Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Reichsbauernstadt“?
Warum wurde ausgerechnet Goslar zum ideologischen Zentrum der nationalsozialistischen Agrarpolitik erklärt?
Und welche Rolle spielte der Reichsbauernführer Richard Walther Darré, der das Konzept einer „Blut-und-Boden“-Gesellschaft entwarf?
In seinem Vortrag nimmt Oliver Turk das Publikum mit auf eine kritische Spurensuche in die Gedankenwelt des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht die ideologische Überhöhung des „deutschen Bauern“ als angeblichen „Lebensquell des Volkes“ – ein rassistisches, antisemitisches und völkisches Weltbild, das tief in die Gesellschaft Goslars hineinwirkte.
Der Vortrag fragt danach, wie diese Ideen funktionierten, welchen Einfluss sie auf Gesellschaft und Selbstverständnis nahmen – und welche Spuren sie bis heute hinterlassen haben.
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