Das MAMUZ Schloss Asparn/Zaya widmet sich seit Jahrzehnten intensiv der experimentellen Archäologie. Ziel ist es, archäologische Forschung nicht nur theoretisch zu betreiben, sondern durch praktische Experimente zu überprüfen, zu ergänzen und anschaulich zu vermitteln. Eine der jüngsten Rekonstruktionen: der Bau einer Panflöte aus Röhrenknochen – ein Projekt, das Klang, Handwerk und historische Forschung miteinander verbindet.
Die Methodik der experimentellen Archäologie hat am MAMUZ eine lange Tradition. Bereits seit der Einrichtung des archäologischen Freigeländes stehen praktische Versuchsanordnungen im Zentrum – von der Errichtung eines neolithischen Langhauses über bronzezeitliche Bauweisen bis hin zu Experimenten mit paläolithischen Zelten oder dem Backen von neolithischem Brot. All diese Arbeiten dienen nicht nur der wissenschaftlichen Erkenntnis, sondern auch der lebendigen Kulturvermittlung.
Mit solchen Projekten gelingt es dem MAMUZ, Forschung und Öffentlichkeit auf innovative Weise zusammenzubringen. Besucher*innen können im Freigelände die Ergebnisse dieser Experimente unmittelbar erleben und so einen lebendigen Zugang zur Ur- und Frühgeschichte gewinnen.
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