld von Globalisierung, Digitalisierung und feministischen Bewegungen.
Moderation: Sonja Eismann, Journalistin und Mitgründerin des Missy Magazine, deren Arbeit sich an der Schnittstelle von Feminismus, Popkultur und gesellschaftlichem Wandel bewegt.
Mehr unter: palaispopulaire.db.com






